Mittwoch, 25. November 2020

Gesundheit

Namste du Liebe*r,

mir wird mal wieder bewusst, wie wichtig Gesundheit ist und, dass ohne Gesundheit gar nix funktioniert. Es rückt alles (!) in den Hintergrund, sobald man selbst oder ein geliebtes Wesen im Umfeld krank wird. 

Aktuell merke ich aber, dass sich dieser Kreis sogar ausdehnt. Und zwar um die Lieben der Lieben. 

Warum? 

Die Mama einer Freundin ist an Covid-19 erkrankt. Das habe ich letzte Woche erfahren und bin seit dem gedanklich immer wieder bei ihr. Auch, wenn ich sie nicht persönlich kenne. Mich beschäftigt das so sehr, da es sich um eine Risikopatientin handelt. Und weil in dem Fall nachverfolgt werden kann, wie die Ansteckung erfolgt ist. Hier wurden vorhanden Symptome verheimlicht und das finde ich unmenschlich, wenn nicht sogar widerlich! Leute - können wir bitte endlich mal anfangen auf uns und vor allem andere zu achten???

Außerdem ist eine Freundin seit Wochen krank. Sie wurde operiert, sie ist aktuell auf Reha, nach einiger Zeit zu Hause mit der Unterstützung eines Pflegedienstes. Auch an sie denke ich Tag für Tag, da immer noch nicht klar ist, wie ihr Leben nach dieser schweren Verletzung weiter verlaufen wird.

Dann gibt es noch die Mama einer Freundin die ebenfalls operiert wurde und auf Reha war. Hier bin ich nun froh, dass alles gut gegangen ist. Soweit.

Meiner Oma geht es auch nicht so gut. Deren Wehwehchen gefühlt Monat für Monat mehr werden und mit der ich nun wöchentlich bei unterschiedlichen Ärzt*innen zu Besuch bin. Auch an sie denke ich ständig, mach mir ebenfalls Sorgen - obwohl sie diejenige von den eben erwähnten ist, die das am ehesten zu packen scheint, trotz mehrerer Baustellen.

Die hat auch meine Mama derzeit. Nach einer notwendigen OP im Sommer, einer Zahnbaustelle die noch immer offen ist, und dem Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall, trägt sie nun nachts Schienen zwecks Karpaltunnelsyndrom. Als ob all das nicht reichen würde, war da auch noch ein Fahrradunfall. Sie hat die Gene meiner Oma (oder ihrer Oma - vermutlich beides) und ist ebenfalls an den meisten Tagen zuversichtlich und optimistisch. Es gibt aber auch solche, an denen die Schmerzen so stark sind, dass die Nächste zum Graus werden und die darauf folgenden Tage somit erneut. Ich bewundere sie dennoch für ihre Kraft!

Welche mir persönlich grad auszugehen scheint. Schon wieder. Ich weiß noch nicht was los ist - aber mein Körper zeigt ähnlichen Beschwerden wie 2007. Und ich mag einfach nicht mehr. Von Herzen wünsche ich mir, dass noch im Dezember alles aufgeklärt wird. Endlich - nachdem das seit Juni einfach nur schei*e ist! Ich weiß nicht, ob ich hier eher nach meinem Papa komme? Hm...

 

Der Plan für heute... Freuwoch = Kein Teilzeitjob:

Jetzt wird gefrühstückt, dann pack ich mir meinen Lieblingspodcast ins Ohr, schnappe mir Finn, geh eine Runde Spazierenstehen und dann Lebensmittelshopping. Anschließend sollte es ca. 11 Uhr sein und ich werde mir - ohne den kleinsten Hauch schlechten Gewissens - den Dolly Parton Weihnachtsfilm reinziehen. Und mich einfach mal ablenken lassen!

 

Um es noch einmal zu betonen: 

Gesundheit ist und bleibt für mich das höchste Gut. Und ich werde alles in meiner Kraft stehende tun sie für mich und meine Lieben und deren Lieben zu bewahren.

Danke für dich, Sonnengrüße von Herzen und bitte bleib gesund und munter - deine Lieben ebenso!

