Sonntag, 22. Januar 2017

Das 13. Ausbildungswochenende - Das Feuer das sich im Magen umdreht

Liebe Stephanie,

ich hab gerade den großen Drang dir kurz zu schreiben. Wir hatten ja prāṇāyāma/ Meditation als Thema bei unserer liebsten tollsten besten Karin.

ES WAR SOOOO TOLL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Vor allem: Ich mache ja seit November 2015 was du mir so zusammenstellst. Freilich nicht "nur" die āsana, sondern natürlich auch das Atmen.
Hab das schlichtweg nie hinterfragt, weil ich ja dein Wissen so schätze, mich gut aufgehoben fühle, dir total vertraue und ganz genau weiß, dass es absolut richtig ist, dass dein Buch mich zu dir geführt hat.

Also war das bei jeder der bisherigen fünf Praxen die du mir gebaut hast ein annehmen, freuen und dann üben, üben, üben. Klar hätte ich auch mal sagen können
  • "Warum denn bewusst mit der Bauchmuskulatur ausatmen?", oder
  • "Wieso denn den Ausatem verlängern?", vielleicht auch 
  • "Weswegen ist der Einatem eigentlich nie länger als der Ausatem?", oder 
  • "Warum soll ich immer wieder in der Leere nach der Ausatmung bleiben aber noch nie in der Fülle nach der Einatmung?".
Mir wär all das aber nie in den Sinn gekommen weil es sich schlichtweg immer gut angefühlt hat.

Du hast mir erklärt, dass das Ausatmen beispielsweise für das Loslassen steht. Und auch darauf zu vertrauen, dass ein Einatem folgt. Für mich war das Thema damit ok und ausreichend begründet. Denn du und ich, wir wissen beide, wie sehr genau das "meine" Themen und Probleme sind seit wir uns kennen gelernt haben.

Am Freitagabend habe ich ja gefehlt wegen meines Votrags auf der Yogaworld. Also war ich gestern und heute in der Schule. Und nun ist Sonntagabend.

Ich sitze eingemummelt mit Suppe im Bauch auf der Couch und bin glücklich, zufrieden, ruhig wie noch nie in meinem Leben. Tiefenentspanntheit fühlt sich also genau so an. Wow! Behalten will!!!!


War das ein tolles Seminar. Ich denke es braucht noch Tage, Wochen, ... ? bis ich das alles verarbeitet habe, was wir erfahren durften. Im Geist und mit dem Körper. Plötzlich ging mir ein Licht auf und all das was ich seit 16 Monaten mit deiner Hilfe übe macht Sinn!

Ich hatte noch nie so viele "AAAAAAAAAAAAAh" "UUUUUUUUUUUUUUUh" "MMMMMMMMMh"-Momente wie dieses Wochenende.


UND ICH LIEBE prāṇāyāma!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Ich wusste es bisher schlichtweg nie zu schätzen.

Doch Krishnamacharya hat das sehr gut formuliert: "prāṇāyāma ist eine Operation ohne Messer."


Genauso fühle ich mich gerade. Operiert, wie neu, aber gleichzeitig schon auf Reha gewesen und wie ein kleines freches Bambi.

Am liebsten würde ich nun gleich sofort morgen Vormittag damit anfangen. Weil am intensivsten ist es wohl (wie die Medation) am Morgen, vor dem Frühstück. Aber Karin meinte (und ja, sie hat ja recht), dass ich mir lieber von dir "was Gscheids" zusammenstellen lasse, als nun wild morgen loszulegen. Jetzt mache ich einfach Atembeobachtung, bis wir uns dann eh bald wieder sehen.

Und deswegen meine E-Mail: Ich hab die groooooooooooooooooooooße Bitte, ob du mir neben der üblichen āsana-Praxis für den Abend, nun auch ein prāṇāyāma für den Morgen empfehlen kannst. Vielleicht bin ich nun bereit für den Einatem? Und zum Thema anschließende Meditation hab ich dann auch ne (kleine) Frage - aber das wird jetzt zu wild hier so per E-Mail. Is eh schon wirr genug.

Wie gesagt: Ich wollte dich nur "vorwarnen" und dir mitteilen, wie zauberhaft und besonders dieses Wochenende war und dich teilhaben lassen an meinen Momenten der Erkenntnis :) :) :) :)

Alles alles Liebe aus M ins Allgäu und Danke Danke Danke Danke Danke für dich in meinem Leben,
deine Claudi

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