Sonntag, 14. Oktober 2018

Schau mal, was ich gefunden hab

Lieber Bradley,

von Monika habe ich u.a. gelernt, dass ich Geschichten einfach umschreiben kann.

Dafür bin ich ihr sehr dankbar und habe es heute mit einer meiner besten engsten tollsten Freundinnen gleich mal angewandt.

Mit deinem Ende sind wir, die Romantikerinnen vom Dienst, nämlich nicht einverstanden.

Wir hätten das gern so:

  • Der RDD (Riesendrumdepp - kleiner Insider) an Manager sagt diese bööööösen Sachen zu dir. 
  • Du fährst dann aber auf ihr Konzert und erzählst ihr davon.
  • Worauf hin sie ihn endlich rauskickt.
  • Mal ehrlich: Der Typ geht einfach gar nicht!!!
  • Dann geht sie selbstverständlich auf Tour - wir sind Frauen von heute.
  • Aber nimmt dich mit. Denn wir sind Frauen von heute.
  • Sie steht zu dir und zu sich und erkennt nun auch, dass sie nicht die rothaarige Discotante ist.
  • In ihr steckt das Cowgirl in das du dich verliebt hast - und das wird nun wieder ausgepackt. 
  • Keine Tänzerinnen mehr erforderlich, nein.
  • Wir gehen zurück zum Gitarrensound, mit deiner wundertollen Band.
  • Den doofen Alk brauchst du nun auch nicht mehr - denn du bist endlich im Leben angekommen. 
  • Voller Liebe und Dankbarkeit.
  • Und irgendwann wird euch das mit Rumgetoure zu doof und ihr eröffnet eine kleine Bar in der Singersongwriter gefördert werden, die nicht dem äußerlichen Klischee entsprechen.
  • Dort gibt es veganes Essen, keinen Alkohol und keine anderen Drogen.
  • Und wir werden Stammgäste ;-) 

Lieber Bradley,

bitte besprech mit uns das Ende, wenn du wieder einen Film drehst!
Sonst hast du zwei Quellwasser vergießende Frauen im Publikum die gar nicht mehr aufhören können zu schluchzen und noch ewig nach dem Film rumüberlegen, wie sie ihn gerne Enden hätten lassen.


Und mal Spaß bei Seite:

Ich danke dir für diesen gelungenen Abend mit bestem Sound, wunderschönen Aufnahmen. Ich liebe Gitarren und ich mag diese USA halt doch. Irgendwie. Und Motorräder! Vor allem aber liebe ich Musik(er) und das Gefühl im Backstage-Bereich dabei zu sein. Wenn man mal alles an Drogen ausblendet.

Ich behalte mir "unser" Ende im Kopf und freu mich über deinen Soundtrack (du kannst ja auch noch singen?!?!) und das erneute anschauen im Heimkino später mal.




Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Samstag, 13. Oktober 2018

Der Tag der Schöpferin


Namaste du Liebe*r,

Pullach war heute fest in weiblicher Hand. So sehr, dass eine Radlerin in der Mittagspause nachgefragt hat, ob da denn heute ein Frauenseminar stattfinden würde? :-)


Ja! Das hat es. Und was für eins!!! Seit Monaten freue ich mich darauf Ela Buchwald, Eva-Maria Zurhorst und Anja Matschkus endlich persönlich kennenzulernen. 


Nachdem ich stundenlang mit Büchern, Podcastfolgen und Filmen der Damen verbracht habe war es heute endlich soweit.

Und was soll ich sagen? Ich bin restlos begeistert und sooooo froh bei diesem Seminar dabei gewesen zu sein.

Auf meinen Ausbildungswochenenden lerne ich ja auch irre irre irre viel. Aber das is halt alles immer sehr yogisch und teilweise echt so anstrengend.

Heute bin ich einfach nur geflogen. 


Vergleichbar damit, wie auch die Zeit verflogen ist. Drei Stunden? Echt? Schon Mittag? Wie? Es is 17 Uhr? Nur noch eine Stunde? Wollen wir uns morgen wieder sehen? Wir alle 400?

Das war so, als würde ALLES was ich in den letzten vier Jahren an persönlicher Entwicklung erfahren, gehört, gelesen und/ oder gelernt habe, ganz kompakt und strukturiert auf den Punkt gebrachten werden.


