Dienstag, 4. Oktober 2016

Gedankenspiele am Tu-es-day

Namasté ihr Lieben und einen wunderschönen guten Abend,

ist es bei euch nun auch fast-Winter? Grau, kalt, Nebel, Regen. Ich hab vorhin meine Heizungen in der Wohnung angeschmissen, eine Rote Bete Suppe genossen und jetzt in diesem Moment trinke ich einen YogiTea Classic mit Extra-Zimt und hab die Füße im Magnesium-Fußbad.

Winter is coming... 


;-)

Was ich unbedingt festhalten will sind Gedankenspiele die ich heute Morgen hatte. Kein Wunder, dass mir meditieren am Morgen am einfachsten fällt. Da ist der Kopf noch klar, hat noch nicht mehr getan als Zähneputzen und ein paar andere Dinge im Bad plus Tee kochen. Alles ist still. Mittlerweile auch dunkel. Nur Kerzen leuchten. Da kann ich gut sitzen und meditieren. Oder wie heute meinen Gedanken nachgehen.

Die waren so:

Waren die Unfälle mit Auto und Fahrrad vielleicht die Vorbereitung für mein kaputtes iPhone? 


Dessen Hardware-Fehler habe ich am Samstag ohne Wertung zur Kenntnis genommen. Auch den Fakt, dass ich es morgen zur Telekom in den Laden bringen soll und hoffentlich ein neues (zugeschickt?) bekomme wurde sofort akzeptiert. "So ist es jetzt." Punkt.

Kein (innerliches?) Rumgeheule sondern ein "Wie löse ich das?".
Am Samstag einfach mal liegen lassen nach einem Telefonat mit Apple (dort gibt es ein Jahr Garantie aber der Mobilfunkanbieter muss sie so lange gewähren wie der Vertrag läuft - wenn ich das richtig verstanden habe). Am Sonntag dann die Telekom anrufen und o.g. erfahren.

Anschließend hab ich einfach nur mein altes iPhone ausgepackt (hebe die vorsichtshalber immer noch auf) und weiß nun auch warum es ausrangiert wurde: Der Akku ist ein Witz und alles dauert Stunden. Gefühlt. Was natürlich lächerlich ist.

Jedenfalls bin ich nun ohne whatsapp und ohne threema unterwegs. Nicht, weil ich es nicht draufpacken könnte, sondern weil ich einfach nicht will. Hab auch keinen Bock auf synchronisieren und Fotos wieder herstellen oder machen. Nein.

Das ist nun die dritte Art von "Pause" die mir quasi verordnet wurde und ich nehme sie zur Kenntnis und an. Und wieder: Punkt.

So viel zur Vorgeschichte.
Ich wiederhole nochmal: "Waren die Unfälle mit Auto und Fahrrad vielleicht die Vorbereitung für mein kaputtes iPhone?"

Daraus entstand:

"Vielleicht sind Menschen die uns kurz oder lang begegnen, auf welche Art und Weise auch immer unseren Weg kreuzen, auch die Vorbereitung auf andere?"


Ist das nicht spannend?

Ich werfe mal ein paar Fragen in den Raum und lade euch ein laut (in den Kommentaren) oder leise (für euch ganz alleine) mitzudenken:

  • Kann es sein, dass Exfreunde (und die Kämpfe die man mit ihnen durchlebt hat) nur dafür da sind, damit man weiß wie man sich nicht mehr verhalten oder fühlen will?
  • Sind "Freundinnen", die im Kindergarten oder der Schule zu einem gemein waren, lediglich Übung für einen späteren Zeitpunkt im Leben?
  • Soll mich der Tod vom Meerschweinchen auf den eines geliebten Menschen vorbereiten? 
  • Bin ich erst für eine neue Partnerschaft bereit, nachdem ich es voll angenommen habe, Single zu sein?
  • Ist der Stress in der vierten Klasse nur dazu da, um einen die darauf folgende Schule zu erleichtern?
  • Muss ich erst durch das "Tal der Tränen" gehen um Positives im Leben wieder so richtig zu schätzen?
  • Wenn sich ein Mann nicht meldet - zeigt mir das nur noch mehr wie wichtig das Alleinsein-Können ist?
  • Sind strenge fordernde Lehrerinnen die besseren weil man von ihnen mehr lernt? (Ich denke dabei an Englisch in der 7. und 8. Klasse.)
  • Muss ich erst doofe Urlaube erleben um zu wissen, wo ich mich wirklich wohlfühle?
  • Sollte ich mich bei Problemen mit meinem Partner immer mal wieder an frühere Partnerschaften erinnern und ihn/sie somit wieder mehr schätzen? 
  • Schätzt man gute Menschen mehr, wenn man auch schwierige Exemplare in seinem Leben hat?
  • Ist ein Umzug als Kind eine Vorbereitung für einen Umzug als Erwachsener?
  • Wie verhält sich dies, wenn man nie wirklich umgezogen ist?
  • Falls man noch nie einen Job verloren hat, sondern alle Arbeitgeber nach (eigenem!) Plan gewechselt hat - wie ist es dann den Arbeitsplatz zu verlieren?
  • Ist das nicht alles ständig neu und anders und unberechenbar?
  • Gibt es keine Vorbereitung?
  • Nennt man das LEBEN?

Sonnengrüße,
Claudi

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