Samstag, 17. März 2018

Doofer Kreislauf mit diesem Nicht-Üben

Namaste ihr Lieben,

auch das will hier festgehalten werden, damit sich die Thematik vielleicht endlich mal in meinem Kopf verankert?

Wenn es mir doof geht und ich keine Lust auf Yoga üben habe - GENAU DANN sollte ich es wirklich immer tun.

So nach dem Motto: Jetzt erst recht!

Mich hat es seit Sonntag ja ziemlich zerbröselt gehabt. Und so konnte ich nicht üben. Der Atem war nicht da, die Kraft für den Körper hat gefehlt, sobald ich mein Herz berührt habe, kamen Tränen.

Ich hab dann am Donnerstag beschlossen, es gestern einfach mal bewusst sein zu lassen. Lieber eine halbe Stunde länger schlafen und den Körper auf diese Weise erholen lassen.

Heute hatte ich dann eine gute Begleitung auf der Matte: Vogelgezwitscher und Sonnenschein. Wie für mich gemacht. Als ob beides extra für mich geschickt worden wäre. Ich hab mein Fenster sperrangelweit aufgemacht und den Frühling rein gelassen. Hab mich von den Sonnnestrahlen und dem Vogelgesang durch den Sonnengruß gleiten lassen. Hab in der halben Hocke (ardha utkatāsana) die Sonne getankt. Mein gesicht förmlich fluten lassen.

Ja und dann - kam das Lächeln wieder. Das was, vor allem durch den gestrigen, viel zu emotionalen, Tag verschwunden war. Da war es wieder.

10 Minuten nach meinem namaste wurde es grau und kalt. Unheimlich. Aber: Ich bin dankbar. Sehr.

Was ich gelernt habe?
  • Dem doofen Kreislauf des Nicht-Übens wenn es mir schlecht geht, will ich mich nicht mehr hingeben. 
  • Ab jetzt will ich stärker sein und mir noch bewusster werden, wie heilsam der Yoga wirklich ist. 
  • Wie sehr er mich bei mir sein lässt.
  • Voller Dankbarkeit und Liebe. 
  • Wertschätzung mir selbst gegenüber. 
  • Bewusst werden: "So ist es jetzt."
  • Abstand schaffen.
  • Geduldig sein. 
  • Bei mir bleiben.

Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

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