Dienstag, 30. Oktober 2018

Irish Folk Club Munich im Stemmerhof mit Broom Bezzums - Aus Sicht einer Yogalehrerin

Namaste du Liebe*r,

ich war gestern allein im Irish Folk Club Munich im Stemmerhof und hab Andrew Cadie und Mark Brommer von Broom Bezzums genossen. Wow. Da war ich echt mal weg. Also weg weg. Dazu gleich mehr.

Wie bin ich überhaupt drauf gekommen? Nach Dublin hatte ich ein akutes Tief. Wollte am liebsten gleich wieder zurück fliegen. Allein. Auf Rundreise gehen. Irland so richtig erleben. Weil es so schön war.

Und dann kam der Yoga-Gedanke hoch:

Mir hat es ja da so gut gefallen, weil Dublin in mir etwas ausgelöst hat. Das ist aber vielleicht ja gar nicht Dublin. Nein. Das bin ich. Da steckt also was in mir drin, dass ich in Irland spüre, was hier in München aber nicht raus kann. 


Also hab ich gegoogelt: "Dublin München", "Dublin Munich" (da kommen vor allem Flugtickets bei raus), "Irland München" (Rundreisen), "Irish Munich" (Volltreffer!).

Seit dem (April) empfange ich den Newsletter des "Irish Folk Club Munich" - war jedoch auf keiner Veranstaltung. Weil ich keine Zeit hatte oder Finn abends nicht zusätzlich zu tagsüber allein lassen wollte oder niemand mit konnte/ wollte.

Vor ein paar Wochen wurden dann Andrew und Mark angekündigt. Ich hab reingehört und wusste: DA MUSS ICH HIN! Die Mehr-als-Konzertfreundin war nicht verfügbar und so hab ich beschlossen, mal einfach eine E-Mail zu schreiben und nachzufragen wie das alles abläuft.

Die Antwort war so herzig, dass alle zweifelnden Gedanken die ich hatte wie weggepustet wurden. Und so hab ich mich allein auf die Reservierungsliste setzen lassen.

Gestern Nachmittag kamen dann ernsthaft Zweifel auf:
Das is doch doof, da allein hin zu gehen. Ich bin die einzige, die dann da allein ist. Bin total müde vom letzten Seminarwochenende. Eigentlich ist es daheim auf der Couch ja viel tollerer. Mehrfach war ich schon ohne Begleitung auf Konzerten - aber das ist ja viel kleiner und intimer. Blablabla. "tamas" hoch 10 - die Yogini weiß Bescheid ;-)

Doch ich hab vertraut (śraddhā). Darauf, dass die Entscheidung schon gut sein wird. Ich hab reingefühlt, wie es wäre abzusagen (doof!). Mit dem Gedanken, dass ich (allein?) nach Irland reisen werde und da ja auch in Pubs gehen möchte und Musik hören werde, war dann klar, dass ich das in München doch einfach mal üben könnte. 


Und so hab ich meinen Popo hochbewegt und war irre stolz und glücklich. Yeah!

Das Rahmenprogramm ist so was von genial. Beste Unterhaltung vorher, nachher und in der Pause.

Alison und Frank sind der Oberhammer. Ich hab soooo gelacht. Aus tiefstem Herzen.

Da war ich doch am letzten Wochenende von einem grandiosen Witze- und Geschichten-Erzähler umgeben. Aber Mr. Fitzgerald und sein Hund Patrick sowie die Ente im Pub haben da nochmal eine ganz andere Ebene erreicht ;-) Ehrlich herrlich! Und dieser Akzent. Hach.

Und musizieren können die beiden auch noch. Aber hallo!!!!! Also echt hey. 

Was für ein gelungener Abend und was für eine wundertolle Veranstaltungsreihe!!! Hier ein kleines Beispiel, das Video vereint alles was ich eben beschrieben habe:


 

Memo an mich:

Unbedingt wieder hingehen!!! Ganz oft!!!!
Tut mir irre gut. Englisch in Kombi mit Spaß, Freude und Musik.


Aber jetzt zu genau dieser:

WOW WOW WOW!!!!

Da wird vom Dudelsack über eine ganz besondere Art der Mandoline, bis zur Geige und meinen geliebten Gitarren alles mögliche ausgepackt. Dazu zwei Stimmen die mir eine Mischung aus Tränen (vor Rührung und Freude) und Herzen (weil's so schee ist) in die Augen schießen lassen.


ICH LIEBE DIESE MUSIK!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Bevor ich gleich weiter schwärme hier ein Clip, damit du ein bisserl nachvollziehen kannst was ich meine:





Ich hab noch nie soooo viel gelacht zwischen den Songs. 

Da konnte auch ein Riesendrumdepp irgendwo schräg hinter mir im Publikum nix ändern. Alohohl macht Birne hohl. Oder so. Ich saß ja in der ersten Reihe (immer wieder besonders schön) und war total gefangen.
Vermutlich macht das auch richtige Musiker aus: Dinge liebevoll überhören, einfach weitermachen. Dem RDD keinen/ nicht noch mehr Raum geben.

Der Humor der beiden ist so wie ich ihn mag. Da stehen zwei riesengroße Talente nur einen Meter entfernt von mir. Erzählen total sympathisch von der Zeugung ihrer Kinder und vom Steckrüben (statt Kürbis) aushöhlen.

Ich bin echt von Lied zu Lied tiefer versunken. Das sind so dermaßen talentierte Singer- Songwriter die auf total emotionale Weise ihr Publikum in den Bann ziehen.

Daher hab ich geträumt und genossen und einfach nur gelauscht. Nichts tun. Nur sein. Kein auf die Uhr schauen. An nix denken. Sitzen. Hören. Schauen. Fertig.


"Man gave name to all the animals" von Bob Dylan war neu für mich. "House of the rising sun" kannte ich freilich. Aber beides war so ganz besonders schön.

Und dann - ganz am Ende - kam der Moment. So was is mir noch nie passiert. 


Das war wohl ein amerikanischer Gospel Song. Und ich hab ja zum ersten Mal eine Geige direkt gehört. Also so vor mir. Direkt vom Instrument in mein Ohr. Gänsehaut.

Ich kann mich rückblickend nicht mal mehr erinnern ob ich geatmet habe. Keine Ahnung. Ich war wie weggebeamt. Kumbhaka? Wie auch immer - grandios! Das ist neu und ein atemberaubendes Gefühl.


Und jetzt noch Links (wie der gesamte Blogeintrag - kein Auftrag, keine Bezahlung, ... *leicht genervt rolle ich an dieser Stelle die Augen nach oben*):

http://www.irishfolkclubmunich.com
http://www.greensleeves.biz/ 
https://www.broombezzums.com/de/


Oh es ist so schön dieses Erlebnis hier festgehalten zu haben. Solltest du das bis hierhin durchgelesen haben: Tapfer ;-) Und: Danke! Wirklich.

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Sonntag, 28. Oktober 2018

Das 29. Ausbildungswochenende - Liebe

Namaste du Liebe*r,

Eberhard "Ebi" Bärr durften wir bereits zwei mal genießen.

Um dir weiters Schwärmen in Superlativen zu ersparen :-)
Schau dir einfach den Link zum 16. Ausbildungswochenende im April 2017
und Link zum 27. Ausbildungswochenende (alle Gruppen der Schule) im Juli 2018 an.

Da ist eh schon alles zu ihm/ über ihn gesagt.

Oder das hier:



Copyright aller Zitate: Eberhard Bärr.


Ich will heute mehr auf meine Gefühle eingehen, die ich gerade in mir trage. Und diesen Moment, das Hier und das Jetzt festhalten.

Einer Kollegin aus der Yogafamily hab ich vorhin geschrieben:

<<Spüren. Merken. Wahrnehmen. Behalten. Weil: das sind WIR. Die pure Liebe. Kann uns niemand nehmen.>>


Und es fühlt sich genauso an, wie sie zuvor meinte:

<<Ich liebe alles jetzt gerade.>>


Darf ich das behalten? Nein. Denn: Alles kommt, bleibt, geht. Das wissen wir ja nun schon länger ;-)

  • Aber neu ist, dass wir zuschauen und sitzen bleiben. 
  • Wir warten nicht mehr. 
  • Wir lernen es nun schätzen. 
  • Das gute Gefühl von Frieden und Wunschlosigkeit. 

Ich denk mir gerade: Wow! Genial! Ich kann es ja doch. Mit gut fühlen. Hier allein daheim. Im Halbdunkeln, einfach sein.

Es war ein Traumabend gestern, beim 3. Yogiläum. Ich hab aus tiefstem Herzen gelacht. Ich war so frei und so unbeschwert. Jeden Moment habe ich genossen, wollte nicht heimgehen. Allein sein. Ganz schwierig. Immer wieder. Auch nach drei Jahren eine Herausforderung.

Und dann ging es heute einfach so weiter. Gleich am Morgen. Wir waren im Jetzt (tanzend, lachend, morgens um 08:45 Uhr im Westend), haben aber aus der Vergangenheit (dem schönen Vorabend) Pläne für die Zukunft (das nächste Seminarwochenende) geschmiedet.

Voller Liebe bin ich. Könnte jede*n einzelne*n aus der Yogafamily nochmal und nochmal knuddeln. 

 

Zuhören. Schweigen. Ruhe. Stille. Meditation. Atmen. Sanfte Bewegungen. Spüren. Fühlen. Sein. Sitzen. Herz. Umarmen. Liebe.

Ich behalte mir das jetzt. Und wenn ich es mal vergesse, dann hab ich den Blogeintrag hier um mich zu erinnern.



Der Soundtrack will auch noch festgehalten werden ;-)




Außerdem ging es noch um eine Claudia die nen Schäferhund hat. Von den Ärzten. Dazu hab ich aber keinen gscheiden Clip gefunden. Also. Wirklich nicht. Punkt.

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Freitag, 26. Oktober 2018

Prüfungsfragen

Namaste du Liebe*r,

unverhofft kommt oft? Oder so?

Entweder ich war beim letzten Mal für kleine Yoginis oder in śavasāna? Jedenfalls hab ich nicht mitbekommen, dass wir heute unsere Prüfungsfragen bekommen.

Der Todestag meines Opas wird also gleichzeitig zum neuen Abschnitt. Passt grad eh und auch gezielt zu diesem Seminarwochenende mit Eberhard Ebi Bärr, welches sich den Upanishaden widmet. 

Jedenfalls - da sind sie nun.

Neun Din A 4 Seiten, die meinem Leben vermutlich auf den Kopf stellen und alles in einem anderen Licht erstrahlen lassen werden. Hurra! Eine Veränderung! ;-) 


Die zwei letzten Seiten sind voller Hinweise (die Arbeit soll mindestens 50 und maximal 70 Seiten umfassen, es geht um die Schriftgröße, Ränder, Abgabetermin, Bezahlung der Prüfungsgebühr,...).

Pro Thema sind es drei Pflichtfragen und jeweils zwischen 6 und 9 Wahlfragen. 
Aus den Wahlfragen können wir uns je zwei aussuchen. 

Die Themen sind:
  • Yoga-Tradition
  • Yoga-Philosophie
  • Yoga-Praxis
  • Medizinische Grundlagen für den Yogaunterricht
  • Das Yogasutra
  • Persönliche Stellungnahme

Macht also 30 Antworten und somit ca. zwei Seiten pro Frage. Und ist ein bisserl länger als mein E-Book. Kann ich also. 

Was ich grad noch nicht kann:
Fassen, dass nun drei von vier Jahren einfach so rum sind??? In 53 Wochen geht es auf in die Prüfungswoche. Ist das nicht total irre?

 
Danke für dich und deine Begleitung hier.

Sonnengrüße von Herzen,
Claudi 

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Sie sind ein Engel

Na, wer hat Bock? 🍀 🍄




Geschenke an mich selbst

Namaste du Liebe*r,

ich war gerade mal wieder bei meiner Buchhandlung. Hab eine Bestellung abgeholt. Am übernächsten Yogawochenende, Mitte November, bin ich wieder für das Protokoll zuständig - und somit auch für das Geschenk an die Dozentin.

Und da stolpere ich über einen Kalender und ein Buch.


Der Kalender dient ab jetzt der Visualisierung für meinen Urlaubswunsch 2020. Ich will nach Irland, auf Rundreise. Mindestens 10 Tage. Lieber mehr.

Happy Pear, Sweet Beat Cafe, Wicklow, Galway (ganz wichtig!) und nochmal nach Dublin. Ganz ganz viele Burgen und Ruinen anschauen. Spazieren gehen. Wind um die Nase wehen lassen. Meer schauen. 

Und es werden vermutlich noch weitere Ideen folgen.




Ich lese ja total gerne vor dem Einschlafen. Aber die Bücher die mich interessieren sind allesamt sehr fordernd. Jetzt habe ich etwas richtig richtig Gutes.

100 Geschichten von außergewöhnlichen Frauen. Schön illustriert, kurz, knackig, wow. Um den richtigen Impuls für den Schlaf zu setzen.

Das mag ich sehr.


Ja, es hat was. Sich selbst zu beschenken. Vor allem dann, wenn es so nachhaltig ist.


Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Sonntag, 21. Oktober 2018

Meine 2. externe (und insgesamte 6.) Vorstellstunde

Namaste du Liebe*r,

der Begriff der den Tag geprägt hat ist "Fehlerfreundlichkeit". Mag ich. Behalt ich mir.

Ich bin grad zu nicht mehr fähig als ein paar Stichpunkten. Die wollen aber gleich noch raus um das alles zu verarbeiten. Und dann hoffentlich tief und fest zu schlafen - im Gegensatz zur letzten Nacht. Vielleicht folgt im Laufe der kommenden Woche dann noch mehr dazu.





- Ich mag Schildkröten und kūrmanāḍi.
- Ich mag Held*innen und vīrabhadrāsana.
- Ich mag das Yogasutra 3.31.
- Alles drei zu kombinieren mag ich noch mehr.
- Komplexe Referate schreiben und diese dann lediglich mit Stichpunkten zu halten mag ich ganz besonders. Aber sicher ob das klappt war ich mir nicht.

- Seit heute weiß ich, dass ich es kann. Yeah! #stolzwieoskar

- Erneut wurde mir gesagt, wie schön und ruhig und toll meine Stimme ist. Das freut mich sehr. Wirklich. Sehr. Denn was Stimmen betrifft bin ich absolut empfindlich.

- Das mit dem Rezitieren hebe ich mir für die übernächste und letzte (!!!) Vorstellstunde (im April 2019) auf. War heut zuviel und bevor es nur halbscharig daher kommt, hab ich es spontan sein lassen.

- Der Einsatz meiner Herzklangschale taugt mir immer mehr.

- Irgendwie muss ich mir eine Eselsbrücke überlegen um im Hauptāsana auf den Stundenfokus hinzuweisen. Ich verschussl das immer und immer wieder. Grrr.... Mit meinen Privatschüler*innen klappt das doch auch!?!

- Ich finde meine Yogafamily Kollegin Nico sollte Yoga für Kinder für Erwachsene unterrichten. Hä? Bitte nochmal lesen. Ich mein es so wie es da steht. Und weißt du was? Wenn sie es nicht mach, mache ich das. Aber erst mal testen ;-)

- Von den anderen hab ich mir sonst nicht soooo viel mitgenommen. Bedeutet das, dass ich nun tatsächlich mein Ding gefunden hab? Dass ich nun weiß WIE ich unterrichte? Wäre doch schön, denn nun hab ich noch ein Jahr bis zur Prüfung und kann ans Finetuning gehen.


Mein Höhepunkt (neben dem Kennenlernen (der Unterrichtsweise) meiner Kolleg*innen):
Die Mittagspause!

Bewusst habe ich mich entschieden spazieren zu gehen. Allein. Als Tupperdosenveganerin war ich bestens vorbereitet.

Ich liebe dieses Viertel! Und konnte mich der Sonne, dem blauen Himmel, einem Springbrunnen und meinen geliebten Häuserfassaden widmen.




Lustig übrigens: Ich hatte meine 1. externe Vorstellstunde als "total doof" im Kopf. Nun hab ich grad nochmal den Blogeintrag dazu gelesen und fand sie damals, im April 2017, wohl voll toll?

Und schon hat sich die "Arbeit" mit diesem Blog hier gelohnt ;-) Und mein Schlusswort an die heutige Moderatorin is quasi hinfällig. Aber mei. So ist das jetzt. Sagt Karin immer.

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi


P.S.:
08:30 Uhr bis 19:30 Uhr ist zu lang. Sechs Schüler*innen eine*r zu viel.
Lieber BDY - bitte setz das Maximum auf fünf runter. Egal ob interne oder externe Vorstellstunde. Danke. 

Sonntag, 14. Oktober 2018

Schau mal, was ich gefunden hab

Lieber Bradley,

von Monika habe ich u.a. gelernt, dass ich Geschichten einfach umschreiben kann.

Dafür bin ich ihr sehr dankbar und habe es heute mit einer meiner besten engsten tollsten Freundinnen gleich mal angewandt.

Mit deinem Ende sind wir, die Romantikerinnen vom Dienst, nämlich nicht einverstanden.

Wir hätten das gern so:

  • Der RDD (Riesendrumdepp - kleiner Insider) an Manager sagt diese bööööösen Sachen zu dir. 
  • Du fährst dann aber auf ihr Konzert und erzählst ihr davon.
  • Worauf hin sie ihn endlich rauskickt.
  • Mal ehrlich: Der Typ geht einfach gar nicht!!!
  • Dann geht sie selbstverständlich auf Tour - wir sind Frauen von heute.
  • Aber nimmt dich mit. Denn wir sind Frauen von heute.
  • Sie steht zu dir und zu sich und erkennt nun auch, dass sie nicht die rothaarige Discotante ist.
  • In ihr steckt das Cowgirl in das du dich verliebt hast - und das wird nun wieder ausgepackt. 
  • Keine Tänzerinnen mehr erforderlich, nein.
  • Wir gehen zurück zum Gitarrensound, mit deiner wundertollen Band.
  • Den doofen Alk brauchst du nun auch nicht mehr - denn du bist endlich im Leben angekommen. 
  • Voller Liebe und Dankbarkeit.
  • Und irgendwann wird euch das mit Rumgetoure zu doof und ihr eröffnet eine kleine Bar in der Singersongwriter gefördert werden, die nicht dem äußerlichen Klischee entsprechen.
  • Dort gibt es veganes Essen, keinen Alkohol und keine anderen Drogen.
  • Und wir werden Stammgäste ;-) 

Lieber Bradley,

bitte besprech mit uns das Ende, wenn du wieder einen Film drehst!
Sonst hast du zwei Quellwasser vergießende Frauen im Publikum die gar nicht mehr aufhören können zu schluchzen und noch ewig nach dem Film rumüberlegen, wie sie ihn gerne Enden hätten lassen.


Und mal Spaß bei Seite:

Ich danke dir für diesen gelungenen Abend mit bestem Sound, wunderschönen Aufnahmen. Ich liebe Gitarren und ich mag diese USA halt doch. Irgendwie. Und Motorräder! Vor allem aber liebe ich Musik(er) und das Gefühl im Backstage-Bereich dabei zu sein. Wenn man mal alles an Drogen ausblendet.

Ich behalte mir "unser" Ende im Kopf und freu mich über deinen Soundtrack (du kannst ja auch noch singen?!?!) und das erneute anschauen im Heimkino später mal.




Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Samstag, 13. Oktober 2018

Der Tag der Schöpferin


Namaste du Liebe*r,

Pullach war heute fest in weiblicher Hand. So sehr, dass eine Radlerin in der Mittagspause nachgefragt hat, ob da denn heute ein Frauenseminar stattfinden würde? :-)


Ja! Das hat es. Und was für eins!!! Seit Monaten freue ich mich darauf Ela Buchwald, Eva-Maria Zurhorst und Anja Matschkus endlich persönlich kennenzulernen. 


Nachdem ich stundenlang mit Büchern, Podcastfolgen und Filmen der Damen verbracht habe war es heute endlich soweit.

Und was soll ich sagen? Ich bin restlos begeistert und sooooo froh bei diesem Seminar dabei gewesen zu sein.

Auf meinen Ausbildungswochenenden lerne ich ja auch irre irre irre viel. Aber das is halt alles immer sehr yogisch und teilweise echt so anstrengend.

Heute bin ich einfach nur geflogen. 


Vergleichbar damit, wie auch die Zeit verflogen ist. Drei Stunden? Echt? Schon Mittag? Wie? Es is 17 Uhr? Nur noch eine Stunde? Wollen wir uns morgen wieder sehen? Wir alle 400?

Das war so, als würde ALLES was ich in den letzten vier Jahren an persönlicher Entwicklung erfahren, gehört, gelesen und/ oder gelernt habe, ganz kompakt und strukturiert auf den Punkt gebrachten werden.


Da steht eine Frau Zurhorst vorne und redet munter drauf los. Hört einfach nicht mehr auf. Wird nachmittags von Ela Buchwald in Sache Bindungs-Sex unterstützt und haut kurz vor Schluss noch nebenbei ihren persönlichen Anker raus. Plötzlich findet frau sich auf ihrem Stuhl stehend wieder. Klatschend und mit Quellwasser in den Augen, Gänsehaut überall.

Ich kann gar nicht mehr aufhören immer und immer wieder in den eigenen Notizen nachzublättern und noch einmal reinzufüheln, was ich da alles mitnehmen durfte. Und bin noch immer total baff.

Für mich fühlt sich das gerade an, als hätte mich eine Frau an die Hand genommen und mir gesagt: "Sodali, ich weiß, du kannst die Theorie. Jetzt liegt es an dir all das was du eh in dir hast auch in die Praxis umzusetzen! So groß- und einzigartig wie du bist, sehe ich da aber keinerlei Probleme! Du bist zu sexy!".


Vielleicht war genau das heute der nötige Rückenwind, der mich...

... noch mehr träumen und mein Leben mit der ganzen Palette an Farben ausmalen lässt?
... noch lösungsorientierter sein lässt?
... durch die Meditationen trägt, wohl wissentlich, dass ich mein Leben von innen aus entwickle?
... Freundschaft mit meinem Körper schließen lässt und mir bewusst macht, dass ich selbst dafür Sorge trage, wie es mir in meiner Haut geht?
... es schon fühlen lässt, auch wenn etwas noch (!) nicht da ist?
... los lassen und die Vergangenheit ruhen lässt?
... meinen Weg gehen und erfahren lässt, auch wenn es schmerzhaft ist?
... daran erinnert, dass die höchste "Frequenz" (die Liebe) über all darunter liegenden siegt?

Vielleicht schaffe ich es nun auch in den Schmerz reinzugehen, mich ihm liebevoll zu öffnen? Statt ängstlich zu verschließen? Mit ihm zu atmen und dann weich zu werden?


Eine neue Routine für morgens und abends kenne ich nun auch. Die will aber erst ausprobiert werden.

Mein Lieblingszitat des Tages (ich weiß nicht mehr ob es von Frau Zurhorst oder Frau Buchwald stammt):


<<Heilung beginnt dann, wenn ich "es" nicht mehr weg haben will.>>






Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

P.S.:
Um eventuelle Missverständnissen vorzubeugen: Ich hab für die Teilnahme am Seminar ganz normal bezahlt und teile meine Erfahrung hier, um sie für mich festzuhalten.

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Die PULS Reportage mit mir - Vegan leben: Da steckt überall Tier drin

Namaste du Liebe*r,

in der 61. Folge "Friede Freude Süßkartoffel" habe ich es bereits angekündigt.

Die große Ehre und Freude hatte ich mit dem Team der PULS Reportage drehen zu dürfen. Zwei Wochen lang habe ich Sebastian "Meini" Meinberg bei seinem Experiment begleitet - zur Umstellung vom Nicht-Veganer auf ein veganes Leben.


Heute ging die Reportage online und ... was soll ich sagen ... ich FLIEGE!!!

Wie ein Reissirupkuchenpferd sitze ich hier und freu mich wie ein Sellerieschnitzel! Der Oberhammer!!!






Ganz ehrlich:
Ich hatte/ habe so viel Respekt vor dieser YouTube Community. Den Kanal haben über 400.000 (vermutlich sehr junge) (aus Sicht einer 35-jährigen) Menschen im Abo. Und YouTube lässt leider Platzt (so die Erfahrung auf meinem kleinen Kanal) für anonyme Kommentare, die man einfach mal so raushaut ohne nachzudenken.

Aber nein. Das Video ist nun grad mal vier Stunden online, nun sind es schon 900 Kommentare und keiner davon is richtig doof. Es wurde knapp 25.000x aufgerufen und über 3.400 Daumen hoch wurden gedrückt.

WAHNSINN!!!

Ich bin total berührt und dankbar und glücklICH. Mir fehlen grad echt die Worte. Never ever hätte ich damit gerechnet.


Jetzt noch kurz wie bei den Bambis:


Danke Alex Loos dafür, dass du mich gefunden hast. #Lieblingsredakteur

 

Danke Lukas Hellbrügge dafür, dass du grinsend hinter der Kamera gestanden hast. Deine Ruhe auf mich übertragen hast. Du bist ein dermaßen talentierter Mensch, dass mir noch immer die Worte fehlen. Ton. Schnitt. Kamera. Autor. Wow. #Multitalent

Danke Sebastian Meinberg, dass du dieses Experiment gewagt hast. Die Dreharbeiten waren total lehrreich für mich. #MeiniGoesVegan




Danke für dich, liebe*r Leser*in und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

 

P.S.: Ich hatte einen Traumtag am Tegernsee. Beim Heimfahren läuft "Smells Like Teen Spirit" (meine Lieblingsplaylist ist laaaange - also das war ein magic moment!) und ich grinse. Unter anderem deswegen, weil ich gestern erst noch den Foo Fighters Film gesehen und geschmachtet habe. Und weil mir grad ziemlich häufig gesagt wird, ich sei wie 13. Und das find ich gut. Das behalte ich. Halt so. Fei scho.

Montag, 8. Oktober 2018

Der Yoga und mein Herz- und Bauchgefühl

Namaste du Liebe*r,

ich sag es dir... Puh...

Es gibt Begegnungen... da verstehe ich das Warum zuerst nicht so ganz. Das Wie auch nicht. Und dennoch lasse ich dann ein Näherkommen zu. Ärgere mich. Aber rückblickend macht dann alles doch Sinn.

Der Yoga hat mein Herzgefühl und auch mein Bauchgefühl gut geschult. Mit dem heutigen Tag will ich mir versprechen, ab jetzt wirklich (!) darauf zu hören. 


Bei Zweifel: Sein lassen. Das klappt beruflich schon recht gut, siehe beispielsweise hier.

In Sache Privatleben/ neue Männer (ich schreibe hier bewusst Mann - da ich bei Frauen schon lange ein gutes Gespür habe) habe ich heute sehr sehr sehr viel lernen dürfen. Und einen neuen *Selbst*bewusst*seins*kick* erlebt.

Ja klar hätte ich absagen können. Aber das wäre unfair und gemein gewesen. Außerdem war ich neugierig. Und am Telefon kann man ja auch beispielsweise nervös sein. Oder so.

Aber das habe ich nicht getan. Bin mutig mit bester Musik im Ohr pünktlich am Treffpunkt erschienen. Wusste schon aus 50 Metern Entfernung, dass Herz/Bauch recht hatten.

Nun fühle ich mich bestätigt. In meinen Gefühlen. Und bin gleichzeitig echt verdammt stolz. 


Darauf mein Wort gehalten und die Verabredung angetreten zu haben. Das ist es also, wenn man nach und nach lernt auf sich zu achten, aber gleichzeitig eben nicht zum A*** wird.

Stolz bin ich auch auf mich, weil ich mich ohne Floskeln verabschiedet habe. Meine Worte waren sehr wohl gewählt und lassen, denke ich, keine weiteren Fragen oder auch nur Gedanken offen.

Ich will einfach nur Liebe. Und zwar so richtig. So, dass es mich umhaut. So, wie es Anthony Hopkins seiner Filmtochter Claire Forlani in "Meet Joe Black" erklärt. Und Gitarren. Die will ich auch ;-)




Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Schnulzenliebe

Namaste du Liebe*r,

so verrückt wie sich mein Fernsehverhalten geändert hat. Mal davon abgesehen, dass ich nur noch per Mediathek schaue was ich will und wann ich will.

Noch 2015 war ich DIE Tatortliebhaberin. Je gruseliger umso besser. Und heute?

Am Samstagabend habe ich mich, grinsend über beide Ohren, beim Herzkino schauen wieder entdeckt. Ich bin gedanklich in Schweden gewesen und hab mit der wundertollen Paula Schramm gefeiert, gelacht und geweint. 


Oh der Film war so toll! Ich hab ihn dann gestern Abend gleich nochmal angeschaut. Und kann mir vorstellen, dass ich das bis Dezember wiederholen werde.

Ich hab zwei Links für dich (keine Aufforderung, keine Bezahlung, keine Zusammenarbeit, ... Blabla ...)

Film "Die andere Tochter"
Herzkino Hauptseite

Hach ja. Herzerl in die Augen Modus :-)

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi