Sonntag, 10. November 2019

Die Abschlussprüfung

Namaste du Liebe*r,

es ist vollbracht! Ich darf mich nun offiziell als

Yogalehrerin BDY/EYU


bezeichnen und habe sehr stolz ganze

980 Unterrichtseinheiten 


zu vermelden!!!


Die Abschlussprüfung war schöner, emotionaler, anstrengender, aufwühlender, liebevoller, aufregender, wohltuender, tränenreicher und lehrreicher als ich angenommen habe.


Verbracht haben wir die wundertolle und absolut einmalige Woche im Seminarhof Schleglberg. Untergebracht war ich genauer gesagt im Haus Nostalgie. Ich hab dort bewusst keine Fotos gemacht, mein Telefon erst nach der bestandenen Prüfung mal kurz angemacht und bin dann wieder im Flugmodus versackt - um so richtig da zu sein. Das war eine sehr sehr sehr sehr gute Entscheidung. Auf den verlinkten Seiten gibt es aber genug Bilder zum anschauen für dich.

Nur kurz bevor ich am Vormittag des 07. November 2019 begonnen habe zu unterrichten, habe ich zwei Fotos gemacht um den Moment für mich zu sammeln.




Die Prüfung besteht aus einer Yogastunde, welche für die anderen Prüflinge abgehalten wird. Wir waren in Dreiergruppen (Vormittag) und Zweiergruppen (Nachmittag) eingeteilt. Mit dieser kleinen Gruppe findet dann, anschließend an den praktischen Teil der Prüfung, die mündliche Prüfung statt.

Sprich: eine mündliche Prüfung am Vormittag, eine mündliche Prüfung am Nachmittag. Nach dieser erfährt man gleich, ob man bestanden hat oder nicht. Und so kann dann endlich der Druck und Stress der letzten Wochen von einem abfallen.


Geprüft wurden wir von unserer Schulleitung (Karin Kapros) und einer Vertretung für den BDY (Antje Bischoff).


Ich habe also meine Yogafamily + Karin + Antje unterrichtet. Eingebettet in die Stunden meiner beiden Kolleginnen. Anschließend sind wir drei mit Karin und Antje in unsere mündliche Prüfung gegangen, um den Rest der Gruppe zum Mittagessen wieder zu sehen.



Der Regenbogen aus Yogamatten im Prüfungsraum schaute so aus - und so unterschiedlich wie die Farben, waren auch die Stunden die wir diese Woche gemeinsam üben durften!


Es war eine wirklich schöne Erfahrung und ein gelungener Abschluss für mich, die ganze Gruppe vor mir zu haben.

Eingebettet von einigen wundertollen Zauberfrauen, die ich mittlerweile meine Freundinnen nennen darf, war es besonders schön die bisher wohltuenste Prüfung meines Lebens zu beschreiten.


Nun haben wir Ladies also offiziell den Beruf "Yogalehrerin BDY/EYU" - aber für jede Einzelne von uns ist es auch eine Berufung. Denn es steht sooooo viel mehr dahinter!

Wir haben uns im dritten Quartal 2015 kennengelernt und ich werde das Gefühl nicht los, dass es sich mit unseren vier Jahren lediglich um den Anfang des (gemeinsamen) Weges handelt. Vielleicht ist es aber auch eine Hoffnung?

Ich für meinen Teil bin nun jedenfalls stolz wie Oskar. Mir wurde in dieser Woche (mit Blick auf die Zeugnisse und auf das Gutachten meiner Abschlussarbeit) erst bewusst WAS ich da WIRKLICH geleistet habe. 

 

Bereits jetzt habe ich Schwerpunkte für mich gefunden, die noch vertieft oder von einer anderen Seite her betrachtet werden wollen. Die "Schatztruhe Yoga" ist zum Glück bunt genug ;-)

 

Aber jetzt lasse ich mal sacken und singe voller Freude: 

Ein Hoch auf uns!!!





Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
deine Claudi

Donnerstag, 31. Oktober 2019

Yoga üben mit Claudi - immer mittwochs im mandiram München

Namaste du Liebe*r,

es freut mich unsagbar sehr, dass ich hiermit offiziell und öffentlich bekannt geben darf, was ich schon seit Wochen weiß. Endlich kann es raus in die Welt!

Ab dem 08.01.2020 unterrichte ich immer mittwochs in meiner Ausbildungsschule:

VISION yoga mandiram
Westendstr. 80
(Eingang Ecke Fäustlestr.)
80339 München


Wenn du mich kennst (und sei es "nur" online), kannst du dir vorstellen WIE aufgeregt und hibbelig ich war, als ich davon erfahren habe. Ehrlich gesagt bin ich seit dem auf "Dauersendung", freu mich wie ein Sellerieschnitzel und grinse wie ein Dattelsiruppferd.

Aber nun kommen wir mal zu den Fakten :-)

Es gibt zwei Yogaklassen mit mir, die ich dir hiermit vorstelle:




Mittwochs von 12:30 Uhr bis 13:15 Uhr:

„Yoga statt Fast Food - Deine wohltuende Mittagspause“.

 
Im Westend sind ja ganz schön viele Firmen. Da ich mir selbst bei mir im Teilzeitjob sehr oft wünsche Yoga üben zu können, kam mir die Idee genau das anzubieten.

Mit einer Dauer von 45 Minuten kann der Yoga ja gut in die Pause integriert werden!

Details über den Yogastil den wir gemeinsam üben, findest du am besten über meine Website. Zur Ausbildung gibt es eine Folge "Friede Freude Süßkartoffel". Und auf diesem Blog hier habe ich vor einiger Zeit alles was mir relevant erschien über unsere Tradition erklärt.


Der Preis beträgt 10 € pro Yogi*ni. Zur Anmeldung schickst du mir bitte bis Dienstagnachmittag eine verbindliche Email. Ich freu mich sehr auf dich!



 

Mittwochs von 14:30 Uhr bis 15:30 Uhr:

„Yoga für Mädels ab 10“.


Es freut mich so unsagbar sehr, dass ich endlich "Yoga für Kinder" unterrichten darf!!! Nachdem ich in einer separaten Fortbildung war und in zwei (der insgesamt acht) Zwischenprüfungen meiner Ausbildung zur Yogalehrerin BDY/EYU das Thema "Yoga für Kinder" umgesetzt habe, schreit alles in mir danach ;-) Wobei ich ja finde, dass Mädels ab 10 schon eher Ladies sind!

Was machen wir im "Yoga für Mädels ab 10"?

Wir finden einen wohltuenden Ausgleich zum stressigen (Schul)Alltag. Die Yogamatte wird zur Insel auf der alles sein darf. Alles kann. Nichts muss. Wir spielen mit den Sinnen und jede Yogini soll ihren Platz finden und nach und nach eigene Ideen einbringen.

Es geht hier um Selbstbewusstsein, Empathie und Emotionen. Die Yogastunde erlaubt ein lösungsorientiertes Denken und Lernen.


Nach einem Austausch in der Gruppe werden die klassischen Teile einer Yogastunde gemeinsam geübt, wobei der Fokus auf den s. g. āsanas - den Körperhaltungen liegt. Dennoch werden Meditation und auch die Atembeobachtung nicht zu kurz kommen. 


Keine Yogini „muss“ etwas tun, Pausen sind jederzeit erlaubt. "Yoga für Mädels ab 10" gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Sichtweise zu verändern. Es geht mir als Lehrerin vor allem darum, ihnen ein gutes Gefühl zu geben.



Der Preis beträgt 10 € pro Yogi*ni. Zur Anmeldung schickst du mir bitte bis Dienstagnachmittag eine verbindliche Email. Ich freu mich sehr auf dich bzw. deine junge Yogini! :-)


Bewusst fange ich mit der Altersgruppe an, weil ich selbst keine Mama bin und mich erstmal langsam vortasten will. Prinzipiell habe ich die Ausbildung Kinder ab 4 Jahren zu unterrichten. Solltest du hier drüber stolpern und daran Interesse haben, schreib mich gerne an. Eine gute Idee ist es auch immer die monatlichen Claudi-News zu abonnieren :-)




Weiterhin gibt es selbstverständlich die Möglichkeit mit mir eine Yoga-Privatstunde zu erleben.

Was macht eine Privatstunde so außergewöhnlich? 

Ich kann ganz gezielt auf deine Bedürfnisse eingehen!


Es freut mich ganz besonders, dass wir auch hierfür nun mittwochs bis 12:00 Uhr den für mich schönsten Raum der Welt zur Verfügung haben.

Der Preis beträgt 70 € für 60 Minuten. Kontaktiere mich zur Terminvereinbarung (selbstverständlich auch unabhängig von mittwochs im mandiram möglich) gerne per E-Mail


 
Falls du selbst leider nicht mit mir Yoga üben kannst:
Ich freue über deine Unterstützung! Bitte teile diesen Link gerne mit all deinen Freunden/ Bekannten/ Kollegen und Verwandten für die er interessant sein könnte! Vielleicht arbeitet ja die beste Freundin der Stiefschwester des Großcousins ums Eck? :-) Oder eine Kollegin hat eine Bekannte deren Tochter unbedingt Yoga üben will und im Westen von München wohnt? :-) 
1.000 Dank für deine Unterstützung!!!


Und für alle Yogin*is die bald mit mir üben:
ICH FREU MICH UNSAGBAR SEHR AUF EUCH!!!


Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Samstag, 26. Oktober 2019

Mein tägliches Yoga gib mir heute

Namaste du Liebe*r,

per Instagram habe ich folgende Fragen von einer Yogini gestellt bekommen:

- Geändert hat sich durch den Yoga an "all dem" noch nichts für mich?
- Was mache ich falsch?
- Mache ich Yoga nicht richtig?
- Mache ich zu wenig oder zu kurz?
- Ist es besser immer die gleiche Routine zu machen?
- Oder Abwechslung?
- Wie war dein Weg?
- Hast du Tipps? 

Hier meine Antworten:




Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Donnerstag, 24. Oktober 2019

Das Karma im Schwimmbad, Auto und überhaupt

Namaste du Liebe*r,

2017 ist "Das Karma, meine Familie und ich" von meiner Lehrerin Stephanie Schönberger erschienen.

Gestern wurde mir im Schwimmbad und beim Auto fahren erneut ganz bewusst im Alltag klar, wie sehr ich an das Karma glaube.

Und zwar nicht im Sinne von "Vor drei Leben habe ich dies getan und deswegen passiert mir heute das". Oh nein. Für mich ist es ganz einfach so:

Alles was wir tun hat eine Wirkung. Und zwar JETZT und HIER in DIESEM Leben. 


Mittwochs bin ich immer schwimmen. Immer meint immer. Ich hab das im Mai oder Juni angefangen und lediglich drei mal ausgesetzt seit dem. Einmal war ich krank (offene Haut am Zeh zwecks Blase), einmal hatte ich Perioden-Schmerzen (ich betone das so sehr weil die Periode keine Hinternis darstellen sollte irgendwas zu tun - doch an dem Tag hatte ich Aua), und einmal habe ich mich bewusst für arbeiten statt schwimmen entschieden.

(Es gibt hier im November nämlich viele Neuigkeiten und die zu verkünden wollte vorbereitet werden!)

Doch zurück zu gestern im Schwimmbad.
Da ich eben immer ;-) am gleichen Tag und sogar zur gleichen Uhrzeit gehe, "kenne" ich die anderen anwesenden Herrschaften nun schon.

Beispielsweise gibt es zwei Damen die immer wieder rücksichtslos kraulen oder auf dem Rücken schwimmen. Da wird nicht groß geschaut sondern drauf los gestrampelt. Auf das das Wasser nur so spritze!


Und was passiert? In der Schnellschwimmerbahn (mittlerweile sind die beiden Damen wenigestens auf der unterwegs) gesellt sich ein Herr mit Handflossen zu ihnen. Und zieht ab. Es war wirklich nicht charmant nicht rücksichtsvoll hässlich und arrogant von ihm. Die beiden sagen ihm das (nach einer lautstarken Beschwerde die mich ganz aus meinem Entspannungskonzept gebracht hat) direkt - was ich wirklich gut fand. Doch er? Ignoriert das und plantscht sie sogar extra an. Zuerst mit den Flossen, dann mit den Füßen. Es hat sich dann die Bademeisterin eingeschalten und dann war Ruhe. Nochmal: nicht okay von dem Herrn.


Aber: Ich hab dann kurz überlegt und dachte mir "Irgendwie schon ein lustiger "Zufall", dass es ausgerechnet die beiden trifft, die sonst immer wild drauf los machen, oder?". :-)


Im Auto auf dem Hinweg hat was ähnliches und doch ganz anderes statt gefunden.
Direkt bei mir sind zwei Kreuzungen deren Ampelanlage man wirklich nur dann 100%ig verstehen kann, wenn man mit der Fahrschule mal da lang ist. Ich gebe zu: Echt nicht leicht. Und vor allem die damit verbundene Verkehrsschilderchaotik ist alles andere als einfach zu durchschauen.

Für was es allerdings keine Ausrede gibt, sind knallrote Ampeln. Ich meine damit nicht welche, die 0,06 Sekunden rot sind. Nein, ich rede von "schon lange und noch lange rot". Zwei Kastenwägen sind nacheinander an mir vorbei gezogen (ich bleibe so stehen, dass man von der Hauptverkehrsstraße in die Anlieger einbiegen kann).

Anstatt bei der Ampel zu warten, wird bewusst trotz dunkeldunkelroter Ampel raus gefahren. Zuerst der eine, dann der andere. DAS GIBT ES DOCH NICHT?!?


Anschließend liefern sich eine kleines Rennen. Sie sind nicht mit 100 km/h durch die Stadt - aber ich find 80 ja durchaus auch schon unverschämt gefährlich.

Meine Freude war groß, als ich sie drei Ampeln später wieder getroffen hab.
Ich dachte kurz an die Worte meines Fahrlehrers: "In der Stadt bringt dir Hetzen gar nix - du triffst die eh alle an einer der nächsten Ampeln wieder!". Recht hat er.

Und wieso schreibe ich das hier auf?

Für mich ist das Karma. Ich will mir meinen Glauben daran behalten, dass es sich auszahlt gut zu sein. An das Gute in anderen Menschen zu glauben und sie so zu behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte.


Meine Hausaufgabe ist dennoch:
Weiterhin auf mich und meine Bedürfnisse zu achten. Noch mehr zu lernen meine eigenen Grenzen zu ziehen - und sie auch zu halten plus ggf. zu verteidigen!

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Sonntag, 20. Oktober 2019

Stephan Mader - Live CD Produktion

Werbung ohne Aufforderung, Zusammenarbeit oder Bezahlung.
Allerdings mit viel Herz, Überzeugung und Begeisterung.

Namaste du Liebe*r,

den Stephan Mader habe ich auf dem Wasserfest 2017 persönlich kennen und schätzen gelernt. Er hat dort eine einstündige Meditation im Oshostyle angeleitet und begleitet.

In regelmäßigen Abständen denke ich daran. Weil es zum einen irre wohltuend war und mich zum anderen sehr berührt hat. Und zwar mitten rein ins Herzerl. Das hat mit Kopfarbeit rein gar nix zu tun.


Copyright: www.stephanmader.at
 
Die Musik von Stephan Mader kann ich nämlich schlecht mit Worten beschreiben. Vermutlich kann das niemand. Hier handelt es sich um einen Künstler, den man mit Ruhe erfühlen sollte. Es geht hier nicht um "Ich hör mal schnell ein Stück auf YouTube an" sondern vielmehr um ein Einlassen. Davon abgesehen weiß ich nicht, wie seine Musik wirkt wenn man ihn eben nicht in echt erlebt hat.

Stephan selbst beschreibt es so:

<<Es fällt mir nicht leicht, meine Musik einem bestimmten Genre zuzuteilen, vielmehr ist sie eine Mischung aus vielen Zutaten, inspiriert von Weltmusik & Meditationsmusik, all meinen Erfahrungen und den verschiedenen Facetten des Lebens. Musik, die an Klangreisen und klassische Songwriting Elemente erinnert.
Ich liebe es, unterschiedliche Instrumente zu entdecken. So wirst du auf meiner CD u.A. Hang, Gitarre, Didgeridoo, Shruti, RAV, Mundharmonika, Hulusi und verschiedene Flöten hören.>> (Quelle: Startnext Kampagne)


Nun möchte junge Künstler seine Musik mit der Welt teilen und daher eine Live-CD produzieren. Aufgenommen wird diese am 03.November 2019 im wunderschönen Innsbruck


Um die Kosten zu decken und dann entsprechend der gesammelten Summe alles umzusetzen, gibt es eine Startnext-Crowdfunding-Kampagne.

Mit viel Herz, Überzeugung und Begeisterung mache ich hiermit darauf aufmerksam!

Denn wenn mich "Die unendliche Geschichte" an eins erinnert hat, dann das:

Träume sind wichtig - und ich träumte in letzter Zeit viel zu wenig. Zum Glück hab ich nun ein Bolster und bald Stephans Live CD - um mir wieder mehr Träume zu schenken.


Ich finde es superduperklasse, wenn Menschen mutig sind, zu ihrer Leidenschaft stehen und voller Hingabe die Dinge umsetzen, die ihr Herz tanzen lassen. Daher hab ich Stephan und seinem Projekt gerne einen Blogeintrag geschenkt.

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
deine Claudi

Samstag, 19. Oktober 2019

Die unendliche Geschichte

Namaste du Liebe*r,

was bin ich froh!

Ich hab wirklich tagelang darüber nachgedacht, ob ich ihn mir anschauen soll - oder besser nicht. Die unendliche Geschichte war einer meiner Kinderfilme.

In den Bavaria Filmstudios durfte ich auf und mit Fuchur fliegen!!! Mehrmals :-)
Die Musik zum Film (und Flug) haben hier vermutlich alle 50er-80er Jahre Kinder im Ohr!




Beim Anschauen damals hatte ich allerdings größtenteils die Augen zu - oder die Videokassette wurde vorgespult - wobei ich auch die Augen zu hatte :-)

Ganz schön unheimlich, dunkel und so. Der ganze Film. 
Viel Schlimmer als das Nichts war allerdings, dass Artax, das Pferd von Atréju stirbt!!!!! Was habe ich geweint. Immer und immer und immer wieder.

Das die Mama von Sebastian tot ist, hab ich allerdings erst letzte Woche erfahren. Keine Idee habe ich, ob mir der Anfang des Film vorenthalten wurde, oder ob das ClaudiHirn das ausgeblendet hat? Oder ob der Tod vom Pferd einfach viel schlimmerer für mich war? :-)

Jedenfalls...
Ich hab mich rangetraut. Mein Trauma von Nichts und untergehenden Pferden überwunden. Und ganz ehrlich: Was bin ich froh über diese Entscheidung. Der Film ist ja ein Traum!!! Und ich hab ihn schlichtweg nicht verstanden als Kind!


"Man kann sich ruhig auf die große Suche machen, wenn man einen Glücksdrachen hat! Es wird alles gut werden, Atréju. Gib nur nicht auf! Dann bleibt dir das Glück treu!" (sagt Fuchur)



Noch mehr berührt hat mich das Gespräch zwischen dem tapferen Helden und dem Böswicht der Geschichte, Gmork:

Gmork:
"Phantásien hat keine Grenzen. Es ist die Welt der menschlichen Phantasie. Jeder Teil, jedes Wesen von Phantásien ist ein Stück der Träume und Hoffnungen der Menschheit. Das ist der GRund ,warum Phantásien keine Grenzen hat."

Atréju:
"Warum geht es zu Grunde?"

G.:
"Weil die Menschen anfangen, ihre Träume zu vergessen und ihre Hoffnungen zu verlieren. So wird das Nichts immer stärker!"

A.:
"Was ist das Nichts?"

G.:
"Es ist die Leere die zurückbleibt. Eine Art Verzweiflung, sie zerstört unsere Welt! Und ich habe versucht dem Nichts zu helfen."

A.:
"Weswegen?"

G.:
"Weil man Menschen die ohne Hoffnug sind, leichter unter Kontrolle halten kann. Und wer die Welt unter Kontrolle hält, der hat die Macht!"

Was soll man dazu noch sagen?!? Besser nichts :-(

Aber einen Tipp hab ich, wenn du jetzt schnell bist:
Bis heute Mitternacht ist "Die unendliche Geschichte" noch in der ARD Mediathek zu sehen.

Ganz ganz viel Freude, Tränen, Gänsehautmomente und Träume wünsche ich dir!


Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Mittwoch, 16. Oktober 2019

Einzelstunde 15/15 - Winter is coming

Namaste du Liebe*r,

meine vierjährige Ausbildung zur Yogalehrerin BDY/EYU neigt sich dem Ende. Das letzte Ausbildungswochenende ist nun schon wieder drei Wochen her und ...

... heute hatte ich die letzte Einzelstunde!


Bevor ich davon schreibe, hier zwei Eindrücke meines Vormittags. Nach meinem Üben strahlte mich die Sonne an und begleitete mich beim Spazierenstehen mit Finn. Ehrlich herrlich!





Im Mai war ich zuletzt im 8sam, Stephanie und ich haben uns dann auf ihrem Cura Sui Festival gesehen und am Sonntag war ich bei "Wisdom, Beats & Poses" - was so supercool war, dass dazu noch ein separater Blogeintrag folgen wird.

Und nun? Bin ich frei.

.


Bewusst habe ich heute keine āsana-Praxis erhalten. Die Aufgabe ist nun: üben und spüren. Ausprobieren. Was will der Körper heute? Was braucht der Geist? Wie ist der Atmen?
prāṇāyāma und Meditation werden weiterhin geübt. Doch die āsanas - die hab ich nun ja wirklich selbst im Griff.

Stephanie hat mich darin bestätigt, dass ich das Wissen in mir habe und darauf vertrauen kann. Ich bin sehr sehr sehr gespannt wie das wird. Und ich freu mich drauf.


Sie hat mich in meinem Gefühl bestätigt, dass ich die Ausbildung nun bewusst sacken lassen. Nicht gleich weiterhetze. Erstmal ankommen und reinspüren wie es nach vier Jahren ist, wenn kein lernen mehr erfolgt. Anschauen was der Platz mit mir macht. Abwarten was kommt. 

Neue Aufgaben mit Freude und Liebe entgegennehmen - und sich nicht gleich wieder zuballern mit weiteren Verpflichtungen.  


Wir haben uns miteinander gefreut über die vier gemeinsamen Jahre - die ich ja nur als Anfang sehe. Haben reflektiert was alles passiert ist. Und wie ich mich entwickelt habe. 



Zum Abschluss dieses wunderschönen, unvergesslichen Tages will ich hier für mich noch ein paar Stichpunkte festhalten: 

- Ich bin mutig!

- Ich darf vertrauen!

- Ich bin gut darin, mich einzulassen!

- Der Yoga war, ist und bleibt mein Anker!

- Die absolute Hingabe und meine Neugierde will ich beibehalten!






Ich bin dankbar. Soooooooooooooooo dankbar. 

Für meine Lehrerin. Die Entscheidung diesen Weg zu gehen. Die Entscheidung ihr zu vertrauen. Ihre Ideen und Ratschläge anzunehmen. Mich ihr gegenüber zu öffenen. Sie an meiner Seite zu haben. Zu ihr aufschauen zu können - wohlwissentlich, dass sie sich auf einer Ebene mit mir sieht. Für den Yoga. Der uns zueinander gebracht hat. Und für jeden km den ich bisher 15x ins Allgäu gereist bin. Jeder Meter war und ist es wert.


Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi