Mittwoch, 1. März 2017

LEBENsretter gesucht - Bin ich mutig genug?

Namaste ihr Lieben,

heute will ich einen Aufruf mit euch teilen, der mich seit Wochen immer wieder beschäftigt.

<< Tobias sucht seinen Lebensretter – Stammzellspender dringend gesucht
Tübingen/ Rudelzhausen, 23.02.2017 – Der 10-jährige Tobias aus Grafendorf leidet unter Adrenoleukodystrophie, einer schweren neurologischen Erkrankung. Eine Stammzellspende ist seine einzige Überlebenschance. Bislang ist die weltweite Suche nach einem „genetischen Zwilling“ erfolglos. Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahre alt ist, kann helfen und sich am Sonntag, den 26.03.2017, in der Grundschule in Rudelzhausen als potenzieller Stammzellspender bei der DKMS registrieren lassen. Auch Geldspenden werden dringend benötigt, da der gemeinnützigen Gesellschaft allein für die Registrierung eines jeden neuen Spenders Kosten in Höhe von 40 Euro entstehen. ...>>

(Aus der Pressemitteilung der DKMS)

Bitte klickt zum weiterlesen auf "Meine Sicht der Welt."


Es gibt nun drei Möglichkeiten:
  • 1.) Diesen Blogeintrag per Social Media oder E-Mail teilen.
  • 2.) Geld spenden (das wird direkt für Tobias verwendet!).
  • 3.) Sich bei der DKMS registrieren lassen (um Tobis LEBEN oder das eines anderen Menschen zu retten).

Teil 1 und 2 habe ich bereits erledigt.

Da ich nächsten Mittwoch eh beim Hausarzt bin wg. Blutabnahme zum Check habe ich nun eine Woche Zeit mir zu überlegen, ob ich mutig genug für Teil 3 bin.

Wie schaut es bei dir aus?

Sonnengrüße,
Claudi


Das 14. Ausbildungswochenende - Psychologie mit Gisela Wulf

Namaste ihr Lieben,

wow. Puh. Was für ein Wochenende. Es war voller Erfahrungen, Gesprächen, Momentaufnahmen, Austausch, Liebe, loslassen, Vertrauen, Gefühlen, geben, nehmen und staunen.

Mein Dank aus tiefstem Herzen geht an Gisela Wulf


Wenn man von den herzigen und tiefgehenden Wochenenden mit unserer Ausbilderin und Schulleiterin Karin Kapros und den wichtigen āsana-Seminaren mit Isolde Hestermann absieht, kann ich sagen:

Es gibt nun zwei externe Referenten die sich den ersten Platz in meiner persönlichen "Wow-Liste" teilen. Der andere ist Günter Nießen.


Gisela hat uns an die Hand genommen. Uns durch Warhnehmung, Kommunikation, Konflikte und Selbstwahrnehmung geführt. Mit spannenden Übungen in Zweiergruppen, mit aufregenden Gesprächen der ganzen Gruppe und immer wieder genug Zeit zur Selbstreflektion.

Da sind Sätze gefallen, die heute noch nachwirken. Ich hab noch nie "so spät" über ein Ausbildungswochenende berichtet wie dieses Mal. Weil ich es erst sacken lassen wollte. Am Sonntag hat es mir dann die Schuhe ausgezogen. Psychisch und physisch. Oh ich denke da ist wieder eine Hautschicht abgefallen. Die Orange und so....

Jedenfalls bin ich unsagbar dankbar für die Erlebnisse vom Wochenende. Wunderbar ist auch das Gefühl, dass unsere Yogafamily immer mehr und mehr zusammen wächst. Ich fahre sonntags heim und bin immer ganz berührt von all der Wärme und Herzlichkeit die wir uns gegenseitig geben. Da kommt ein Haufen wirklich toller und besonderer Menschen zusammen und ich bin stolz ein Teil davon sein zu dürfen.


Äußerst passend ist übriegns das folgende Video von Franzsika (welch "Zufall", dass sie das am Sonntag veröffentlich hat...) ;-)




Das war ein wirklich lehrreiches Wochenende - in vielerlei Hinsicht 🙏

Ich lege übrigens gleich eine Schreibpause auf beiden Blogs ein. Es folgt aber noch ein Blogeintrag, der mir sehr am Herzen liegt. Der Hinweis zur meiner Pause passt allerdings besser hier...

Sonnengrüße,
Claudi

Dienstag, 28. Februar 2017

Tutorial Pranayama Kumbhaka mit Anna Trökes

Namaste ihr Lieben,

Anna Trökes hat die für mich schönste Meditationsstimme die ich je gehört hab. Soeben bin ich über ein prāṇāyāma-Video mit ihr gestolpert 💚🙏



 

Sonnengrüße (und das Lächeln nicht vergessen!),
Claudi

Sonntag, 26. Februar 2017

How to Strengthen the Mind-Body Connection

Namaste ihr Lieben,

meine liebsten Videos aus dem "veganen Bereich" habe ich erst hier geteilt. Nun hat Dr. Michael Greger ein spannendes Video veröffentlicht das irre gut zu meinen letzten Blogeinträgen passt. Daher will ich es unbedingt hier festhalten:



Einen feinen Sonntag, ich mach mich bald wieder auf in die Yogaschule 🙏

Sonnengrüße,
Claudi


Donnerstag, 23. Februar 2017

Hausaufgabe - Körperliebe

Namaste ihr Lieben,

wie soeben erwähnt und bereits gestern angekündigt - ich hab ein neues Werkzeug bekommen.

Es geht ums Thema Körperliebe. Das mag jetzt komisch klingen und glaubt mir, mir fällt es nicht leicht die folgenden Zeilen niederzutippen und zu veröffentlichen. Aber ich will das für mich festhalten und vor allem ganz ehrlich und wahrheitsgemäß (satya) mit euch teilen.

Ich bin gedanklich noch nicht in meinem "neuen" Körper angekommen.


Habe Sorge, dass er nicht so bleibt. Wie es bei Diäten früher der Fall war. Dazu kommt, dass da ab und an gedankliche Schüben des "Ich will mir wieder eine Schutzmauer anessen" hochkommen. Bisher konnte ich größtenteils dagegen ankämpfen. Aber manchmal klappt das nicht.

Nun habe ich zwei Hausaufgaben bekommen. Die eine behalte ich für mich. Teile ich vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt mit euch aber will erst erfahren wie ich damit klar komme.

Die andere veröffentliche ich hiermit.

Ich habe versucht auf die Frage:

"Wie reagiere ich auf Angst vor Enge, Gefühlen, zu nahen Kontakten?" 


eine Lösung zu finden.
Die da wäre: Schutzmauer bauen. Was da heißt: ESSEN ESSEN ESSEN...

Dann habe ich mich drangesetzt und mich erst einmal mit "Der alten Claudi / Früher" beschäftigt. Hier kamen folgende Stichpunkte aus mir (bzw. dem Stift) rausgeschossen:
  • Wunsch nach Wärme, Geborgenheit, Umarmung 
  • Ablenkung
  • Wegschauen von negativen Dingen
  • Verdrängen
  • Vorübergehend nicht damit beschäftigen müssen
  • Lösung als Kind: Essen! Bei Kummer, Schmerz, Trauer. Als Belohnung, Kanal, Ausweg, Flucht.
  • Rettungsring
  • Kummerspeck
  • Frustessen
  • Grau/ Schwarz/ Dunkel
  • Tal/ Enge/ Unterdrückung
  • Sorgen/ Ängste/ Weinen
  • Abhängig von anderen sein
  • "Alles ist egal"

Ganz schön traurig, oder? :-(

Anschließend habe ich mich "Der neuen Claudi / Jetzt" gewidmet. Und siehe da:
  • Essen ist kein Ersatz für mein Seelenheil.
  • Disziplin ist ein purer Ausdruck von Selbstliebe.
  • Alte Muster auflösen - jetzt!
  • Essen als Genuss und Wertschätzung.
  • Ich kann auf mich aufpassen und brauche keinen Schutz.
  • Ich bin dankbar für meinen Körper.
  • Ich bin meine Nummer 1.
  • Wohlfühlen.
  • Kraft/ Sonne/ Stärke fühlen
  • Farben/ Licht/ Hell
  • Berg/ Meer/ Weite
  • Freude und Liebe und Lachen und Lust und Spaß
  • Vertrauen in mich selbst
  • Schön
  • Geborgenheit
  • Eigenverantwortung
  • Achtsamkeit
  • Ich darf so bleiben wie ich bin!
  • Jetzt ist die richtige Zeit!

→ → → → → → Ist das nicht wunderwunderwundertoll ??? ← ← ← ← ← ←


Ich bin dermaßen verzückt.

Den positiven Teil (also die neue Claudi / Jetzt) habe ich dann gleich noch einmal in meinen Timer handschriftlich vermerkt. Und jetzt ja auch hier. Nun trage ich das immer bei mir und kann bei erneutem Verlangen nach einer Mauer erst einmal nachschlagen wie schön es ist, diese nicht mehr zu haben.

Vor allem der Vergleich mit Enge und Weite - den wir gut aus dem Yogasutra in Form von duḥkha und sukha kennen.

Auch sehr mutig finde ich übrigens Maddie von dariadaria.com. Ihr YouTube Video zum Thema "How and why I love my body" hat gestern freilich sehr sehr gut gepasst 💚





Bis ich soweit bin ein VIDEO in UNTERWÄSCHE zu veröffentlichen vergeht noch einige Zeit ;-)

Aber ich hoffe, dass euch auch ein Blogeintrag wie dieser hier weiter hilft. Mir hat das jedenfalls sehr gut getan. Insofern: Danke fürs Durchlesen und dafür, dass du hier bist.


Sonnengrüße und nicht vergessen: Immer schön dankbar für eure Körper sein 💚

Claudi

Einzelstunde 6/15

Namaste ihr Lieben,

ich bin noch immer total ... begeistert, bewegt, berührt ... ? Mir fallen gerade nur Superlative ein :)

Das war die tollste, intensivste, nahegehenste und irgenwdie auch instimste Einzelstunde bisher. Und einfach nur wunderwunderschön. Zum Wohlfühlen. Absolutes Fallenlassen. Wow!


Freilich hab ich wieder eine tolle, neue, sehr passende āsana-Praxis erhalten. Ich übe ja immer am Abend Yoga, zwischen Heimkommen und Suppe. Ab Montag wird getanzt. 💚


Wir haben Seminarwochenende drum kann ich nicht gleich mit dem Üben loslegen und heute ist es schon zu spät. Ich nutze die Zeit gerade lieber noch um meine Gedanken zu sammeln - es folgt nämlich gleich noch ein Blogeintrag.
 

Neu ist jedenfalls eine prāṇāyāma Übung am Morgen. Dazu habe ich außerdem erfahren dürfen, wie meditieren richtig wirklich geht. 


Ich muss sagen - ich bin irre stolz, dass ich es jetzt verstanden habe. Bevor ich hier detailliert darüber schreibe, will ich es allerdings erfahren.

Mein erster Versuch heute morgen war eher holprig. Hier habe ich zum ersten Mal und hier zum zweiten Mal über Meditation geschrieben. Und nun, über ein Jahr später, hat es Klick gemacht. Aber gut... Ich hab ja nix verbockt, damit wie ich bisher in "Stille" gesessen bin. Aber es halt... anders... gemacht ;-) Und immerhin hat sich mein Körper schon an das Ritual gewöhnen können. Damit meine ich den zeitlichen Ablauf. Allein schon deswegen war es gut. So ist es jetzt 🙏

Insofern: Ich starte nun neu durch mit drei Minuten. Schauen wir mal wie es weiter geht. Ihr werdet es erfahren denke ich mal ;-)


Jedenfalls bin ich schon mal stolz, dass meine prāṇāyāma-Übung gut geklappt halt für so ein erstes Mal. Auch diese kann ich steigern und bin gespannt was mich in der nächsten Zeit erwartet.

Ja und dann....

Dann war da noch ein sehr sehr wunderbares Gespräch über mich und meinen Körper. Ich teile das bewusst nicht detailliert mit euch. Irgendwo ist dann auch meine Grenze erreicht und außerdem sehe ich das auch als Stephanies Gedanken-Gut und Erste-Hilfe-Material.

Aber so viel sei gesagt: Ich bin ab jetzt (noch) dankbar(er). Das habe ich ja gestern schon festgehalten.

Ein Teil des Ergebnisses meiner Hausaufgabe - den will ich allerdings mit euch teilen. Und das folgt gleich.


Sonnengrüße,

Claudi

Mittwoch, 22. Februar 2017

Nach der Einzelstunde

Namaste ihr Lieben,

oh ich hatte eine zauberhafte Verabschiedung der fünften Praxis.

Die Sonne hat vom blauen Himmel direkt in mein Yogazimmer gelacht und mir sind bei den sieben Atemzüge am Ende die folgenden Gedanken voller Dankbarkeit durch den Kopf:

Danke Sonne dafür, dass du immer scheinst.
Danke Körper dafür, dass du mit mir āsana übst.
Danke Atem dafür, dass du immer da bist.
Danke Geist dafür, dass du so wunderbar mit mir reflektierst.
Danke Herz dafür, dass du mir seit über einem Jahr so klar und deutlich meinen Weg zeigst.
Danke Arbeit dafür, dass ich Geld habe und mir die Ausbildung zur Yogalehrerin leisten kann.
Danke Leben dafür, dass wir uns endlich gefunden haben. 


Direkt nach der Einzelstunde (bevor ich sie die Tage dann zusammenfasse) will ich festhalten:
Es war soooo schön. Wir haben viel gesprochen und es war heute wirklich Seelenbalsam. Am Schönsten für mich ist zu sehen wir ich immer mehr ins Vertrauen gegenüber Stephanie komme und wie sehr ich mich mittlerweile im 8sam fallen lassen kann.

Urkomisch ist, dass ich den Tipp bekommen habe dankbar für meinen Körper zu sein. Und im Zuge dessen eine Hausaufgabe. Als hätte ich es heute Morgen schon geahnt? Unheimlich... Ich mache mich morgen dran sie zu verfassen, zu reflektieren und darüber nachzudenken. Dann melde ich mich mit einem Bericht über die sechts von 15 Einzelstunden im Zuge meiner Ausbildung zur Yogalehrerin hier zurück 🙏

Sonnengrüße,
Claudi