Da steht eine Frau Zurhorst vorne und redet munter drauf los. Hört einfach nicht mehr auf. Wird nachmittags von Ela Buchwald in Sache Bindungs-Sex unterstützt und haut kurz vor Schluss noch nebenbei ihren persönlichen Anker raus. Plötzlich findet frau sich auf ihrem Stuhl stehend wieder. Klatschend und mit Quellwasser in den Augen, Gänsehaut überall.

Ich kann gar nicht mehr aufhören immer und immer wieder in den eigenen Notizen nachzublättern und noch einmal reinzufüheln, was ich da alles mitnehmen durfte. Und bin noch immer total baff.

Für mich fühlt sich das gerade an, als hätte mich eine Frau an die Hand genommen und mir gesagt: "Sodali, ich weiß, du kannst die Theorie. Jetzt liegt es an dir all das was du eh in dir hast auch in die Praxis umzusetzen! So groß- und einzigartig wie du bist, sehe ich da aber keinerlei Probleme! Du bist zu sexy!".


Vielleicht war genau das heute der nötige Rückenwind, der mich...

... noch mehr träumen und mein Leben mit der ganzen Palette an Farben ausmalen lässt?
... noch lösungsorientierter sein lässt?
... durch die Meditationen trägt, wohl wissentlich, dass ich mein Leben von innen aus entwickle?
... Freundschaft mit meinem Körper schließen lässt und mir bewusst macht, dass ich selbst dafür Sorge trage, wie es mir in meiner Haut geht?
... es schon fühlen lässt, auch wenn etwas noch (!) nicht da ist?
... los lassen und die Vergangenheit ruhen lässt?
... meinen Weg gehen und erfahren lässt, auch wenn es schmerzhaft ist?
... daran erinnert, dass die höchste "Frequenz" (die Liebe) über all darunter liegenden siegt?

Vielleicht schaffe ich es nun auch in den Schmerz reinzugehen, mich ihm liebevoll zu öffnen? Statt ängstlich zu verschließen? Mit ihm zu atmen und dann weich zu werden?


Eine neue Routine für morgens und abends kenne ich nun auch. Die will aber erst ausprobiert werden.

Mein Lieblingszitat des Tages (ich weiß nicht mehr ob es von Frau Zurhorst oder Frau Buchwald stammt):


<<Heilung beginnt dann, wenn ich "es" nicht mehr weg haben will.>>






Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

P.S.:
Um eventuelle Missverständnissen vorzubeugen: Ich hab für die Teilnahme am Seminar ganz normal bezahlt und teile meine Erfahrung hier, um sie für mich festzuhalten.

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Die PULS Reportage mit mir - Vegan leben: Da steckt überall Tier drin

Namaste du Liebe*r,

in der 61. Folge "Friede Freude Süßkartoffel" habe ich es bereits angekündigt.

Die große Ehre und Freude hatte ich mit dem Team der PULS Reportage drehen zu dürfen. Zwei Wochen lang habe ich Sebastian "Meini" Meinberg bei seinem Experiment begleitet - zur Umstellung vom Nicht-Veganer auf ein veganes Leben.


Heute ging die Reportage online und ... was soll ich sagen ... ich FLIEGE!!!

Wie ein Reissirupkuchenpferd sitze ich hier und freu mich wie ein Sellerieschnitzel! Der Oberhammer!!!






Ganz ehrlich:
Ich hatte/ habe so viel Respekt vor dieser YouTube Community. Den Kanal haben über 400.000 (vermutlich sehr junge) (aus Sicht einer 35-jährigen) Menschen im Abo. Und YouTube lässt leider Platzt (so die Erfahrung auf meinem kleinen Kanal) für anonyme Kommentare, die man einfach mal so raushaut ohne nachzudenken.

Aber nein. Das Video ist nun grad mal vier Stunden online, nun sind es schon 900 Kommentare und keiner davon is richtig doof. Es wurde knapp 25.000x aufgerufen und über 3.400 Daumen hoch wurden gedrückt.

WAHNSINN!!!

Ich bin total berührt und dankbar und glücklICH. Mir fehlen grad echt die Worte. Never ever hätte ich damit gerechnet.


Jetzt noch kurz wie bei den Bambis:


Danke Alex Loos dafür, dass du mich gefunden hast. #Lieblingsredakteur

 

Danke Lukas Hellbrügge dafür, dass du grinsend hinter der Kamera gestanden hast. Deine Ruhe auf mich übertragen hast. Du bist ein dermaßen talentierter Mensch, dass mir noch immer die Worte fehlen. Ton. Schnitt. Kamera. Autor. Wow. #Multitalent

Danke Sebastian Meinberg, dass du dieses Experiment gewagt hast. Die Dreharbeiten waren total lehrreich für mich. #MeiniGoesVegan




Danke für dich, liebe*r Leser*in und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

 

P.S.: Ich hatte einen Traumtag am Tegernsee. Beim Heimfahren läuft "Smells Like Teen Spirit" (meine Lieblingsplaylist ist laaaange - also das war ein magic moment!) und ich grinse. Unter anderem deswegen, weil ich gestern erst noch den Foo Fighters Film gesehen und geschmachtet habe. Und weil mir grad ziemlich häufig gesagt wird, ich sei wie 13. Und das find ich gut. Das behalte ich. Halt so. Fei scho.

Montag, 8. Oktober 2018

Der Yoga und mein Herz- und Bauchgefühl

Namaste du Liebe*r,

ich sag es dir... Puh...

Es gibt Begegnungen... da verstehe ich das Warum zuerst nicht so ganz. Das Wie auch nicht. Und dennoch lasse ich dann ein Näherkommen zu. Ärgere mich. Aber rückblickend macht dann alles doch Sinn.

Der Yoga hat mein Herzgefühl und auch mein Bauchgefühl gut geschult. Mit dem heutigen Tag will ich mir versprechen, ab jetzt wirklich (!) darauf zu hören. 


Bei Zweifel: Sein lassen. Das klappt beruflich schon recht gut, siehe beispielsweise hier.

In Sache Privatleben/ neue Männer (ich schreibe hier bewusst Mann - da ich bei Frauen schon lange ein gutes Gespür habe) habe ich heute sehr sehr sehr viel lernen dürfen. Und einen neuen *Selbst*bewusst*seins*kick* erlebt.

Ja klar hätte ich absagen können. Aber das wäre unfair und gemein gewesen. Außerdem war ich neugierig. Und am Telefon kann man ja auch beispielsweise nervös sein. Oder so.

Aber das habe ich nicht getan. Bin mutig mit bester Musik im Ohr pünktlich am Treffpunkt erschienen. Wusste schon aus 50 Metern Entfernung, dass Herz/Bauch recht hatten.

Nun fühle ich mich bestätigt. In meinen Gefühlen. Und bin gleichzeitig echt verdammt stolz. 


Darauf mein Wort gehalten und die Verabredung angetreten zu haben. Das ist es also, wenn man nach und nach lernt auf sich zu achten, aber gleichzeitig eben nicht zum A*** wird.

Stolz bin ich auch auf mich, weil ich mich ohne Floskeln verabschiedet habe. Meine Worte waren sehr wohl gewählt und lassen, denke ich, keine weiteren Fragen oder auch nur Gedanken offen.

Ich will einfach nur Liebe. Und zwar so richtig. So, dass es mich umhaut. So, wie es Anthony Hopkins seiner Filmtochter Claire Forlani in "Meet Joe Black" erklärt. Und Gitarren. Die will ich auch ;-)




Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Schnulzenliebe

Namaste du Liebe*r,

so verrückt wie sich mein Fernsehverhalten geändert hat. Mal davon abgesehen, dass ich nur noch per Mediathek schaue was ich will und wann ich will.

Noch 2015 war ich DIE Tatortliebhaberin. Je gruseliger umso besser. Und heute?

Am Samstagabend habe ich mich, grinsend über beide Ohren, beim Herzkino schauen wieder entdeckt. Ich bin gedanklich in Schweden gewesen und hab mit der wundertollen Paula Schramm gefeiert, gelacht und geweint. 


Oh der Film war so toll! Ich hab ihn dann gestern Abend gleich nochmal angeschaut. Und kann mir vorstellen, dass ich das bis Dezember wiederholen werde.

Ich hab zwei Links für dich (keine Aufforderung, keine Bezahlung, keine Zusammenarbeit, ... Blabla ...)

Film "Die andere Tochter"
Herzkino Hauptseite

Hach ja. Herzerl in die Augen Modus :-)

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi