Sonntag, 20. Dezember 2015

Träumen mit Gregor Meyle

Namasté ihr Lieben,

es gibt Konzerte die bringen einen emotional an die Grenzen. Oder darüber hinaus. Und das ist durchweg positiv gemeint.

So einen emotionalen Abend habe ich am Donnerstag, beim Träumen mit Gregor Meyle, erleben dürfen.


Als mein Kollege J. mich gefragt hat, ob ich ihn zum Gregor Meyle Konzert begleiten wollen würde war meine Antwort: "Ja gerne. Aber ich kenne nur ein Lied und da muss ich bestimmt minutenlang weinen." (Gemeint ist "Keine ist wie du".)

Jan hat zugestimmt, er meinte ihm würde es da auch nicht anders gehen, allerdings kenne er wohl mehr von Gregors Musik als ich und er sei sich sicher, mir würde das sehr gut gefallen.

Also sagte ich: "Ja ich will!" und kann meine Dankbarkeit, Jans Idee bertreffend, nicht in Worte fassen.



Da stehen Musiker vor einem, die sich selbst schätzen und ehren. Die offensichtlich viel Spaß haben. Ein charmanter und sympathischer Entertainer in ihrer Mitte, der dich zum Lachen, Weinen, Singen, Tanzen, Nachdenken, Glücklichsein bringt. Teilweise alles auf einmal.

Wenn einer ein Solo spielt, schauen alle anderen ehrfürchtig zu, machen Platz auf der Bühne.

Das Publikum ist am Staunen, tauscht immer wieder glückliche Blicke untereinander aus. Ein tanzbares Lied sei dabei, sagt Gregor. Doch das Publikum wippt immer mit. Nach zwei Stunden Feiern wird noch immer nicht an Zugaben gedacht.

Nach einer kurzen Verschnaufspause, ich schätze zwei Stunden und 20 Minuten durchgespielt, kommen sie erneut auf die Bühne. Zu dritt. Keine ist wie du. Hach. Ich denke jeder Mensch hat einen Menschen im Leben, an dem er bei diesem Lied denkt. Herzzerreißend und doch so wunderschön.

Und dann passiert es. Nach der Aufforderung, dass Handys bitte in den Taschen bleiben, um den Moment zu genießen, kommen sie alle ins Publikum. Das Schloss ist klein, doch die Freude als sie sich direkt neben J. und mir platzieren ist riesengroß.

Da wird ohne Mikro und Verstärker gespielt. J. rechts und Gregor links von mir. Der Kreis der Musiker direkt vor mir. Ich mittendrin statt nur dabei. Es ist unbeschreiblich.

Ich strahle und leuchte wie ein Glühwürmchen. Und kann mich sogar bedanken. Bei Gregor und bei seiner Sängerin Laura Bellon.

J. und ich schweben anschließend zum Auto. Wir können es nicht fassen was wir da erleben durften. So fühlen sich Glück, Liebe und Leben also an.


Hier meine zwei Lieblingslieder von Gregor Meyle. Tut euch selbst den Gefallen und nimmt euch acht Minuten Zeit zum Genießen.




Jetzt stellt euch das live vor, direkt vor und neben euch.

Vielleicht könnt ihr nachvollziehen, warum ich jetzt schon wieder eine Gänsehaut am Köper, einen Kloß im Hals und Tränen in den Augen habe, wenn ich an diesen unvergesslichen Abend zurück denke. 


Musik berührt. Texte landen direkt in Herz und Seele. Instrumente ebenso. Doch Live-Konzerte, vor allem mit solch begnadeten Musikern, bringen all das auf eine noch viel intensivere Ebene.

In tiefster Dankbarkeit sende ich euch

Sonnengrüße,
Claudi

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