Montag, 26. September 2016

Ein Haustier im Vergleich zu einer Partnerschaft

Namasté ihr Lieben,

kennt ihr das:
"Echt, du hast nen Hund? Ich würde mir nie ein Tier aus dem Tierheim holen wollen. Denn stell dir mal vor das stirbt! Ne, den Kummer tu ich mir nicht an!"

Immer wenn ich das so oder ähnlich höre lautet meine Antwort:
"Die vielen schönen Momente die ich mit Finn erlebe. Diese tiefe Liebe und Fürsorge die da ist. So sehr kann der Schmerz beim Tod des Tieres gar nicht sein um die jahrelange Freude zu übertreffen."

Und es ist so, denn ich habe es mit meinem ersten Hund Boris leider schon erlebt. Er fehlt übrigens noch immer. Sehr. Obwohl er bereits im März 2011 eingeschlafen ist. Aber die vielen Ausflüge, Momente, das füreinander Dasein übertrumpft die Schmerzen.

Was hat das nun bitte mit einer Partnerschaft zu tun?

Nun... Ich bin da grad schon sehr in meinem FLOM (Flow mit om) drin... In der absoluten Komfort- und Wohlfühloase namens Singlesein angekommen. Hä? Ein paar Beispiele, ich denke, dann versteht ihr gleich was ich meine:

- Heimkommen wann ich will
- Anschließend tun was ich will
- Yogieren wann immer ich will
- Ins Bett gehen wann ich will
- Aufstehen wann ich will
- Lesend mit Tee wieder ins Bett gehen wenn ich will
- Fenster auf und Licht rein weil ich will
- Ne Stunde lang in der Badewanne liegen wenn ich will
- Mit Finn wann und so lang spazieren gehen wie ich will
- Kochen was und wann ich will
- Anschauen was ich will

Ganz schön viel "ich will", hm?

Und so denke ich mir:
Das alles aufgeben ist wie der Tod. Für mich ist das Gefühl eine Partnerschaft einzugehen gerade so, als würde mein Hals zugeschnürt werden.

Aber dann kommt eine Freundin daher und fragt mich:
"Wieso denkst du denn, du musst dich AUFGEBEN?!?! Eine Partnerschaft bereichert dein Leben doch! Du magst dich vielleicht in der Vergangenheit nicht genug um dich gekümmert haben. Aber so wie du jetzt aufgestellt bist, mit dem Wissen und der Ruhe in dir, sehe ich da kein Problem."
(Gedächtnisprotokoll)

Heute Morgen macht es dann Bumm und ich seh mich in der oben erwähnten Haustier-Debatte in meiner Gehmeditation...

In dem Fall war ich jedoch diejenige welche sagt "Ja aber wenn dann..."!!!

Vielleicht sollte ich das alles wirklich endlich mal loslassen. So richtig!

Ich bin ja für den Moment schon total stolz auf allen online Singleplattformen wieder abgemeldet zu sein. Und endlich nicht mehr so was von krass einen Mann an meiner Seite haben zu wollen. Weg von all den RDDs (kleiner Insider). Das Schönste ist außerdem endlich erkannt zu habne, dass sich kennenlernen in echt halt echt viel viel besser anfühlt.

Was tun? Ich mach mal weiter meine Hausaufgaben, vertraue und empfange. Ganz königlich.

Sonnengrüße,
Claudi

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