Montag, 25. Juni 2018

Yoga für Kinder und Jugendliche mit Sylka Kröber-Hohaus

Namaste ihr Lieben,

wer mir per Instagram folgt weiß es bereits:

Am Wochenende habe ich ein Sonder-Seminar zum Thema "Yoga für Kinder und Jugendliche" besucht.




Die Weiterbildung fand in unserer Schule statt, ist aber kein Teil meiner 800+ Stunden Ausbildung zur Yogalehrerin BDY/EYU.

Ich saß also auf den bekannten Matten, dem geschätzen Boden, mit vertrautem "Schreibtisch" und Blick auf "unseren" Krishnamacharya und Shiva.

Doch der hatte ein paar Freund*innen um sich rum ;-)


Sylka Kröber-Hohaus hat uns mit einem gigantisch guten Skript überrascht. Und mit dem Zitat von Meister Eckhart hatte sie mich gleich abgeholt. 




Am Samstagabend war ich voller Zweifel. Ich bin keine Mama, hab keine Kinder um mich rum. Bin eher immer verhalten und hab Angst alles falsch zu machen. Einen riesengroßen Respekt habe ich vor allen guten und liebe vollen Eltern die ihren "24/7 Job" ernst nehmen und bestmöglich machen. Es hat Gründe, warum ich kein eigenes Kind habe und ich weiß bis jetzt noch nicht, ob sich das in den nächsten Jahren ändern wird.

Also:

  • Wieso bitte sollte ich Yoga für Kinder und Jugendliche unterrichten?
  • Das soll Spaß und Freude machen?
  • Ich finde das ist nur stressig und chaotisch und der absolute Gegensatz zu meinem ruhigen und entspannten Yoga für Erwachsene.
  • Mir macht es doch so viel Spaß meine Oma zu unterrichten - wieso bin ich auf die Idee gekommen, dass eine Fünfjährige mich ernst nimmt und mag?
  • Kinder sind die krassesten Spiegel die es gibt - noch mehr als Finn.
  • Meine Ballett- und Reitlehrerinnen waren meine Heldinnen. Kann ich das auch sein?
  • Weswegen hab ich mich überhaupt angemeldet?
  • Bin ich wahnsinnig?

Dann aber auch:
  • Das Schönste für mich ist es nachts heimlich auf dem Spielplatz schaukeln zu gehen.
  • Wenn ich kein Kind bekomme, ist das eine super Möglichkeit, nicht zur crazy Doglady zu werden und Kinder um mich rum zu haben.
  • Ich liebe Kuscheltiere und vor allem Winnie Pooh.
  • Tanzen, singen, hüpfen, kreischen, freuen? Hallo - hier bin ich!
  • Lösungsorientiert leben - das bin ich. 
  • Eins der bisher emotionalsten Seminare, war das mit Monika Fell-Hagen. Die Kleine-Claudi sollte noch viel viel öfter rausgelassen werden.
  • Meine Insel habe ich gefunden und will das teilen. Vor allem, weil ich so alt werden musste, bevor ich sie hatte.

Nach der ganzen samstäglichen Verwirrung und dem innteren Hin und Her plus einer Einzel- und einer Gruppenarbeit die mich maßlos irritiert haben... dachte ich mir ich löse das yogisch:
  • Vertrauen
  • Geduld
  • Liebe
  • Zeitraum zwischen Konflikt und Reaktion möglichst groß werden lassen

Mit gemischten Gefühlen bin ich am Sonntag in die Schule geradelt und dann war ganz schnell alles ganz schön gut. 

Sylka hat mich am Sonntag überzeugt - denn fünf ihrer Schülerinnen zwischen 5 und 9 Jahre haben uns am Sonntagvormittag besucht. Ich freu mich so sehr, dass sie so mutig waren und in einer fremden Schule vor 13 fremden Frauen Yoga geübt haben.


Und wie toll es war!

Hier ist der für mich wichtigste Teil meiner Notizen. Hängt in meinem Yogaraum nun an der Wand um mich immer wieder an diese beiden magischen Tage zu erinnern. 


Und darauf bin ich stolz wie Oskar:


Es war die richtige Entscheidung. Wie es mit dem Yoga für Kinder und Jugendliche und mir weitergeht... weiß ich allerdings noch nicht. Aber vielleicht brauch ich einfach mal weniger Ruhe und Ordnung in meinem Leben? Am Ende hilft dann doch der Zauber des Anfangs?


Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
eure Claudi

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