Freitag, 15. Dezember 2017

Weihnachtsohrwum

Namaste ihr Lieben,

mei, von der Yogafamily werden mir nun Musiktipps geschickt. Ist das süß. Mein Herz geht auf!

Vor allem wenn es sich um so einen feinen Ohrwurm mit einem so lieben Video handelt!!!


Neugierig? Da geht's lang:

Max Richard Leßmann - Wenn es Weihnachten wird




Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

P.S.: Ich geh jetzt Schals für meine Winnie Poohs kaufen!

Dienstag, 12. Dezember 2017

Mein Partner ist nicht...

Namaste ihr Lieben,

egal ob der Partner nicht vegan ist oder kein Yogi oder unspirituell. Ich finde Baher Yilmaz findet (wie so oft) die passenden Worte.

Bin mir mittlerweile ziemlich sicher, dass ich mit dem "Fleischwolf" von 2011 (langjährige Verfolger meiner einer erinnern sich bestimmt) heute ganz anderes umgehen würde. Liegt bestimmt am Yoga ;-)

Egal, so ist jetzt. Aber schaut/ hört gerne selbst:





Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Montag, 11. Dezember 2017

Weihnachtsfilme

Namaste ihr Lieben,

ich weigere mich ja gegen ein Netflix Abo (neige zu Sucht-Tendenzen) und gegen Amazon Prime (aus Prinzip). Standhaft. Bisher. Erfolgreich.

Ein weiterer Grund sind die Mediatheken der "Öffentlich Rechtlichen" - schließlich zahl ich ja eh GEZ.

Und heute will ich daher zwei Tipps weiter geben, die mir und meinen Zauberfrauen ein Lächeln und Quellwasser beschert haben - vor der Bescherung ;-)

"Ein Lächeln nachts um vier" (ZDF)
"Alle unter eine Tanne" (SWR)

Sonst kann ich empfehlen:
"Liebe braucht keine Ferien"
"Tatsächlich Liebe"
"Die Muppets Weihnachtsgeschichte" und
"Während du schliefst".

Habt ihr noch Tipps für mich? Ich freu mich auf eure Kommentare!!!

Viel Spaß und Freude beim Anschauen und Wegträumen.

Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Einzelstunde 9/15

Namaste ihr Lieben,

zu meiner heutigen Einzelstunde mag ich gar nichts festhalten hier. Muss ja auch nicht. Ich werd sie immer im Herz behalten. Mit Einhorn und Schildkröte. Mögen sie glücklich und frei sein. An mein Versprechen vom Samstagabend denke ich täglich.

Dankbarkeit pur durchfließt meinen Körper.





Danke auch für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Dienstag, 5. Dezember 2017

Mein Herz schlägt bis zum Hals

Namaste ihr Lieben,

ich brauch grad Menschen die mich bedindungslos annehmen wie ich grad bin. Ohne zu hinterfragen. Menschen, die ihr Neugierde hinten anstallen. Mich sein lassen und mir Zeit geben.

Fürs Sortieren, Suchen, Finden. Wie die Vorbereitung auf eine lange Reise. Genauso fühlt es sich an. Und erst wenn ich weiß wo ich hin will, kann ich das teilen was grad in mir passiert.

Ich werde es teilen. Aber dann wenn es sich richtig anfühlt. Das ist nicht jetzt.

Ich hab nichts zu verlieren, will Zweifel aus dem Weg räumen, alles ist in Bewegung. Ich lebe nur einmal. Wer weiß schon was morgen ist? Zu fragen trauen, ohne Angst. Alles hinter mir lassen. Weg von den Monstern. Sorgen los lassen. Aufhören mich zu verstellen. Meine Zeit hat jetzt erst begonnen.






Und ich will ins Kino!


Ich bin grad so happy. Werde nach einer viel zu langen Zeit im Dezember mal wieder ins Kino gehen. Und zwar in „mein“ Kino. Das Rex in (München) Laim. Da war ich als Kind schon immer, damals noch für 5 Mark. Wie ich gerade entdeckt habe, läuft dann „Dieses bescheuerte Herz“ dort. Das ist der Film mit @elyjahwoop über den (noch) niemand spricht. Bin Dank @lauramalinaseiler und ihrer Podcastfolge mit dem Autor @larsamend drüber gestolpert. Mich bewegt und berührt die Geschichte schon jetzt sehr. Unheimlich is, dass ich mich vorhin tatsächlich zum ersten Mal mit Elyas beschäftigt hab 🙈 In einem meiner Lieblingspodcasts. Mit dem Herrn Otto, der die besten Fragen stellt. Ach ich fahre ja so auf „Zufälle“ ab. Und freu mich darauf @mathias_leidgschwendner gleich wieder zu sehen. Auf ins @louishotelmunich 🙏🏻✨ #dankbar #münchnerin #münchen #münchnerkindl #neuesrex #diesesbescheuerteherz
Ein Beitrag geteilt von Claudia Renner (@claudia.renner) am


Danke für euch, eure Geduld und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Montag, 4. Dezember 2017

Eine Zauberfrau spricht über Seelenpflanzen, Heilkräuter und ihre Fotos

Namaste ihr Lieben,

es gibt viele Frauen in meinem Leben. Sie begleiten mich, sind für mich da. Mit der einen kann ich über das gut reden. Mit der anderen über jenes. Die eine ist leidenschaftliche Musikanhängerin wie ich. Die andere geht mit mir auf Yogaseminare. Eine weitere ist immer für tanzen gehen zu haben. Ich weiß mit welcher ich spazier gehen kann und welche bei "Ich brauch nen Kuchen!" sofort parat steht. Während die eine mit mir am liebsten jeden Tag in die Berge gehen würde, liebt die andere es zu shoppen. Tiefgründige Gespräche stehen genauso an der Tagesordnung wie Tränen lachen. Weinen und glücklich sein. Kalorien zählen oder bedingungsloses Annehmen?

Sie sind so unterschiedlich, wie es unterschiedlicher nicht geht. Uns alle verbindet eins: Vertrauen. Meine Zauberfrauen sind mein Wolfsrudel. Und obwohl einige in München lieben, so gibt es dennoch ein paar, die nicht hier sind. Eine sticht dabei besonders raus - denn wir haben uns noch nie persönlich gesehen.

Miriam Emme aus Warburg.


Miri ist mir dermaßen nahe, dass ich sie gerne als "Soulsister" bezeichne. Wir spüren uns, wir tauschen uns aus. Obwohl wir so unterschiedlich sind, so unterschiedliche "Rolle" spielen, haben wir ähnliche Themen.  Das was ich gerade beschrieben habe, verspüre ich mit Miri, obwohl wir uns nicht in Persona kennen, sondern "nur" per Telefon, E-Mail, Facebook, WhatsApp, Skype, ...

Die VeganerInnen her werden Miri als "Wurzelweber" kennen. Vielleicht auch die Bücher, welche Sie geschrieben, fotografiert, gelayoutet hat?

Und wer sie noch nicht kennt, lernt sie heute kennen. Denn ich bin stolz ihren neuesten Streich, den "Seelenpflanzen-Kalender" vorzustellen.

 

Copyright: Miriam Emme


Viel Spaß beim Interview, danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi



Liebe Miri.

Ich hab die Ehre und Freude hier und heute exklusiv deinen Kalender „Seelenpflanzen“, der mich (und hoffentlich viele meiner LeserInnen) durch das Jahr 2018 begleiten wird, vorzustellen.
Die Vorschau in dein Kunstwerk hat mich tatsächlich sehr berührt und ich (von Natur aus neugierig) freue mich sehr, dass du ein paar meiner Fragen zu deiner Arbeit beantworten magst.

Claudi, ich danke Dir von Herzen für den Raum, den Du mir hier gibst. Vielen, vielen Dank!!

Copyright: Miriam Emme


Was ist eine „Seelenpflanze“ für dich?

Eine Seelenpflanze ist für mich eine Pflanze, die meinem Herzen oder meiner Seele sehr nah gekommen ist, mit der ich mich - vorsicht, hört sich seltsam an - 'unterhalten' habe. Man kann sich das ungefähr so vorstellen, als würde man in eine thematische geführte Mediation gehen. Man gleitet in den Raum der jeweiligen Pflanze hinein und manchmal öffnen sich Türen... und die Grenzen verschwimmen. Man könnte sagen, dass die Seele der Pflanze meine Seele berührt - und wir ineinander tauchen und ich die Möglichkeit habe, der Pflanze ein kleines Stückchen näher zu kommen. Und so werden diese Pflanzen für mich zu Seelenpflanzen. 


Wo und wie hast du dir dein Wissen über die Seele der Pflanzen angeeignet?

Ich glaube, ich würde das nicht unbedingt als 'Wissen' bezeichnen. Was ich über eine bestimmte Pflanze und ihre Heilwirkungen weiß, habe ich teilweise in meiner Ausbildung zur Phythotherapeutin gelernt, ganz viel aus Selbststudium und den Rest am eigenen Leib erfahren. Aber Wissen über eine Seele... über eine Pflanzenseele... kann man sich wirklich Wissen zu einer Seele aneignen? Ich glaube, es ist eher eine Art tiefe Verbindung, wie ein kurzer Blick hinter den Vorgang. Kein Wissen. Eher eine Ahnung. Eine Verbindung. Eine Freundschaft. Und Freunde lernen sich kennen, tauschen sich aus und hören einander zu.

