Montag, 2. Juli 2018

Yoga unterrichten. Worst case scenario. Vorher/ nachher.

Namaste ihr Lieben,

mir geht es gerade richtig bescheiden. Ich bin heut weinend vom Teilzeitjob nach Hause gefahren, seit gestern Nachmittag drückt was auf mich drauf. Immerhin weiß ich mittleweile "was".

Eine Nachricht hat heute das Fass zum Überlaufen gebracht und nun ist es soweit:
In fünf Minuten soll ich einen Schüler unterrichten.

Ich bin gespannt. Bisher habe ich nur Freund*innen mal ne Stunde gegeben, meist um mich selbst zu testen, Vorstellstunden vorzubereiten o.ä..

Nun habe ich einen zahlenden Schüler und "muss funktionieren". 


Man sagt (und das habe ich auch schon einmal selbst erfahren dürfen), dass es genau so gut tut zu unterrichten, wie selbst zu üben.
Man sagt, dass das berühmt berüchtigte Strahlen auch beim Yoga unterrichten entsteht.
Man sagt, dass es hilft sich abzulenken.
Man sagt, dass man etwas verschenken soll, wenn es einem schlecht geht.

Es ist nun 18:20 Uhr. Ich höre Dragonfly (siehe vorherigen Blogeintrag) und die Traurigkeit und Schwere überwiegen jeglicher Vorfreude auf die gleich folgende Stunde.

Wir schauen was passiert.

19:56 Uhr:

Es ging gut. Es tat gut. Und was "man sagt" stimmt. Alles.


Kopfweh weg. Herzschmerz (kurzfristig) vergessen. Tränen verebbt. Traurigkeit mit Hilfe von Klangschale und om in den Hintergrund gerückt.

This is resistance.

Danke für euch und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

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