Dienstag, 12. Januar 2016

Have you ever really loved a woman? / Gedanken über die Liebe

Namasté ihr Lieben,

während Bryan Adams gerade

"I'm ready to love you. I'm ready to hold you. I'm ready as I gonna be.

singt, mache ich mir Gedanken über die Liebe. Im Hintergrund läuft seine DVD "Live at Sydney Opera House". Zum 148. Mal in meinem Wozi ;-)

Bryan wird von vielen (Männern?) als "Schnulzensänger" belächelt. Doch für mich ist er ein Herzenserwärmer. Mir ist kein anderer Künstler bekannt, der so wunderwunderwunderschöne Lieder über Gefühle verfasst, wie er. Da wird sogar das Warten auf den Bus mit der Nummer 49 zur Ballade.

Mein Morgen begann heute mit dem Song "Have you ever really loved a woman?". 


Als Teenie hab ich mich dazu meinen Hochzeitstanz tanzen sehen - was über die Jahre wieder verflogen is. Es folgten, wie hier beispielsweise bereits indirekt erwähnt, absolut heftige "Ich bin gegen alles"-Zeiten. Mit "alles" mein ich hier "Männer", "Beziehung", "Heirat", "Kinder". Meine Gedanken dazu haben sich prinzipiell nicht so arg verändert.

Aber eins weiß ich: Mein Mann soll die Sehnsüchte danach auslösen. Und wenn er das nicht tut, dann ist es auch nicht mein Mann. Sondern ein Wegbegleiter, ein Lebensabschnittsgefährte. 


Bryan singt nun "Flying".  

"Let's just make love all night. Let's just hold on so tight. Let's make it last for life. I wont't let you go. Cause we're flying. Feels just like flying. There's such a long way up from the ground. Just you and me flying so high. And we never gonna come down, you and me."

Doch zurück zum eigentlichen Thema, meinen Gedanken über die Liebe.

Have you ever really loved a woman?


Jeden Gedanken hören.
Jeden Traum sehen.
Ihr Fügel geben, wenn sie fliegen will.
Wenn du hilflos in ihren Armen liegst, dann weißt du, du liebst diese Frau wirklich.
Erzähl ihr, dass sie wirklich gebraucht wird, dass sie die Einzige ist.
Sie braucht dich, damit du ihr sagst, dass ihr ewig zusammen sein werdet.
Hast du jemals eine Frau wahrhaftig geliebt?
Atme sie ein.
Probiere sie.
Bis du sie in deinem Blut fühlen kannst.
Wenn du deine Kinder in ihren Augen siehst, dann weißt du, du liebst diese Frau wirklich.
Gib ihr Glauben.
Halt sie fest.
Zwischenmenschlichkeit, behandle sie gut.
Sie wird für dich da sein, sich gut um dich kümmern.
Du solltest deine Frau wahrhaftig lieben. 
Wenn du dich hilflos in ihren Armen liegend wieder findest, dann weißt du, du liebst diese Frau wirklich.
Erzähl ihr, dass sie wirklich gebraucht wird, dass sie die Einzige ist.
Sie braucht dich, damit du ihr sagst, dass ihr auf ewig zusammen sein werdet.
Hast du jemals eine Frau so wahrhaftig geliebt?




Das ist doch mal ne richtig gute "Checkliste" um die eigenen Gefühle - wem auch immer gegenüber - zu überprüfen? Oder um sich wieder in die anfängliche megaheftige Verliebtheitsphase reinzufinden?

Wie schön es wäre, genau so geliebt und gesehen zu werden?
Wie schön es wäre, einen Partner an der Seite zu haben, der genau so denkt?
Wie schön es wäre, das alles Fühlen zu dürfen?
Wie schön es wäre, solche Gefühle spiegeln zu können?
Wie schön es wäre, wenn Wünsche ganz einfach wahr werden?

Erst letzte Woche habe ich die Gefühle, die mein Mann in mir auslösen soll aufgeschrieben. Sie decken sich so ziemlich mit dem oben genannten. Dazu kommen aber beispielsweise noch relevante Punkte wie gemeinsam Lachen können. Füreinander da sein. Zu lieben, auch wenn das manchmal kämpfen heißt (stibitzt aus "Hey" von Andreas Bourani). Ich würde einen Mann mit all seinem Narben und Farben, dem Terror und dem Gold wollen (stibitzt bei Sarah Connor aus "Wie schön du bist"). Einen Lieblingsmensch der ein Feuerwerk in mir auslöst. (So, genug stibitzt!)

Nun habe ich mich auf ner s.g. "Dating App" abgemeldet. Nach einem halben Jahr Wirrwarr im Kopf, vielen Dates, viel Zeit, viel Gelerntem. Zugegebenerweise aber auch viel, sehr viel, Enttäuschung. Will mich nun endlich vom "echten Leben" leiten lassen. Und ich bin gespannt, was es für Überraschungen parat hat.

Ich versuche die "Königin im eigenen Reich" zu sein. Ute Strohbusch habe ich auf diesem Blog schon einige Male erwähnt. Zitat daraus:

"Höre auf, der Nabel der Welt für einen Mann sein zu wollen und werde dein eigener Lebensmittelpunkt." (c) Ute Strohbusch

Oder so wie eine Freundin gestern meinte:

"Abwarten. Erobern lassen. Genießen. Das wird deine Aufgabe dieses Jahr. Geduld üben."


Das gilt nicht "nur" in Sache Mann, sondern auch in Sache Yoga (wobei der mich schon vor Jahren "erobert" hat) ;-)

Passend dazu jetzt gerade (Kein Scherz! Wirklich. Dieser Teebeutel steht jetzt, in diesem Moment, neben meinem Notebook!):

"Wenn du etwas loslässt, hast du plötzlich zwei Hände frei."

Ich lasse das Suchen nach der Liebe also los. Endgültig. Ich gehe ins Vertrauen und Empfangen - dahin wo ich vermutlich noch nie war.


Und was hat all das auf einem Yogablog zu suchen? Viel. Denn ganz viel aus dem oben Erwähntem, wurde am letzten Wochenende in mir ausgelöst. Es hat mich zum Nachdenken gebracht. Und das "Männerthema" ist gerade ein großer Teil von mir. Somit hat es einen Eintrag auf meinem "Reiseblog" verdient.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit - lasst uns dem "Sommer of sixteen" gespannt entgegen blicken ;-)

Sonnengrüße,
Claudi

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