Copyright: Miriam Emme

Magst du uns etwas über deine Ausbildung erzählen?

Meine Phythotherapieausbildung hat zwei Jahre gedauert. Die Phythotherapie ist eine recht nüchterne Ausbildung, es geht um Inhaltsstoffe der verschiedenen Heilpflanzen, ihre Anwendungsgebiete, Möglichkeiten und Grenzen einer pflanzlichen Therapie. Man lernt auch, wie man die heilkräftigen Wirkstoffe extrahiert, haltbar macht und anwendet. Tinkturen, Salben, Ölauszüge - all das steht auf dem Lehrplan. Es ist eine spannende Sache, doch oft wird dabei die Pflanze als Ganzes vergessen und manche Phytotherapeuten reduzieren das entsprechende Heilkraut auf einen bestimmten Wirkstoff. Ich sehe das ein wenig anders, denn eine Heilpflanze ist mehr als nur dieser eine Wirkstoff. In ihrem Lebenszyklus hat eine Heilpflanze nicht immer die gleiche Menge an Inhaltsstoffen, sie unterliegen jahreszeitlichen Schwankungen, was mit dem Wachstumsprozess der Pflanze zu tun hat. Und eine Pflanze hat aus einem ganz bestimmten Grund ein spezielles Aussehen oder einen besonderen Geruch. Das wird in der Phythotherapie all zu oft vergessen und das bedauere ich ein wenig. Trotzdem habe ich sehr viel gelernt und es war eine sehr spannende Zeit.

Copyright: Miriam Emme


Was hat die Arbeit mit den Seelenpflanzen und die in eurer Agentur „truedesign“ gemeinsam?

Die Arbeit mit den Seelenpflanzen ist teiweise mit einem gestalterischen Prozess zu vergleichen. Wenn wir zum Beispiel mit einem Kundem im Gespräch für ein Logo oder eine Imagebroschüre sind, dann hat dieser Kunde bestimmte Vorstellungen von dem was er will, ob er uns das nun verbal mitteilen kann oder nicht. Während diesem Gespräch reifen in uns Ideen, die wir in unseren Köpfen direkt in Bilder/Farben/Formen/... umsetzen. Nach dem Gespäch gibt es ein kurzes Sortieren und dann geht es an die Übersetzung einer abstrakten Idee, die bisher nur als Vorstellung in unseren Köpfen lebte, in die Wirklicheit - wir beginnen zu gestalten und machen diese Idee sichtbar. So ähnlich ist es auch, wenn ich mit Pflanzen 'arbeite'. Nur sehr viel subtiler. Es ist der Prozess des Gestalt-Werdens.

Copyright: Miriam Emme


Deine Fotos sind so wunderschön. Ich habe das Gefühl plötzlich Teil der jeweiligen Pflanze zu sein. Wie schaffst du das?

Weißt Du, eigentlich ist es ganz einfach. Ich fotografiere in solchen Moment genau das, was ich aus tiefstem Herzen liebe. Ich verspüre eine tiefe Verbindung mit der Pflanze und fühle Ehrfurcht vor diesem Lebewesen, sehe ihre Einzigartigkeit, die Art und Weise wie sie sich ihrer Umwelt zeigt, atme ihren Duft ein und bin völlig verzaubert und von der Pflanze eingenommen. Mein Werkzeug in diesem Moment ist meine Kamera, mit ich versuche einen Teil dieses Moments festzuhalten und bildlich zu übersetzen, sichtbar und greifbar zu machen.


Du bist für mich ein Beispiel der absoluten Powerfrau die gleichzeitig eine tiefe Weiblichkeit und Mütterlichkeit in sich trägt. Eine Zauberfrau in meinen Augen. Genau diese Einflüsse spiegeln sich in deinem Kalender wieder. Die Mischung aus Struktur, Wildheit und Urwissen. Planst du noch mehr in diese Richtung?

Danke Dir, liebe Claudi, das sind wunderbare Worte und sie berühren mich sehr. In der Tat plane ich noch mehr in dieser Richtung. Ich bin jetzt genau da wo ich sein soll und so langsam laufen für mich alle Fäden zusammen. Mein Leben mit den Pflanzen ist in den vergangenen Jahren so viel tiefer geworden, ich habe so viel erfahren und ich möchte das alles mit der Welt teilen. Ich habe einige Projekte in Arbeit, ich kann jetzt allerdings noch nicht so viel verraten. Es bleibt also spannend!


Wie können meine LeserInnen dir folgen?

Meine Webseite www.wurzelweber.de befindet sich gerade in einer Umstrukturierung, aber dort ist mein Zuhause und hier wird in wenigen Tagen hoffentlich mein Blog wieder eröffnet. Hier gibt es auch immer die neusten Infos. Außerdem bin ich bei Instagram unter @wurzelweber zu finden und freue mich über regen Austausch. 



Und jetzt für euch direkt noch alle Wege zu Miri:

Kontakt Webseite: www.wurzelweber.de 
Instagram: @wurzelweber 
Blog: wurzelweber.blogspot.de (hier wird nicht mehr geschrieben, neuer Blog entsteht auf der Webseite)
Weitere Informationen zum Kalender: http://wurzelweber.de/index.php/seelenpflanzen-kalender-2018
Kalender direkt bestellen: https://mein-warburgerland.de/foto-kalender/seelenpflanzen-kalender/181/fotokalender-seelenpflanzen

Copyright: Miriam Emme

Sonntag, 3. Dezember 2017

Das 21. Ausbildungswochenende - Tantrismus

Namaste ihr Lieben,

wir hatten dieses Wochenende Tantra-Seminar.

Ich stand nackig in der Mitte. Mein Gesicht verdeckt von einer Einhorn Maske. Während ich mich um das Feuer bewegte, summte die Yogafamily hari om. Alle hielten sich an den Händen. Anschließend räucherten wir ein Pferd, tranken Wein und nahmen einen Fisch aus. Wir machten die Nacht durch, denn das Ritual wurde für jedeN von uns ausgeführt. Zum Ende hin wurde geröstetes Getreide geworfen und wir streichelten uns gegenseitig. Endlich erhielten wir spirituelle Namen. Ich bin ab jetzt Devi Shanti. Es war das intensivste Yogawochenende bisher. Wir haben die Kundalini in uns erweckt und sind nun erleuchtet. Ich frage mich, was wir die nächsten zwei Jahre noch lernen sollen? Nun ist alles gesagt und getan. Aber egal. Ich folge meinem Guru und stelle keine Fragen. Morgen übernachten wir auf dem Friedhof und werden dort rohes Fleisch vergraben um es am nächsten Morgen zu verspeisen. Auch davon werde ich hier berichten.

Und wie stellt ihr euch Tantrismus vor? :-)

...

In echt war es so:





Ich bin noch faszinierter von der Zeit um 300-500 n.Chr. als vor Freitag!!!


Nach jedem Wochenende schreibe ich mir Post Its, die ich in meinen Yogaraum hänge. Als kleine Erinnerungsstücke, eine Konzentration auf das (für mich) Wesentliche. Noch nie waren es so viele wir heute. (Dazu sei gesagt, dass ich es bei Ebi gleich hab sein lassen, wegen so vieler schöner Zitate.)

Die Rituale der Tantriker wirken auf mich eher spannend als abschreckend. Ich mag das Schüler-Lehrer-Verhältnis. Und die Überlegung der Einheit. Frauen durften lernen und lehren. Endlich gab es auch Göttinnen!  


Der Körper galt als "heilig" und sollte gepflegt, rein gehalten werden. 

Wie ihr euch denken könnte, bin ich gerne quer und revolutionär. Ja, ich könnte mir vorstellen hier noch mehr einzutauchen, noch mehr zu erfahren. Den Weg der Heldin ("vīrasādhanā") ein bisserl zu gehen.


Zum ersten Mal fällt mir das AllEINSein nach dem Wochenende mit der Yogafamily leichter. 


  • Ich weiß die Techniken des Hatha Yoga noch mehr zu schätzen als zuvor. Die Vereinigung von Mond und Sonne macht nun richtig Sinn.
  • Mantras ordne ich nun anders ein.
  • Neu habe ich "nyāsas" kennengelernt.
  • "mudrās" haben einen neuen Stellenwert in meinen Gedanken bekommen.
  • Ich verstehe, weswegen man maṇḍalas malt.
  • Erstmalig habe ich von "yantras" gehört. 


Auch wenn es zu Diskussionen geführt hat. Ich verstehe, dass wir āsanas üben, um den Körper hinter uns zu lassen. 



Danke Daniela Carl für dich, das Wochenende mit dir und dafür, dass du dein Wissen mit uns teilst. Du hast mich aufgefangen an diesem für mich ganz besonders wichtigem und unvergesslichem Wochenende.

Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi