Sonntag, 16. Dezember 2018

Weihnachtsurlaub - Flug zum Mond

Namaste du Liebe*r,

mein letzter richtig toller, erholsamer, liebevoller und wunderschöner Weihnachtsurlaub liegt lange zurück und war 2009/2010.

Frisch verliebt war ich in Paris, auf Konzerten, hab viel gelesen und nichts zu tun gehabt - außer zu entspannen und "blöd zu schauen".

Die darauf folgenden Jahre waren vollgepackt mit Arbeit oder Dingen die gemacht werden "müssen". Ich weiß wirklich nicht wann ich mich so richtig doll drauf gefreut hab. Im Gegenteil. Das war eher immer ein "Muss" und ein Zwangsurlaub. Ich, die viel lieber im Sommer frei haben will um bis Mittne in der Nacht draußen zu sein. Die nicht Ski fährt, Single ist und deren Freund*innen mit Partnern oder der Familie beschäftigt sind, sitzt allein "dumm rum".

Ganz anders is das heuer. Ich freu mich seit Wochen auf die Zeit mit mir und meiner Yogaarbeit (Details siehe hier und hier).

Endlich (!!!) habe ich das Gefühl richtig gern mit mir allein zu sein, mich einzumummeln und Zeit mit mir zu verbringen. 


Unter anderen, um Downton Abbey zu schauen :-) und die letzten drei Jahre Revue passieren zu lassen. Dabei wird mir jetzt erst richtig bewusst wie gern ich mich mag und wie viel ich lernen durfte.

Aber doch: Die Gedanken drahn sie ned nur um mi alloa.




Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Sonntag, 9. Dezember 2018

Vorstellstunde 7/8 - Yoga für Kinder

Namaste du Liebe*r,

um Himmels Willen!!! Nun ist es fast rum. Vier Jahre neigen sich dem Ende zu. Im April ist dann die letzte Vorstellstunde und ich kann das alles was gestern passiert ist noch immer nicht glauben.




Unter dem Foto liest du ansatzweise, was passiert ist.In Instagram-Kurzfassung.
Nun die längere Version für meinen Blog, mich und dich.

Im Juli habe ich am Seminar "Yoga für Kinder und Jugendliche" teigenommen und beschlossen, dass ich das in der nächsten interenen Vorstellstunde ausprobieren will.

Noch nie ist mir die Vorbereitung auf eine Vorstellstunde so zugeflogen.

Noch nie hatte ich so viel Spaß und Freude dabei.

Noch nie war ich vor der Stunde tiefenentspannt.

Noch nie habe ich mich so sehr auf den Vorstellstundentag gefreut.

Noch nie war ich in der Stunde einfach nur mit genießen im Hier und Jetzt.

Noch nie habe ich nach der Stunde so tolle, positive, liebevolle und bestärkende Rückmeldung erhalten. 


Ich saß da, abwechselnd mit Herzerln und Sternderln in die Augen. 

Ich wusste gar nicht wohin mit meinem Glück und meiner Freude. 

Ich dachte ich platze gleich vor lauter Energie.


Mein Herz ist bis zum Hals hoch geschlagen. 

Das fühlte sich an, als würde Taylor Hawkins in mir Schlagzeug spielen. 


Meine Ausbilderin Karin, die den gestrigen Tag moderiert hat, sowie meine Mitschüler*innen hatten so viel Freude mit mir. Und ich mit ihnen. Unsagbar dankbar bin ich dafür, dass sie so großartig mitgeübt mitgespielt haben. Die Erwachsenen haben wir rausgeschickt und da saßen wirklich 4jährige bis 8jährige vor mir. Sie haben erzählt, zugehört, yogiert, gespielt und gespürt.

Und ich mittendrin, mit meinenm Freund aus Kindertagen - Winnie Pooh.

Es war und bleibt ein unvergesslicher Tag. Und ich wünsch mir, dass die Energie die seit letzter Woche in mir ist für möglichst lange so bestehen bleibt. Und ich wünsche mir noch so viel mehr. Aber das is ein anderes Thema.

Jetzt noch mein Soundtrack zjm Wochenende. Denn das höre ich seit Donnerstag immer und immer wieder. Unter anderem weil Dave-Liebe. Ganz große Dave-Liebe.
Stimme, Ausdrucksweise, Augen, Emotionen, Empathie. Alles da. Wuschelhaare und Bart on top.

You know my hero, the one that's on.





Und manchmal brauche ich Menschen, die von außen auf mich drauf schauen.

Die mir klar sagen, was nun zu tun ist.

Die mir in die Augen blicken und mich bestätigen.

Darin, dass ich nun meine Berufung gefunden habe.

Und ich gut mit Kindern kann, weil ich mir das kindliche bewahrt habe.

Dass auch ich fliegen kann, wie mein Winnie Pooh.

Wenn ich denn mutig bin und mir meine Kraft und Stärke bewusst mache.





Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Prüfungsfragen - Update

Namaste du Liebe*r,

solltest du hier drüber stolpern, weil du ganz aufgeregt und hibbelig beispielsweise nach "Yogalehrer BDY/EYU Abschlussprüfung" oder "Yogalehrerin BDY/EYU Prüfung" gesucht hast: Atme durch und beruhige dich erst einmal wieder.

Ich habe Prüfungsangst. Ganz ganz ganz arg. Schon seit dem Gymi, aber vermutlich "seit immer". Rückblickend bin ich mir sicher, dass ich vor allem in Chemie und Französisch bessere Noten bekommen hätte, wenn mir diese fürchterliche Aufregung nicht im Weg gestanden wäre. Vor allem aber wäre vermutlich viel mehr hängen geblieben, wenn ich mich einfach entspannt anstatt mich selbst ständig unter Druck gesetzt hätte.

Meine Ausbildung zur Yogalehrerin läuft zum Glück anders ab. Seit dem ersten Wochenende, im Oktober 2015, werde ich liebevoll und geschützt durch die Prüfungen geführt. Sei es die schriftliche Zwischenprüfung, welche ich letztes Jahr an Weihnachten verfasst habe, oder diverse Vorstellstunden.

Alles ist friedlich, ruhig und entspannt.

So verhält es sich scheinbar sogar auch mit der Abschlussprüfung, welche im November 2019 stattfinden wird.

Was uns im Oktober an Prüfungsfragen ausgehändigt wurde, ist einfach nur schön und wohltuend.
Ich genieße es die 30 Fragen zu beantworten, mache dies nur dann, wenn ich mich wirklich in der Stimmung fühle. Maximal zwei Antworten schreibe ich dann und lasse mir somit viel Ruhe, Raum und Zeit.

Alle Fragen sind sehr subjektiv formuliert und so gibt es ganz viel "Ich" in den Antworten. Das Schreiben meiner Abschlussarbeit macht also sogar Spaß - obwohl ich manchmal mit Quellwasser in den Augen am Rechner sitze. Ich reflektiere die drei letzten Jahre, fühle mich in Erlebnisse und Seminare zurück und staune über das was ich lernen durfte.

Dankbar für diese Entscheidung und für meine Ausbilderinnen, Lehrer*innen und Dozent*innen bin ich obendrein. Immer und überall.

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Freitag, 23. November 2018

Die schönste Stadt Tirols

Namaste du Liebe*r,

andere Städte inspirieren mich. Bringen mich in eine andere Energie und zeigen mir, wie schnell sich (m)eine Lebenseinstellung ändern kann. Dazu ein ganz aktuelles Beispiel.

Mit meiner Sovielmehralsnurkonzertfreundin habe ich am Mittwoch einen Ausflug gemacht. Sie hatte die tolle Idee, dass wir uns ein Bayern-Ticket kaufen und gemeinsam zum Hauptbahnhof fahren um dort zu schauen, wo der nächst mögliche Zug hingeht.

Tatsächlich war ich schon kurz davor ihr abzusagen, bzw. sie darum zu bitten, dass wir doch in München bleiben. Ich hatte morgens aber kaum Kraft mich aufzuraffen. Grauer Himmel. Eiskalter Wind. Pfui.

Der tägliche Gang auf die Yoga-Matte ist mir schwer gefallen, die ganze Morgenroutine war sehr träge. Aber ich hab mich durchgekämpft. Mit dem Gedanken an meine Freundin und der Erfahrung, dass es mir meistens ganz schnell viel besser geht, wenn ich sie sehe. Und so war es auch.



Schnell haben wir uns am Bahnhof vor der großen Tafel auf ein Ziel (Kufstein) geeinigt. Nach dem Blick in die Wetter-App war klar: Das passt! Sonne pur, knapp 10 Grad. Kufstein, wir kommen.




Im Zug war ich voller Vorfreude und Aufregung, von der negativen Stimmung ein paar Stunden zuvor war absolut nichts mehr übrig geblieben. Oh wie aufregend es doch ist eine neue Stadt zu erkunden.





Und wir wurden belohnt: 12 Minuten nachdem wir angekommen waren, erklang die Heldenorgel. Schnurstracks sind wir auf die Festung und konnten diesem einmaligen Instrument lauschen.



Der Ausblick von oben war ein Traum, wir haben interessante Menschen flüchtig kennengelernt und sind beide förmlich durch die Gassen und Straßen geflogen.




Vielen Dank für dieses ganz besondere (Geburtstags)geschenk. Mein TeamClaudi ist und bleibt das für mich allerallerallerbeste der Welt 💙 💚 💛 💜





 
Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,Claudi

Sonntag, 18. November 2018

Das 30. Ausbildungswochenende - Chakra me and chakra you

Namaste du Liebe*r,

da man die Chakren nicht erklären sondern nur erfahren und erspüren kann, spare ich mir hiermit jegliche Worte darüber, welche dieses herzberührende Wochenende mit Daniela Carl betreffen.

Außerdem bin ich Protokollantin und hab somit genug zu schreiben.


Viel wichtiger ist ja eh das Folgende:

Ich hatte die heilsamste Zeit seit langem. Ich verstehe nun noch besser, warum der Yoga - mit seiner riesengroßen Wundertüte - so wichtig ist. Warum er ausgerechnet in mein Leben kam. Und was es noch zu tun gibt für mich. Aber auch was von mir schon getan wurde. 

 

Das alles freut mich ungemein und ich bin meiner Yogafamily, Isolde, Karin und Daniela dermaßen dankbar, dass mir auch hierzu die Worte fehlen.



Dafür gibt es Musik - aus dem besten Soundtrack den ich kenne.







Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Mittwoch, 7. November 2018

Einzelstunde 12/15 - Ich bin

Namaste du Liebe*r,

mir fehlen heute jegliche Worte. Es war die emotionalste Einzelstunde bisher.
Und ich hab eine heldenhafte neue Praxis bekommen. 
Mehr mag ich grad nicht teilen.

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Samstag, 3. November 2018

Claudi loves music

Namaste du Liebe*r,

irgendwann fang ich ihn an - meinen eigenen Musikblog.
Andererseits denke ich mir: Gerade der Yoga bringt mich erst richtig da hin, wo Empathie und Emotionen aufeinander treffen.

So auch in den beiden Singer- Songwriter- Dokus die ich vorgestern und heute mit Herzerl in die Augen angeschaut hab. "Songwriter" von und mit Ed Sheeran kann ich nicht mehr teilen, gibt es aber zu kaufen.

Joris hingegen hat seine auf YouTube:





Thank you for your music Joris und Ed.

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Donnerstag, 1. November 2018

Friede Freude Süßkartoffelcurry - das Rezept zur PULS Reportage

Namaste du Liebe*r,

per Instagram wurde ich um die Rezepte zum zweiten Teil der PULS Reportage mit mir gebeten. Die gibt es übringes seit letzten Mittwoch auf YouTube zu sehen:




Die Schokomoussetorte stammt aus dem Buch "Meine vegane Küche" von Surdham Göb. Somit mag ich sie hier nicht teilen.

Aber mit "Friede Freude Süßkartoffelcurry" kann ich dienen ;-) 


Die Menge reicht für 4 Portionen.
Zeitaufwand ca. 30 Minuten.
Benötigt werden zwei Töpfe, Brett, Messer und ein Sieb.

Zutaten Curry:
150g Reis
2 Süßkartoffeln
1 Zucchini
1 Dose Kokosmilch
4 TL Currypulver
1 Glas Kichererbsen
1 Glas Brechbohnen :-) :-) :-)
1 rote Paprika

Den Reis, wie auf der Packung angegeben, kochen. Die Süßkartoffeln und Zucchini gut abwaschen und in Stücke schneiden. In einem großen Topf die Süßkartoffeln (mit Schale) in der Kokosmilch
mit dem Currypulver zum Kochen bringen. Währenddessen die Kichererbsen in einem Sieb abwaschen, die Paprika abwaschen und in Stücke schneiden. Beides beiseite stellen.
Sobald die Süßkartoffeln etwas weicher geworden sind (Dauer ca. 10 Minuten) die Zucchini und Kichererbsen mit in den Topf geben und alles gut vermengen.
Nun die Brechbohnen absieben und die Paprika in Würfel schneiden. Wenn die gewünschte Konsistenz der Süßkartoffeln erreicht ist (ca. weitere fünf Minuten) noch die Brechbohnen und
Paprika (sollte noch was davon übrig sein ;-) ) in den Topf geben. Die Paprika kann knackig bleiben und die Bohnen werden ganz schnell sehr matschig - also bald servieren.

Zutaten Salat:
1 Packung Rucola
1 Zitrone
200ml Dinkelcuisine
4TL Kräutersenf
2 EL Kürbiskerne

Die Kürbiskerne (dafür braucht es kein Fett) in einer Pfanne rösten.

Den Rucola waschen. Aus Dinkelcuisine und Kräutersenf ein Dressing anrühren. Je nach gewünschter Konsistenz mit Wasser verdünnen.
Kurz vor dem Servieren das Dressing und den Saft der Zitrone über den Salat geben. Mit den gerösteten Kürbiskernen dekorieren :-)

Viel Freude beim Nachkochen!

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Dienstag, 30. Oktober 2018

Irish Folk Club Munich im Stemmerhof mit Broom Bezzums - Aus Sicht einer Yogalehrerin

Namaste du Liebe*r,

ich war gestern allein im Irish Folk Club Munich im Stemmerhof und hab Andrew Cadie und Mark Brommer von Broom Bezzums genossen. Wow. Da war ich echt mal weg. Also weg weg. Dazu gleich mehr.

Wie bin ich überhaupt drauf gekommen? Nach Dublin hatte ich ein akutes Tief. Wollte am liebsten gleich wieder zurück fliegen. Allein. Auf Rundreise gehen. Irland so richtig erleben. Weil es so schön war.

Und dann kam der Yoga-Gedanke hoch:

Mir hat es ja da so gut gefallen, weil Dublin in mir etwas ausgelöst hat. Das ist aber vielleicht ja gar nicht Dublin. Nein. Das bin ich. Da steckt also was in mir drin, dass ich in Irland spüre, was hier in München aber nicht raus kann. 


Also hab ich gegoogelt: "Dublin München", "Dublin Munich" (da kommen vor allem Flugtickets bei raus), "Irland München" (Rundreisen), "Irish Munich" (Volltreffer!).

Seit dem (April) empfange ich den Newsletter des "Irish Folk Club Munich" - war jedoch auf keiner Veranstaltung. Weil ich keine Zeit hatte oder Finn abends nicht zusätzlich zu tagsüber allein lassen wollte oder niemand mit konnte/ wollte.

Vor ein paar Wochen wurden dann Andrew und Mark angekündigt. Ich hab reingehört und wusste: DA MUSS ICH HIN! Die Mehr-als-Konzertfreundin war nicht verfügbar und so hab ich beschlossen, mal einfach eine E-Mail zu schreiben und nachzufragen wie das alles abläuft.

Die Antwort war so herzig, dass alle zweifelnden Gedanken die ich hatte wie weggepustet wurden. Und so hab ich mich allein auf die Reservierungsliste setzen lassen.

Gestern Nachmittag kamen dann ernsthaft Zweifel auf:
Das is doch doof, da allein hin zu gehen. Ich bin die einzige, die dann da allein ist. Bin total müde vom letzten Seminarwochenende. Eigentlich ist es daheim auf der Couch ja viel tollerer. Mehrfach war ich schon ohne Begleitung auf Konzerten - aber das ist ja viel kleiner und intimer. Blablabla. "tamas" hoch 10 - die Yogini weiß Bescheid ;-)

Doch ich hab vertraut (śraddhā). Darauf, dass die Entscheidung schon gut sein wird. Ich hab reingefühlt, wie es wäre abzusagen (doof!). Mit dem Gedanken, dass ich (allein?) nach Irland reisen werde und da ja auch in Pubs gehen möchte und Musik hören werde, war dann klar, dass ich das in München doch einfach mal üben könnte. 


Und so hab ich meinen Popo hochbewegt und war irre stolz und glücklich. Yeah!

Das Rahmenprogramm ist so was von genial. Beste Unterhaltung vorher, nachher und in der Pause.

Alison und Frank sind der Oberhammer. Ich hab soooo gelacht. Aus tiefstem Herzen.

Da war ich doch am letzten Wochenende von einem grandiosen Witze- und Geschichten-Erzähler umgeben. Aber Mr. Fitzgerald und sein Hund Patrick sowie die Ente im Pub haben da nochmal eine ganz andere Ebene erreicht ;-) Ehrlich herrlich! Und dieser Akzent. Hach.

Und musizieren können die beiden auch noch. Aber hallo!!!!! Also echt hey. 

