Sonntag, 11. Oktober 2015

Sortiert

Namasté ihr Lieben,

das erste Wochenende liegt hinter mir.
Und es fühlt sich gerade sehr richtig und gut an meinen Emotionen hier nieder zu schrieben.

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle!



Mich hat das ganz schön umgehauen. Ich hab von gestern auf heute super schlecht geschlafen, hab gefühlt 1.000 Gedanken im Kopf und glaube, dass ich mich zu sehr rein stresse.
Eine Mischung aus Selbstzweifel und Panik durchzieht mich in Kombi mit einem gewissen Strebertum.

Vorhin bei der Umarmungs-Verabschiedungs-Runde habe ich meine Ausbilderin gefragt, ob eine emotionale Achterbahn am ersten Wochenende "so was wie normal" is. Sie meinte, dass es schon sein kann (wenn man eh sehr achtsam mit sich ist und auf seine Gefühle eingeht), dass es einen umhaut.


Ich nehme das nun einfach an und lass alles an Emotionen zu und raus.



Die zeigten sich zuerst in Form von Wein-Attaken mit dem Hintergrund-Gedanken ob ich mich selbst genug mag und gut genug finde, um mich auf diese Reise zu begeben.
Jetzt nehme ich dann gleich meinen Hundemann und drehe eine Runde an der frischen Luft mit ihm. Gerade kommt die Abendsonne ein bisserl raus, ich denke, dass das uns beiden gut tun wird.

Gestern Nachmittag und abends hatte ich auch Zweifel, ob es wirklich richtig ist, sich für vier Jahre (!!!) an den Yoga zu binden. Mir kommt das halt so lang vor... länger als meine Azubi-Zeit!
Dann war da noch die Überlegung, dass ich ja nach dem nächsten Seminar-wochenende noch in der Probezeit problemlos kündigen könnte.

Aber nach dem Gespräch und den Umarmungen der ganzen spannenden Menschen in "Gruppe 15" hab ich mich dann wieder recht wohl gefühlt. Ich werde das nun beobachten und sehe ja, wie es sich/ ich mich beim nächsten Wochenende verhält.


Vielleicht ist das einfach Teil der/ meiner Reise? Vielleicht wird all das bei mir einfach schneller ausgelöst und aufgelöst als bei anderen? Ich weiß es nicht...


Wie bereits erwähnt: ich lasse das nun einfach zu und raus und schau mal wie es weiter geht.

Definitiv fühle ich mich sehr wohl in der Schule und kann absolut verstehen, weswegen die Augen von früheren Schülerinnen leuchten, sobald sie von ihrer Lehrerausbildung erzählen.

Sonnengrüße,
Claudi

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