Deine Claudi

Freitag, 20. November 2020

Christiane Wolff im Interview bei bevegt

Namaste du Liebe*r,

"endlich" ist das Interview von Katrin und Daniel auf dem bevegt Podcast veröffentlicht worden und ich hab es mir gleich heute auf zwei Etappen angehört. 

Soooo sehr habe ich mich auf die Antworten von Christiane Wolff gefreut!

Sie ist Yogalehrerin BDY/EYU, Spiraldynamik®und Yoga-Therapeutin - und die Ausbilderin von Katrin. Dazu gibt es schon eine eigene bevegt-Folge.

Ein paar Stichpunkte, die mich am meisten begeistert, irritiert oder bevegt haben. 

  • Christiane bezeichnet/ übersetzt den Hatha-Yoga als "Körper-Yoga". Das kenne ich anders. Macht aber nix :-) 
  • Wie ich sieht sie die āsanas als Vorbereitung zur Meditation <3 
  • Sie betont mehrfach, dass der Yoga an die Schüler angepasst werden sollte - und nicht andersrum. Das hat mich ganz besonders gefreut. 
  • Außerdem gibt Christiane den Tipp, dass man Menschen, die zum ersten Mal in Kontakt mit dem Yoga kommen, nicht gleich mit Spiritualität und Mantren "überfordert". Das fand ich sehr sympathisch und kann mich noch gut an mein erstes (irritiertes) om erinnern.
  • Daniel weist im Gespräch herrlich darauf hin, dass man im Gruppenunterricht ja keine Vergleiche zu anderen Yogi*nis auf anderen Matten machen sollte. Überhaupt war es schön zu hören, dass der ehemals tendenziell eher kritische Läufer, sich nach und nach dem Yoga öffnet. Freut mich!
  • Christiane erklärt den Unterschied zum online Üben zwecks Pandemie und zum gemeinsamen Üben in einer Gruppe aus sicht einer Lehrerin. Kann ich voll und ganz unterschreiben! Ich bin ja nun auch auf Yoga-Privatstunden per Internet ausgewichen - hab aber viel Freude daran. Nur in einer Gruppe, stelle ich mir das wirklich sehr komplex, wenn nicht gar unmöglich vor. Zumindest was das Korrigieren betrifft. 
  • Knoblauch und Zwiebeln sind in Christianes Ausbildung erlaubt. Was allerdings nichts mit dem Geruch zu tun hat. Ehrlich herrlich!!!
  • Besonders begeistert hat mich (zum Ende des Interviews hin) die Idee der verschiedene Ebenen und des neuen Blicks auf den Körper. Wow!!!

 

Mich hat Christianes Art sehr beeindruckt. Weil sie so sachlich rüberkommt, irsinnig gut (aus)gebildet, gleichzeitig aber auch tiefgründig und vor allem wahnsinnig liebenswert. 

Alles in allem kann ich hier eine absolute Empfehlung zum Anhören geben. Für alle, die irgendwie was mit dem Yoga zu tun haben (wollen). Und zwar aus tiefstem Herzen. 

Jetzt wünsche ich dir viel Freude beim Zuhören, lernen und staunen. Und freilich weiterhin gutes Üben, Üben, Üben, ... :-) 

Danke für dich, Sonnengrüße von Herzen, pass bitte auf dich (und deine Lieben!) auf und bleib fein gesund!

Deine Claudi 


P.S.: Verlinkungen zu meinen Freunden von bevegt ohne Auffoderung oder Bezahlung :-)

Donnerstag, 12. November 2020

Wochenrückblick

Namaste du Liebe*r,

was für eine Woche!

Der Wochenrückblick mag nun etwas spät erscheinen. Doch am Montag und Dienstag war die Luft schlichtweg raus. 

Gestern und heute Vormittag konnte ich nun wieder auftanken, fühle mich aber noch immer nicht gesund und munter.

Dennoch will ich hier festhalten, dass mich der Terror in Wien und die Wahl in den USA sehr mitgenommen haben. Auch alles was seit dem (jeweils) passiert ist.

Ich schwanke immer wieder zwischen "Tut mit Politik gut?" und "Wäre es vielleicht besser sich doch (wieder) nicht mehr (so intensiv) damit zu beschäftigen?". 

Eine Antwort habe ich noch nicht. Mein derzeitiger Mittelweg: Ein 10-minütiger täglicher Podcast plus ein 2x/Tag- Newsletter. Dennoch habe ich mich immer wieder dabei erwischt die News zu checken und F5 zu drücken. Puh.

Mal schauen wir es weiter geht. 

Atmen ins Universum. Für die Lebenskraft und bis zur Ekstase.
Mit dem Glauben an das Große in uns. 

Kann jedenfalls nicht schaden? ;-) Keinesfalls!

 

PAVAN PAVAN PAVAN PAVAN PAR PARA PAVAN GURU

PAVAN GURU WAHE GURU

WAHE GURU PAVAN GURU




 

Danke für dich, Sonnengrüße von Herzen, bleib daheim oder an der frischen Luft.
Und vor allem: Bleib gesund.

Deine Claudi

Montag, 2. November 2020

Für die Zukunft wünsche ich mir mehr Mut, Ehrlichkeit und Authentizität

Namaste du Liebe*r,

am Wochenende habe ich ein Gespräch geführt. Und mich seit langer Zeit erstmals nach einem Treffen leider schlechter gefühlt als vorher. 

Es hat über 24 Stunden gebraucht um zu realisieren, was da passiert war.
Dann kam der Ärger über mich selbst. Darüber, dass ich doch  gleich meine ehrliche Meinung hätte sagen können. Darüber, dass ich nicht mutig genug war. Darüber, dass ich nicht authentisch reagiert habe. 

Doch es hilft nichts. Dinge wurde gesagt (bzw. nicht-gesagt) und von mir schön geredet. Ich hätte auf das miese Gefühl in meinem Herz achten sollen. Müssen!

Was mir jetzt hilft ist, dass ich mir fest vorgenommen habe:

"Wenn das wieder passiert, sagst du bitte DIREKT, dass du hier eine andere Meinung hast! Dass dies keinerlei Einschränkung oder Veränderung für die Freundschaft bedeutet! Aber auch, dass dieses eine Thema in Zukunft ausgeschlossen werden sollte! Da es bei dir ein schlechtes Gefühl erzeugt!"

Das ist nun das Vorhaben. Mal schauen, ob es klappt. Denn die Situation sollte stimmen. Und ob ich den Mut aufbringe diese Meinungsverschiedenheit aktiv anzusprechen... Puh... Wenn, dann wäre ich jedenfalls mal so richtig stolz auf mich!

Nach zwei Tagen Mini-Durchhänger (meine Gedanken kreisten freilich nicht die ganze Zeit darum, aber unterschwellig schon immer mit), ging es mir heute Morgen schnell besser - da mir dieses Video empfohlen wurde:



Dann war sie wieder da: Die Einheit. Das Wissen und vor allem aber Fühlen und Spüren, dass mehr Menschen so denken wie ich.

Das hat sooo gut getan. Sooooo unsagbar gut!!!

Danke für dich, Sonnengrüße von Herzen, bleib gesund und munter!
Möglichst daheim - oder an der frischen Luft <3

Deine Claudi

Samstag, 31. Oktober 2020

Oktober Impressionen

Namaste du Liebe*r,

bevor morgen "Der Monat der Kraftanstrengung" beginnt, werfe ich heute einen Blick zurück in "Meinen Monat des Krafttankens".

Die schönsten Bilder findest du im Blogeintrag über vier Tage im Woid.

Danke für dich, Sonnengrüße von Herzen, bleib gesund - und hoffentlich viel daheim und an der frischen Luft!

Deine Claudi





















Samstag, 24. Oktober 2020

Vier mehr als erholsame Tage im Bayerischen Wald

Namaste du Liebe*r,

nun bin ich zurück von vier mehr als erholsamen Tagen im Bayerischen Wald. Der erste Urlaub mit meinem Spatzl - hach das war sooooo was von gscheid schee! Ich hab ja im Vorfeld mit allem gerechnet. Aber nicht mit so viel Harmonie und gegenseitiger Rücksichtsnahme und Akzeptanz. Wirklich großartig. Hach.

Hier folgt ein kleiner Reisebericht. Für mich zum Festhalten (weil allein schon das Aussuchen der Fotos mich sofort in den Urlaub zurück katapuliert) und falls mal jemand hier drüber stolpern sollte, die*der überlegt in dieser wunderschönen Region Urlaub zu machen.

 

Tag 1:
Anreise + Joska + Weinfurtner + Ankommen und Bodenmais erkunden/ einkaufen + Für Tag 2 vorbereiten

Hierzu gibt es nur ein Foto, welches ich aus Datenschutzgründen nicht veröffentlichne mag. Die Anreise von München dauert ca. 2 1/2 Stunden und klappte staufrei und problemlos. Bis auf eine Bahnschranke. Betrieben von einem Herrn mit Hut, welcher den Autoverkehr stoppt, während die Waldbahn in der Kurve warten muss. Dann schließt er die "Schranke" auf einer Seite für Autos, anschließend die für Fußgänger, um dann auf die andere Seite des Bahnübergangs zu gehen und erneut die für Autos und Fußgänger zu schließen. Es folgt ein Zeichen an den Zugführer, die Bimmelbahn fährt vorbei und dann folgt das gleiche Spiel rückwärts. Ehrlich herrlich!!!! Der Bahnwärter musste freilich fotografisch festgehalten werden. Und die gesamte Aktion im Herzerl ;-) 

Fürs Einchecken wars zu früh, also ging es spontan weiter zu den beiden bekannten Glasbläsereien. Joska war nicht mein Ding, Weinfurtner hätte ich dafür leerkaufen können. Es wurden nur zwei Mitbrigsel für die Hundesitterin daheim ;-) 

Nach dem Auspacken ging es dann zu Fuß durchs supersüße Bodenmais für einen kleinen Lebensmitteleinkauf, es wurde gekocht und der Rucksack für Tag 2 gepackt.


Tag 2:
Rießloch Wasserfälle + Großer Arber + Mittagsplatzl (und ganz viel Urwald)

Mit Pausen ab/ bis Loft in Bodenmais hat die Tour knapp 8 Stunden gedauert. Eine Mittagspause am Mittagsplatzl inklusive sowie An-/Auszieh- + Pipi-  + Wassertrinken- Pausen.
Beim Aufstieg wawr das alles fast nur alpines Gelände und Steige. Zum Glück wurde erst im Nachhinein festgestellt, dass es eine schwarze Wanderschuh-Wanderung ist. Sonst hätte ich mir das nicht zugetreut. Überwiegend war es matschig, rutschig und teilweise vereist. Wir haben 945 Höhenmeter und 18,6 Kilometer zurück gelegt.

Es folgen Fotos in chronologischer Reihenfolge ;-)
Man achte BITTE auf die Herbstfarben. Wie hingemalt!

Jetzt ist uns bewusst geworden, dass man steile Wege wohl besser von unten nach oben knipst. Aber ich war halt immer oben so irre stolz und dachte mir: "Wow, DAS hab ICH geschafft?!?" Daher gibt es Fotos von oben nach unten.


 

 

 Sind die Farben nicht wundertoll?



Überall Schwammerl. Gaaaaanz viele!


 

Das sind sie also - die Rißlochwasserfälle von denen mir soooo sehr vorgeschwärmt wurde. Kann ich nur bestätigen!!! Wirklich magisch.  


Der erste von "ein paar" Glückspilzen.

Hier wieder: Weg von oben. Und: der erste Schnee!!!!


Genau über der Hütte liegt der Gipfel des Großen Arber. Sieht man nur nicht so. Aber ich dachte mir: "Ach du Sh*anti - so weit noch???" Hab erst gestern erfahren, dass es nicht nur mir so ging ;-)


 

Noch mehr Schnee, und hier waren wir schon mitten auf dem Steig. Ich hab gedacht ich kann nimma!!!

Hat dann aber doch geklappt. Mit sicht über Nebel- und Wolkenfelder bis zu den Alpen!!!!

Dann wollten wir laut Wanderapp zum Großen Arbersee. Nur irgendwie war der Singletrail dahin schneebedeckt und daher wurde spontan umgeplant! Zum Glück. Denn entgegen zum Kleinen Arbersee (dazu am Tag 3) ist der total überlaufen und echt nicht so schee.

Auf dem Weg zum Mittagsplatzl (wo wir dann Mittag gemacht haben), musste ich eine echt steile Wand aus großen Steinen hochkraxeln. Von der Ferne dachte ich noch, dass der Weg bestimmt links oder rechts vorbei weiter führt. Aber nein! Puh. Erneut ein unausgesprochendes "Ich kann nimma!" in meinem Kopf. Ich konnte dann aber doch :-) Und bin noch heute stolz wie Oskar!

Außerdem wurde ich erneut mit  der Aussicht (und selbstgemachtne BohnenBurgerPatties) belohnt.

   


Das ist der große Arbersee. Von oben schöner als von unten.


Auf dem 2 1/2 stündigen Weg zurück nach Bodenmais: Nochmal Alpen sehen. Hach!!!

Wie du dir vorstellen kannst, war ich dankbar für Dusche, Abendessen und Bett mit Kuschelbademantel! Aber echt: Was für ein genialer Tag!!! Und acht Stunden Natur ist einfach nur Seelenpflege!!!


Tag 3:
Kleiner Arbersee + Zwiesel + Schnaps + James Bay

Zum Kleinen Arbersee ging es mit dem Auto (Parken am Ende der ellenlangen Parkbucht der Lifte) + 3 km Wanderung bergab + 3 km Wanderung viel höher bergauf + 2 km Wanderung wieder bergab. Rückblickend wäre es mir lieber gewesen näher am See zu parken und nur jeweils flach 2 km vom Parkplatz hin und her zu stapfen + die Runde 45 Minuten Runde um den See.

An sich wäre das kein Thema gewesen - aber nicht nach dem Vortag. Weil: 300 Höhenmeter mit Muskelkater is nicht so fein. Aber hat geklappt. Tapfere Claudi ;-) hihi.

Der Kleine Arbersee ist wie hingemalen. Ich hab so was noch nie gesehen. Wie auch am Vortrag war ich hin und weg von den gefärbten Blättern des Mischwaldes und den Farben und der Sonne und dem blauen Himmel und und und. 






Auf der Rückfahrt nach Bodenmais hab ich kurz einen Blick auf den Großen Arbersee geworfen, festgestellt, dass da zu viele Menschen und zu wenig Platz ist. Also sind wir durch Zwiesel (aussteigen nicht notwendig) durch in eine Schnapsbrennerei gefahren. Und ich danach zurück ins Loft in Bodenmais. Wo ich mit einem Abend mit James Bay, live aus dem Globe Theatre überrascht wurde. Das war vielleicht toll!!!!! Alles.


Tag 4:
Regen + Baumwipfelpfad + Rückfahrt

Da war dann leider schon wieder packen angesagt und es ging durch Regen (ebenfalls kein Aussteigen notwendig) zum so was von genialen Baumwipfelpfad mitten im Nationalpark!!!!

Die 10 Euro Eintritt lohnen sich sehr. Ich konnte hier viel lernen - aber meine Höhenthematik nicht überwinden ;-) 

 










Und nochmal: DIESE FARBEN!!!!

Mehr als erholsam trifft es wirklich. Nach der anstrengend Zeit im Teilzeitjob seit März, wo ich monatelang den Job von ursprünglich drei gewuppt habe, den Patient*innen im Privatenbereich, und vielen Irrungen und Wirrungen im gesamtem Umfeld plus den Neuerungen aufgrunde der Pandemie war das wirklich wie Kraft tanken.

Ich hab nun neue WhatsApp, Sperrbildschirm und Homebildschirm Fotos um ständig wieder an diese tolle Woche erinnert zu werden. Meine Gedanken sind, dass ich das in den nächsten Monaten noch oft brauchen werde. Auch wenn ich immer wieder versuche im Hier und Jetzt zu sein, was mir im Woid echt recht gut gelungen ist, ist es dennoch so, dass es im Alltag nicht immer klappt bzw. schwieriger ist. Ich bin halt nunmal kein Buddha - sondern einfach nur Mensch!

Voller Dankbarkeit für die Menschen in meinem Leben <3 Und aktuell ganz besonders und mehr denn je für den Einen.

Danke für dich, Sonnengrüße von Herzen und
BLEIB GESUND!!!!

Deine Claudi

P.S.: Wer einen Tipp für eine Unterkunft in Bodenmais (ohne Kind und ohne Hund) braucht, schickt mir gerne eine E-Mail.

Freitag, 16. Oktober 2020

Ein Tag in Regensburg und warum ich keine Ernährungsberaterin mehr sein mag

Namaste du Liebe*r,

gestern durfte ich einen ganzen Tag mit der wundertollen Zauberfrau Evi aus meiner Yogafamily verbringen. Ich habe sie in ihrem Regensburg besucht und eine persönliche Stadtführung erhalten. 

Regensburg kannte ich zwar schon, hab aber festgestellt, dass es mal wieder abhängig ist von der Sicht der Dinge dieser einen Person, mit der man unterwegs ist! Evi hat mir ihre Ecken und Straßen gezeigt, wir sind über vier Stunden gemeinsam durch in und durch die Altstadt gebummelt. 

Die Steinerne und Eiserne habe ich kennengelernt, von der Höhe der süßen Häuschen erfahren und wann so welches kulturelle Ereignes stattfindet. Bis auf 2020. 

Was mich am meisten berührt hat, war das Wiedersehen nach ziemlich genau 11 Monaten. Wie viel sich verändert hat - und wie wir dennoch noch so sind wie wir waren. Einfach weitergeschwatzt haben, als wäre keine Pandemie dazwischen gekommen. Eigentlich wollten wir ja im Sommer als Freundinnen-Truppe anreisen. Satz mit X...

 


Weil ich derzeit so sehr hadere mit meinen Rollen als zertifizierte vegane Ernährungsberaterin und als Yogalehrerin BDY/EYU, hat mir Evi DEN TIPP schlechthin gegeben:

"Sei im Jetzt und erfinde dich neu! Was möchtest du sein, wenn du die Ausbildungen nicht hättest?"

Zum Glück hatte ich 1 1/2 Stunden Rückfahrt um das sacken zu lassen. Heute Morgen kam dann die Erkenntnis: "Ich glaub ich mag keine Ernährungsberaterin mehr sein!"

So, jetzt ist es raus.
Es sind nämlich weder die Nährstoffe, noch die Blutwerte oder perfekt abgestimmte Mahlzeiten, die mir Freude bringen.

Was mein Herz tanzen lässt ist es, Menschen zu unterstützen, die vegan(er) werden wollen! Meinen Freunden den Tieren auf diese Weise zu helfen. Außerdem somit die Umwelt zu schätzen. Mir geht es nicht en detail darum, welches Supplement wann und wie viel und warum eingenommen werden sollte. 

Mir geht es darum Werte zu vermitteln. Mitgefühl zu zeigen. Die neue Nachhaltigkeit WIRKLICH (vor) zu leben.

Gründe darzustellen, weswegen "ohne Tier" der für mich der beste Lebensweg ist. 

Nach Evi hat mir meine Freundin Verena Franke heute Morgen den nächsten Popotritt verpasst:

"Das sichtbar machen, mit was du anderen helfen kannst!"

Lautet der Ratschlag, den Verenchen in ihrer aktuellen Podcast-Folge ("Herz auf der Zunge" ist eh SEHR hörenwert!) gibt.  

Gut. So. Dann mal schauen. Mir scheint es, als würde da grad mal wieder eine Schicht abfallen... Immer wieder lande ich bei den Worten, die mich seit Beginn meiner vierjährigen Ausbildung zur Yogalehrerin, im Oktober 2015, begleiten:

Abwarten. Geduld. Loslassen. Vertrauen.

In diesem Sinne:

Danke für dich, Sonnengrüße von Herzen und bleib gesund!

Deine Claudi