Was für ein gelungener Abend und was für eine wundertolle Veranstaltungsreihe!!! Hier ein kleines Beispiel, das Video vereint alles was ich eben beschrieben habe:


 

Memo an mich:

Unbedingt wieder hingehen!!! Ganz oft!!!!
Tut mir irre gut. Englisch in Kombi mit Spaß, Freude und Musik.


Aber jetzt zu genau dieser:

WOW WOW WOW!!!!

Da wird vom Dudelsack über eine ganz besondere Art der Mandoline, bis zur Geige und meinen geliebten Gitarren alles mögliche ausgepackt. Dazu zwei Stimmen die mir eine Mischung aus Tränen (vor Rührung und Freude) und Herzen (weil's so schee ist) in die Augen schießen lassen.


ICH LIEBE DIESE MUSIK!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Bevor ich gleich weiter schwärme hier ein Clip, damit du ein bisserl nachvollziehen kannst was ich meine:





Ich hab noch nie soooo viel gelacht zwischen den Songs. 

Da konnte auch ein Riesendrumdepp irgendwo schräg hinter mir im Publikum nix ändern. Alohohl macht Birne hohl. Oder so. Ich saß ja in der ersten Reihe (immer wieder besonders schön) und war total gefangen.
Vermutlich macht das auch richtige Musiker aus: Dinge liebevoll überhören, einfach weitermachen. Dem RDD keinen/ nicht noch mehr Raum geben.

Der Humor der beiden ist so wie ich ihn mag. Da stehen zwei riesengroße Talente nur einen Meter entfernt von mir. Erzählen total sympathisch von der Zeugung ihrer Kinder und vom Steckrüben (statt Kürbis) aushöhlen.

Ich bin echt von Lied zu Lied tiefer versunken. Das sind so dermaßen talentierte Singer- Songwriter die auf total emotionale Weise ihr Publikum in den Bann ziehen.

Daher hab ich geträumt und genossen und einfach nur gelauscht. Nichts tun. Nur sein. Kein auf die Uhr schauen. An nix denken. Sitzen. Hören. Schauen. Fertig.


"Man gave name to all the animals" von Bob Dylan war neu für mich. "House of the rising sun" kannte ich freilich. Aber beides war so ganz besonders schön.

Und dann - ganz am Ende - kam der Moment. So was is mir noch nie passiert. 


Das war wohl ein amerikanischer Gospel Song. Und ich hab ja zum ersten Mal eine Geige direkt gehört. Also so vor mir. Direkt vom Instrument in mein Ohr. Gänsehaut.

Ich kann mich rückblickend nicht mal mehr erinnern ob ich geatmet habe. Keine Ahnung. Ich war wie weggebeamt. Kumbhaka? Wie auch immer - grandios! Das ist neu und ein atemberaubendes Gefühl.


Und jetzt noch Links (wie der gesamte Blogeintrag - kein Auftrag, keine Bezahlung, ... *leicht genervt rolle ich an dieser Stelle die Augen nach oben*):

http://www.irishfolkclubmunich.com
http://www.greensleeves.biz/ 
https://www.broombezzums.com/de/


Oh es ist so schön dieses Erlebnis hier festgehalten zu haben. Solltest du das bis hierhin durchgelesen haben: Tapfer ;-) Und: Danke! Wirklich.

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Sonntag, 28. Oktober 2018

Das 29. Ausbildungswochenende - Liebe

Namaste du Liebe*r,

Eberhard "Ebi" Bärr durften wir bereits zwei mal genießen.

Um dir weiters Schwärmen in Superlativen zu ersparen :-)
Schau dir einfach den Link zum 16. Ausbildungswochenende im April 2017
und Link zum 27. Ausbildungswochenende (alle Gruppen der Schule) im Juli 2018 an.

Da ist eh schon alles zu ihm/ über ihn gesagt.

Oder das hier:



Copyright aller Zitate: Eberhard Bärr.


Ich will heute mehr auf meine Gefühle eingehen, die ich gerade in mir trage. Und diesen Moment, das Hier und das Jetzt festhalten.

Einer Kollegin aus der Yogafamily hab ich vorhin geschrieben:

<<Spüren. Merken. Wahrnehmen. Behalten. Weil: das sind WIR. Die pure Liebe. Kann uns niemand nehmen.>>


Und es fühlt sich genauso an, wie sie zuvor meinte:

<<Ich liebe alles jetzt gerade.>>


Darf ich das behalten? Nein. Denn: Alles kommt, bleibt, geht. Das wissen wir ja nun schon länger ;-)

  • Aber neu ist, dass wir zuschauen und sitzen bleiben. 
  • Wir warten nicht mehr. 
  • Wir lernen es nun schätzen. 
  • Das gute Gefühl von Frieden und Wunschlosigkeit. 

Ich denk mir gerade: Wow! Genial! Ich kann es ja doch. Mit gut fühlen. Hier allein daheim. Im Halbdunkeln, einfach sein.

Es war ein Traumabend gestern, beim 3. Yogiläum. Ich hab aus tiefstem Herzen gelacht. Ich war so frei und so unbeschwert. Jeden Moment habe ich genossen, wollte nicht heimgehen. Allein sein. Ganz schwierig. Immer wieder. Auch nach drei Jahren eine Herausforderung.

Und dann ging es heute einfach so weiter. Gleich am Morgen. Wir waren im Jetzt (tanzend, lachend, morgens um 08:45 Uhr im Westend), haben aber aus der Vergangenheit (dem schönen Vorabend) Pläne für die Zukunft (das nächste Seminarwochenende) geschmiedet.

Voller Liebe bin ich. Könnte jede*n einzelne*n aus der Yogafamily nochmal und nochmal knuddeln. 

 

Zuhören. Schweigen. Ruhe. Stille. Meditation. Atmen. Sanfte Bewegungen. Spüren. Fühlen. Sein. Sitzen. Herz. Umarmen. Liebe.

Ich behalte mir das jetzt. Und wenn ich es mal vergesse, dann hab ich den Blogeintrag hier um mich zu erinnern.



Der Soundtrack will auch noch festgehalten werden ;-)




Außerdem ging es noch um eine Claudia die nen Schäferhund hat. Von den Ärzten. Dazu hab ich aber keinen gscheiden Clip gefunden. Also. Wirklich nicht. Punkt.

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Freitag, 26. Oktober 2018

Prüfungsfragen

Namaste du Liebe*r,

unverhofft kommt oft? Oder so?

Entweder ich war beim letzten Mal für kleine Yoginis oder in śavasāna? Jedenfalls hab ich nicht mitbekommen, dass wir heute unsere Prüfungsfragen bekommen.

Der Todestag meines Opas wird also gleichzeitig zum neuen Abschnitt. Passt grad eh und auch gezielt zu diesem Seminarwochenende mit Eberhard Ebi Bärr, welches sich den Upanishaden widmet. 

Jedenfalls - da sind sie nun.

Neun Din A 4 Seiten, die meinem Leben vermutlich auf den Kopf stellen und alles in einem anderen Licht erstrahlen lassen werden. Hurra! Eine Veränderung! ;-) 


Die zwei letzten Seiten sind voller Hinweise (die Arbeit soll mindestens 50 und maximal 70 Seiten umfassen, es geht um die Schriftgröße, Ränder, Abgabetermin, Bezahlung der Prüfungsgebühr,...).

Pro Thema sind es drei Pflichtfragen und jeweils zwischen 6 und 9 Wahlfragen. 
Aus den Wahlfragen können wir uns je zwei aussuchen. 

Die Themen sind:
  • Yoga-Tradition
  • Yoga-Philosophie
  • Yoga-Praxis
  • Medizinische Grundlagen für den Yogaunterricht
  • Das Yogasutra
  • Persönliche Stellungnahme

Macht also 30 Antworten und somit ca. zwei Seiten pro Frage. Und ist ein bisserl länger als mein E-Book. Kann ich also. 

Was ich grad noch nicht kann:
Fassen, dass nun drei von vier Jahren einfach so rum sind??? In 53 Wochen geht es auf in die Prüfungswoche. Ist das nicht total irre?

 
Danke für dich und deine Begleitung hier.

Sonnengrüße von Herzen,
Claudi 

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Sie sind ein Engel

Na, wer hat Bock? 🍀 🍄




Geschenke an mich selbst

Namaste du Liebe*r,

ich war gerade mal wieder bei meiner Buchhandlung. Hab eine Bestellung abgeholt. Am übernächsten Yogawochenende, Mitte November, bin ich wieder für das Protokoll zuständig - und somit auch für das Geschenk an die Dozentin.

Und da stolpere ich über einen Kalender und ein Buch.


Der Kalender dient ab jetzt der Visualisierung für meinen Urlaubswunsch 2020. Ich will nach Irland, auf Rundreise. Mindestens 10 Tage. Lieber mehr.

Happy Pear, Sweet Beat Cafe, Wicklow, Galway (ganz wichtig!) und nochmal nach Dublin. Ganz ganz viele Burgen und Ruinen anschauen. Spazieren gehen. Wind um die Nase wehen lassen. Meer schauen. 

Und es werden vermutlich noch weitere Ideen folgen.




Ich lese ja total gerne vor dem Einschlafen. Aber die Bücher die mich interessieren sind allesamt sehr fordernd. Jetzt habe ich etwas richtig richtig Gutes.

100 Geschichten von außergewöhnlichen Frauen. Schön illustriert, kurz, knackig, wow. Um den richtigen Impuls für den Schlaf zu setzen.

Das mag ich sehr.


Ja, es hat was. Sich selbst zu beschenken. Vor allem dann, wenn es so nachhaltig ist.


Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Sonntag, 21. Oktober 2018

Meine 2. externe (und insgesamte 6.) Vorstellstunde

Namaste du Liebe*r,

der Begriff der den Tag geprägt hat ist "Fehlerfreundlichkeit". Mag ich. Behalt ich mir.

Ich bin grad zu nicht mehr fähig als ein paar Stichpunkten. Die wollen aber gleich noch raus um das alles zu verarbeiten. Und dann hoffentlich tief und fest zu schlafen - im Gegensatz zur letzten Nacht. Vielleicht folgt im Laufe der kommenden Woche dann noch mehr dazu.





- Ich mag Schildkröten und kūrmanāḍi.
- Ich mag Held*innen und vīrabhadrāsana.
- Ich mag das Yogasutra 3.31.
- Alles drei zu kombinieren mag ich noch mehr.
- Komplexe Referate schreiben und diese dann lediglich mit Stichpunkten zu halten mag ich ganz besonders. Aber sicher ob das klappt war ich mir nicht.

- Seit heute weiß ich, dass ich es kann. Yeah! #stolzwieoskar

- Erneut wurde mir gesagt, wie schön und ruhig und toll meine Stimme ist. Das freut mich sehr. Wirklich. Sehr. Denn was Stimmen betrifft bin ich absolut empfindlich.

- Das mit dem Rezitieren hebe ich mir für die übernächste und letzte (!!!) Vorstellstunde (im April 2019) auf. War heut zuviel und bevor es nur halbscharig daher kommt, hab ich es spontan sein lassen.

- Der Einsatz meiner Herzklangschale taugt mir immer mehr.

- Irgendwie muss ich mir eine Eselsbrücke überlegen um im Hauptāsana auf den Stundenfokus hinzuweisen. Ich verschussl das immer und immer wieder. Grrr.... Mit meinen Privatschüler*innen klappt das doch auch!?!

- Ich finde meine Yogafamily Kollegin Nico sollte Yoga für Kinder für Erwachsene unterrichten. Hä? Bitte nochmal lesen. Ich mein es so wie es da steht. Und weißt du was? Wenn sie es nicht mach, mache ich das. Aber erst mal testen ;-)

- Von den anderen hab ich mir sonst nicht soooo viel mitgenommen. Bedeutet das, dass ich nun tatsächlich mein Ding gefunden hab? Dass ich nun weiß WIE ich unterrichte? Wäre doch schön, denn nun hab ich noch ein Jahr bis zur Prüfung und kann ans Finetuning gehen.


Mein Höhepunkt (neben dem Kennenlernen (der Unterrichtsweise) meiner Kolleg*innen):
Die Mittagspause!

Bewusst habe ich mich entschieden spazieren zu gehen. Allein. Als Tupperdosenveganerin war ich bestens vorbereitet.

Ich liebe dieses Viertel! Und konnte mich der Sonne, dem blauen Himmel, einem Springbrunnen und meinen geliebten Häuserfassaden widmen.




Lustig übrigens: Ich hatte meine 1. externe Vorstellstunde als "total doof" im Kopf. Nun hab ich grad nochmal den Blogeintrag dazu gelesen und fand sie damals, im April 2017, wohl voll toll?

Und schon hat sich die "Arbeit" mit diesem Blog hier gelohnt ;-) Und mein Schlusswort an die heutige Moderatorin is quasi hinfällig. Aber mei. So ist das jetzt. Sagt Karin immer.

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi


P.S.:
08:30 Uhr bis 19:30 Uhr ist zu lang. Sechs Schüler*innen eine*r zu viel.
Lieber BDY - bitte setz das Maximum auf fünf runter. Egal ob interne oder externe Vorstellstunde. Danke. 

Sonntag, 14. Oktober 2018

Schau mal, was ich gefunden hab

Lieber Bradley,

von Monika habe ich u.a. gelernt, dass ich Geschichten einfach umschreiben kann.

Dafür bin ich ihr sehr dankbar und habe es heute mit einer meiner besten engsten tollsten Freundinnen gleich mal angewandt.

Mit deinem Ende sind wir, die Romantikerinnen vom Dienst, nämlich nicht einverstanden.

Wir hätten das gern so:

  • Der RDD (Riesendrumdepp - kleiner Insider) an Manager sagt diese bööööösen Sachen zu dir. 
  • Du fährst dann aber auf ihr Konzert und erzählst ihr davon.
  • Worauf hin sie ihn endlich rauskickt.
  • Mal ehrlich: Der Typ geht einfach gar nicht!!!
  • Dann geht sie selbstverständlich auf Tour - wir sind Frauen von heute.
  • Aber nimmt dich mit. Denn wir sind Frauen von heute.
  • Sie steht zu dir und zu sich und erkennt nun auch, dass sie nicht die rothaarige Discotante ist.
  • In ihr steckt das Cowgirl in das du dich verliebt hast - und das wird nun wieder ausgepackt. 
  • Keine Tänzerinnen mehr erforderlich, nein.
  • Wir gehen zurück zum Gitarrensound, mit deiner wundertollen Band.
  • Den doofen Alk brauchst du nun auch nicht mehr - denn du bist endlich im Leben angekommen. 
  • Voller Liebe und Dankbarkeit.
  • Und irgendwann wird euch das mit Rumgetoure zu doof und ihr eröffnet eine kleine Bar in der Singersongwriter gefördert werden, die nicht dem äußerlichen Klischee entsprechen.
  • Dort gibt es veganes Essen, keinen Alkohol und keine anderen Drogen.
  • Und wir werden Stammgäste ;-) 

Lieber Bradley,

bitte besprech mit uns das Ende, wenn du wieder einen Film drehst!
Sonst hast du zwei Quellwasser vergießende Frauen im Publikum die gar nicht mehr aufhören können zu schluchzen und noch ewig nach dem Film rumüberlegen, wie sie ihn gerne Enden hätten lassen.


Und mal Spaß bei Seite:

Ich danke dir für diesen gelungenen Abend mit bestem Sound, wunderschönen Aufnahmen. Ich liebe Gitarren und ich mag diese USA halt doch. Irgendwie. Und Motorräder! Vor allem aber liebe ich Musik(er) und das Gefühl im Backstage-Bereich dabei zu sein. Wenn man mal alles an Drogen ausblendet.

Ich behalte mir "unser" Ende im Kopf und freu mich über deinen Soundtrack (du kannst ja auch noch singen?!?!) und das erneute anschauen im Heimkino später mal.




Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Samstag, 13. Oktober 2018

Der Tag der Schöpferin


Namaste du Liebe*r,

Pullach war heute fest in weiblicher Hand. So sehr, dass eine Radlerin in der Mittagspause nachgefragt hat, ob da denn heute ein Frauenseminar stattfinden würde? :-)


Ja! Das hat es. Und was für eins!!! Seit Monaten freue ich mich darauf Ela Buchwald, Eva-Maria Zurhorst und Anja Matschkus endlich persönlich kennenzulernen. 


Nachdem ich stundenlang mit Büchern, Podcastfolgen und Filmen der Damen verbracht habe war es heute endlich soweit.

Und was soll ich sagen? Ich bin restlos begeistert und sooooo froh bei diesem Seminar dabei gewesen zu sein.

Auf meinen Ausbildungswochenenden lerne ich ja auch irre irre irre viel. Aber das is halt alles immer sehr yogisch und teilweise echt so anstrengend.

Heute bin ich einfach nur geflogen. 


Vergleichbar damit, wie auch die Zeit verflogen ist. Drei Stunden? Echt? Schon Mittag? Wie? Es is 17 Uhr? Nur noch eine Stunde? Wollen wir uns morgen wieder sehen? Wir alle 400?

Das war so, als würde ALLES was ich in den letzten vier Jahren an persönlicher Entwicklung erfahren, gehört, gelesen und/ oder gelernt habe, ganz kompakt und strukturiert auf den Punkt gebrachten werden.


Da steht eine Frau Zurhorst vorne und redet munter drauf los. Hört einfach nicht mehr auf. Wird nachmittags von Ela Buchwald in Sache Bindungs-Sex unterstützt und haut kurz vor Schluss noch nebenbei ihren persönlichen Anker raus. Plötzlich findet frau sich auf ihrem Stuhl stehend wieder. Klatschend und mit Quellwasser in den Augen, Gänsehaut überall.

Ich kann gar nicht mehr aufhören immer und immer wieder in den eigenen Notizen nachzublättern und noch einmal reinzufüheln, was ich da alles mitnehmen durfte. Und bin noch immer total baff.

Für mich fühlt sich das gerade an, als hätte mich eine Frau an die Hand genommen und mir gesagt: "Sodali, ich weiß, du kannst die Theorie. Jetzt liegt es an dir all das was du eh in dir hast auch in die Praxis umzusetzen! So groß- und einzigartig wie du bist, sehe ich da aber keinerlei Probleme! Du bist zu sexy!".


Vielleicht war genau das heute der nötige Rückenwind, der mich...

... noch mehr träumen und mein Leben mit der ganzen Palette an Farben ausmalen lässt?
... noch lösungsorientierter sein lässt?
... durch die Meditationen trägt, wohl wissentlich, dass ich mein Leben von innen aus entwickle?
... Freundschaft mit meinem Körper schließen lässt und mir bewusst macht, dass ich selbst dafür Sorge trage, wie es mir in meiner Haut geht?
... es schon fühlen lässt, auch wenn etwas noch (!) nicht da ist?
... los lassen und die Vergangenheit ruhen lässt?
... meinen Weg gehen und erfahren lässt, auch wenn es schmerzhaft ist?
... daran erinnert, dass die höchste "Frequenz" (die Liebe) über all darunter liegenden siegt?

Vielleicht schaffe ich es nun auch in den Schmerz reinzugehen, mich ihm liebevoll zu öffnen? Statt ängstlich zu verschließen? Mit ihm zu atmen und dann weich zu werden?


Eine neue Routine für morgens und abends kenne ich nun auch. Die will aber erst ausprobiert werden.

Mein Lieblingszitat des Tages (ich weiß nicht mehr ob es von Frau Zurhorst oder Frau Buchwald stammt):


<<Heilung beginnt dann, wenn ich "es" nicht mehr weg haben will.>>






Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

P.S.:
Um eventuelle Missverständnissen vorzubeugen: Ich hab für die Teilnahme am Seminar ganz normal bezahlt und teile meine Erfahrung hier, um sie für mich festzuhalten.

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Die PULS Reportage mit mir - Vegan leben: Da steckt überall Tier drin

Namaste du Liebe*r,

in der 61. Folge "Friede Freude Süßkartoffel" habe ich es bereits angekündigt.

Die große Ehre und Freude hatte ich mit dem Team der PULS Reportage drehen zu dürfen. Zwei Wochen lang habe ich Sebastian "Meini" Meinberg bei seinem Experiment begleitet - zur Umstellung vom Nicht-Veganer auf ein veganes Leben.


Heute ging die Reportage online und ... was soll ich sagen ... ich FLIEGE!!!

Wie ein Reissirupkuchenpferd sitze ich hier und freu mich wie ein Sellerieschnitzel! Der Oberhammer!!!






Ganz ehrlich:
Ich hatte/ habe so viel Respekt vor dieser YouTube Community. Den Kanal haben über 400.000 (vermutlich sehr junge) (aus Sicht einer 35-jährigen) Menschen im Abo. Und YouTube lässt leider Platzt (so die Erfahrung auf meinem kleinen Kanal) für anonyme Kommentare, die man einfach mal so raushaut ohne nachzudenken.

Aber nein. Das Video ist nun grad mal vier Stunden online, nun sind es schon 900 Kommentare und keiner davon is richtig doof. Es wurde knapp 25.000x aufgerufen und über 3.400 Daumen hoch wurden gedrückt.

WAHNSINN!!!

Ich bin total berührt und dankbar und glücklICH. Mir fehlen grad echt die Worte. Never ever hätte ich damit gerechnet.


Jetzt noch kurz wie bei den Bambis:


Danke Alex Loos dafür, dass du mich gefunden hast. #Lieblingsredakteur

 

Danke Lukas Hellbrügge dafür, dass du grinsend hinter der Kamera gestanden hast. Deine Ruhe auf mich übertragen hast. Du bist ein dermaßen talentierter Mensch, dass mir noch immer die Worte fehlen. Ton. Schnitt. Kamera. Autor. Wow. #Multitalent

Danke Sebastian Meinberg, dass du dieses Experiment gewagt hast. Die Dreharbeiten waren total lehrreich für mich. #MeiniGoesVegan




Danke für dich, liebe*r Leser*in und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

 

P.S.: Ich hatte einen Traumtag am Tegernsee. Beim Heimfahren läuft "Smells Like Teen Spirit" (meine Lieblingsplaylist ist laaaange - also das war ein magic moment!) und ich grinse. Unter anderem deswegen, weil ich gestern erst noch den Foo Fighters Film gesehen und geschmachtet habe. Und weil mir grad ziemlich häufig gesagt wird, ich sei wie 13. Und das find ich gut. Das behalte ich. Halt so. Fei scho.

Montag, 8. Oktober 2018

Der Yoga und mein Herz- und Bauchgefühl

Namaste du Liebe*r,

ich sag es dir... Puh...

Es gibt Begegnungen... da verstehe ich das Warum zuerst nicht so ganz. Das Wie auch nicht. Und dennoch lasse ich dann ein Näherkommen zu. Ärgere mich. Aber rückblickend macht dann alles doch Sinn.

Der Yoga hat mein Herzgefühl und auch mein Bauchgefühl gut geschult. Mit dem heutigen Tag will ich mir versprechen, ab jetzt wirklich (!) darauf zu hören. 


Bei Zweifel: Sein lassen. Das klappt beruflich schon recht gut, siehe beispielsweise hier.

