Sonntag, 14. Januar 2018

Das 22. Ausbildungswochenende - prāṇāyāma one more time

Namaste ihr Lieben,

ich durfte das dritte (und somit letzte) Ausbildungswochenende zum Thema prāṇāyāma erleben.

Erleben - erfahren - erüben - erstaunen - erwundern - erarbeiten - ertanzen - erträumen ... WOW! Ich bin dermaßen hin und weg!!! Im wahrsten Sinne des Wortes.


Werde mich jetzt erst mal sammeln und die Unterlagen durchgehen und dann weiterschreiben. Das was da passiert ist - Visionen inklusive - will erst mal sacken.

Hier und hier und hier habe ich bereits über prāṇāyāma geschrieben gehabt.

Das Wochenende begann am Freitagvormittag mit dieser Instagram-Mitteilung meiner Yogalehrerin Stephanie Schönberger.


Das ist die große Freiheit, die wir, sofern wir bei halbwegs klarem Verstand sind, haben: Wir können uns jeden Tag, jeden Augenblick entscheiden, neue Wege zu gehen, anders zu denken und zu handeln, den Blickwinkel zu verändern. Manchmal ist es ganz einfach, manchmal kostet es Überwindung, manchmal ist das alte Muster so mächtig in jeder Zelle des Körpers spürbar, dass man denkt, das geht nie. Es geht doch. Wir brauchen dazu Mut und Vertrauen, sraddha, die Bereitschaft und den Willen, etwas zu verändern, abhyasa, und die absolute Hingabe an das höchste Bewusstsein, das durch uns zum Wohl aller Wirken soll. Dann passieren Wunder, dann kommt die Magie. Dann kommen die Zeichen und Hinweise, dass wir getragen werden und auf dem Weg nicht alleine sind. Dann kommen die richtigen Menschen zum richtigen Zeitpunkt, manchmal sind es nur flüchtige Begegnungen. Daraus erwächst die Kraft, weiterzugehen, hin zu dem Leben und Dasein, in dem wir uns wohl und frei fühlen. Welchen Schritt unternimmst du heute? #veränderung #karma #waswirtunhateinewirkung #jackkornfield #mut #leben #yoga #vertrauen #faith #changeisgood #freiheit #freedom #🌟
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Was für ein Einstieg! Auf den Punkt!

So, nun ist eine Stunde vergangen und ich bin etwas (!) besser sortiert. Seit dem wir gestern Nachmittag bhastrikā geübt haben, schwappe ich vor Energie über. Wohin nur damit?!?!?

Jedenfalls habe ich nun alle Sanskrit-Wörter vom Wochenende in mein Open Office Dokument reingeklopft. Wir bekommen nämlich noch heuer die Prüfungsfragen zugeschickt und da kommt es dann sehr wohl auf die richtigen Punkte und Striche an. Ich sammle daher schon seit letztem Jahr (merkt ihr daran, dass hier plötzlich prāṇāyāma und nicht pranayama stand) Vokabeln.

Ich schweife ab. Nein, Moment, ich muss erst noch mein Bettzeug aus der Waschmaschine nehmen. Hatte gestern Abend, nach dem Seminar, nämlich plötzlich das Bedürfnis mein Bett neu zu beziehne (?). Bin gleich wieder da und dann geht es endlich los!

Nachdem wir uns an den ersten beiden prāṇāyāma-Wochenenden mit der Reinigung und Integration beschäftigt haben, ging es dieses Mal um die Transformation.


Wir haben uns anhand von kapālabhātī mit einem kriyā beschäftigt. bhastrikā hingegen ist ein prāṇāyāma, da es in Kombination mit chandrabhedana und sūryabhedana oder mit nāḍiśodhana geübt wird.

Immer wieder wurden wir daran erinnert, dass Atem und citta eins sind. Dann wurden noch mudrās und die drei bandhas angesprochen.

  • jālandharabandha
  • uḍḍīyānabandha
  • mūlabandha

Gekrönt wurde das mit einer kurzen Info über die drei nāḍis:

  • īda
  • pingāla
  • suṣumna

Und jetzt das Beste:

Das alles ist nur die Theorie!!!



Was bei mir jedoch vor allem hängen bleibt, ist die praktische Erfahrung dazu. Und ich teile viel mit euch, aber das nicht. Es war Magie pur!!!


Einmal mehr fühle ich mich so dankbar und glücklich in Bezug auf meine Entscheidung in dieser Schule eine vierjährige Ausbildung zur Yogalehrerin BDY/EYU zu machen. Und gerade heute habe ich das Gefühl: Die ist erst der Anfang!



Gestern habe ich mich dann zum "Abschalten" noch in einen Film und ein Buch vertieft. Wer "Rendevous mit Joe Black" kennt, der versteht, warum mich dieses Lied am Wochenende gestern und heute begleitet hat:




Abschließen möchte ich diesen Blogeintrag mit einem Zitat meiner Ausbilderin Karin Kapros:

<< Die Freiheit in sich selbst finden, ist das größte Geschenk.>>


Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

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