In Sache Privatleben/ neue Männer (ich schreibe hier bewusst Mann - da ich bei Frauen schon lange ein gutes Gespür habe) habe ich heute sehr sehr sehr viel lernen dürfen. Und einen neuen *Selbst*bewusst*seins*kick* erlebt.

Ja klar hätte ich absagen können. Aber das wäre unfair und gemein gewesen. Außerdem war ich neugierig. Und am Telefon kann man ja auch beispielsweise nervös sein. Oder so.

Aber das habe ich nicht getan. Bin mutig mit bester Musik im Ohr pünktlich am Treffpunkt erschienen. Wusste schon aus 50 Metern Entfernung, dass Herz/Bauch recht hatten.

Nun fühle ich mich bestätigt. In meinen Gefühlen. Und bin gleichzeitig echt verdammt stolz. 


Darauf mein Wort gehalten und die Verabredung angetreten zu haben. Das ist es also, wenn man nach und nach lernt auf sich zu achten, aber gleichzeitig eben nicht zum A*** wird.

Stolz bin ich auch auf mich, weil ich mich ohne Floskeln verabschiedet habe. Meine Worte waren sehr wohl gewählt und lassen, denke ich, keine weiteren Fragen oder auch nur Gedanken offen.

Ich will einfach nur Liebe. Und zwar so richtig. So, dass es mich umhaut. So, wie es Anthony Hopkins seiner Filmtochter Claire Forlani in "Meet Joe Black" erklärt. Und Gitarren. Die will ich auch ;-)




Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Schnulzenliebe

Namaste du Liebe*r,

so verrückt wie sich mein Fernsehverhalten geändert hat. Mal davon abgesehen, dass ich nur noch per Mediathek schaue was ich will und wann ich will.

Noch 2015 war ich DIE Tatortliebhaberin. Je gruseliger umso besser. Und heute?

Am Samstagabend habe ich mich, grinsend über beide Ohren, beim Herzkino schauen wieder entdeckt. Ich bin gedanklich in Schweden gewesen und hab mit der wundertollen Paula Schramm gefeiert, gelacht und geweint. 


Oh der Film war so toll! Ich hab ihn dann gestern Abend gleich nochmal angeschaut. Und kann mir vorstellen, dass ich das bis Dezember wiederholen werde.

Ich hab zwei Links für dich (keine Aufforderung, keine Bezahlung, keine Zusammenarbeit, ... Blabla ...)

Film "Die andere Tochter"
Herzkino Hauptseite

Hach ja. Herzerl in die Augen Modus :-)

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi


Sonntag, 30. September 2018

Wie 13 :-)

Namaste du Liebe*r,

es gibt Momente, da könnte man einfach nur laut Sh****anti schreien. So bei mir am Freitagvormittag.

Was hilft? Eine Kollegin die kurzerhand meine Hand und einen Kugelschreiber greift. Um für sich und mich jeweils einen lachendes Gesicht zu zeichnen.

Wir hatten nämlich im Teilzeitjob gemeinsam eine echt doofe Aufgabe zu bewältigen. Und so - nebeneinander sitzenderweise - auch gemeinsam was zu lachen.


Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

P.S.: Sich wie mit 13 bemalen hilft auch wenn man, am Samstagnachmittag in der Yogaschule nach einem Verdauungsspaziergang, nicht mehr so ganz motiviert ist :-)

Samstag, 29. September 2018

Ausbildungszeiten

Namaste du Liebe*r,

am Mittwoch haben wir festgestellt, dass ich 1999 Azubi wurde und da nun schon ganze 19 Jahre her ist. Ich hab dann über meine Azubizeit nachgedacht und was in den drei Jahren alles passiert ist.

Irgendwie vergleichbar mit meiner Ausbildung zur Yogalehrerin ist die Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau tatsächlich.


Das waren ganz schön heftige drei Jahre. Gefüllt mit negativen (Freunde verloren, Partnerschaften beendet, Papa und Opa sind gestorben) und positiven (Reisen, allein unterwegs sein, Musicals) Erlebnissen.

So verbinde ich "Total eclipse of the heart" nicht nur mit einem Betriebsausflug nach Stuttgart, sondern auch mit meiner Ausbildung und allem was passierte. Wie passend, dass zwei liebe Freunde erst kürzlich in "Tanz der Vampire" waren.




Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Mittwoch, 26. September 2018

Mein Wiesntag

Namaste du Liebe*r,

zum heutigen Blogeintrag gibt es mal eine ganz andere Podcastfolge.




Weitere Folgen findest du übrigens hier.


Und nun die versprochenen Fotos. Hach. Des war fei so was von gscheid schee. 

Vor allem der Besuch der Bavaria. Wahnsinn!!!! Dieser Blick von oben, wenn man diese Schneckentreppenstufen hinter sich gelassen hat. Ich bin so was von glücklich auf ihr oben gewesen zu sein. Echt toll!!!! Und dieses Wetter. Die Menschen. Ein tolles Freundinnenerlebnis. Wir werden immer noch besser im Momentesammeln. Ich bin stolz auf uns.




Berge von unten ;-) So mag ich des ;-)

Riesenrad und Berge. Noch besser.

Mein München
 
Näher

Riesenradliebe

Wiesn und Paulskirche

Wiesn und Frauenkirche

Die Bavaria

Da wars noch leer

Gutes Baujahr ;-)

Die Bavaria von unten - am Nachmittag - nach dem Wiesnbummeln.

Ich hoffe du hast jetzt einen kleinen Einblick bekommen und kannst vielleicht wegen der Fotos mehr nachvollziehen, warum ich mich so arg gfrei.


Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Nachfühlen

Namaste du Liebe*r,

nicht "nur" ich fühle das letzte Wochenende nach. Auch die Yogafamily scheint sehr aktiv am nachspüren zu sein. Mittlerweile weiß ich auch, dass es andere ähnlich anstrengend fanden. Das beruhigt mich.


Hier ein Beispiel zum Thema Nachfühlen <3




Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi