Freitag, 10. Mai 2019

Einzelstunde 14/15 - Angst!

Namaste du Liebe*r,

am Mittwoch war ich bei "meiner" Stephanie im Allgäu. Zum vorletzten Mal im Zuge der Ausbildung zur Yogalehrerin.

Leider kann ich erst heute den Blogeintrag dazu verfassen. Der Grund dafür ist identisch zum Thema der 14. Einzelstunde, zu meiner neuen Yogapraxis und zu meinem derzeitig sehr unruhigen Geist.

ANGST!


Stephanie hat mit mir über Veränderungen im Leben gesprochen. Darüber, dass man dem doch "einfach" nachgeben sollte. Mitschwimmen im Strom. Sie hat mir versucht zu erklären, dass Angst ja auch ein Zeichen für eine positive Neuerung sein kann. Ich wolle ja nicht von einer Klippe springen sondern es ginge "nur" um Gedanken und nicht um reale Situationen.

Geholfen hat das kurzfristig. Am Mittwoch ging es mir echt besser.

Doch seit gestern tanzen sie wieder - die Affen in meinem Kopf. Und zwar Pogo!


Sriram erläutert in seiner Interpretation des Yogsutra (erschienen bei Theseus) den Vers 2.9 wie folgt:

<<Angst kann ohne konkrete Grundlage gedeihen, sie bewegt sogar Menschen,. die zahlreiche Erkenntnisse über das Leben gewonnen haben.>>

Das Sanskrit-Wort von Angst (abhiniveśa) übersetzt er mit "Das Festhalten an etwas (am Leben)/ Angst/ Todesangst".

Ja - ich halte an etwas fest. Das stimmt.  

Aber hilft mir das weiter? Nein!

"Zufällig" hat Curse dann am Donnerstagvormittag eine Podcast Episode (Folge 80) zum Thema veröffentlicht. Er erzählt, dass die Angst "ein tragischer Ausdruck eines unerfüllten Bedürnisses" sei.

Und wie komm ich jetzt an dieses Bedürfnis ran? Wie erfahre ich, ob die Grundlage (die übrigens durchaus konkret ist!) nun gehört werden will oder nicht? Was ist die wahre Angst hinter der Angst?


Wenn ich es weiß, dann teile ich das mit euch.

Bis dahin versuche ich damit umgehen zu lernen und mich an der neuen Praxis von Stephanie zu erfreuen. Die haben bisher noch immer geholfen! Darauf vertraue ich nun.


Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi


Donnerstag, 25. April 2019

Und ich schau doch wieder...

Namaste du Liebe*r,

ich hatte ja ECHT überlegt gehabt, ob es noch Sinn macht GoT zu schauen.

Hintergrund:
Ich dapack so Sachen wie Tatort, Sci-Fi oder Actionfilme nicht mehr wirklich. Das hat oft einen tagelangen Nachgang.

Vermutlich bin ich (durch den Yoga?) weicher geworden oder hab halt nun gelernt, dass ich auf meine Gefühle achte gebe bzw. sie überhaupt erst einmal wahr nehme.

Aber eine Mischung aus Spannung, Neugierde und mitschwatzen wollen können haben gewonnen. Nun schau ich also doch wieder. Die achte und finale Staffel.

Und was soll ich sagen? Nach nur zwei Takten der Titelmelodie bin ich seit letztem Dienstag wieder voll dabei. So was von!!!




Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Montag, 22. April 2019

Erneut eintauchen/ Abschlussarbeit zur Prüfung Yogalehrerin BDY/EYU

Namaste du Liebe*r,

eine menier engsten Freundinnen aus der Yogafamily hat mir ihre Yogaarbeit geschickt. Wir hatten ausgemacht, dass wir uns während des Schreibens nicht groß austauschen. Außer eine hat einen Hänger. Unsere Arbeiten wollten wir uns dann zeigen, wenn wir beide fertig sind. Um uns nicht gegenseitig zu beeinflussen und damit jede von uns bei sich bleibt.

Meine Arbeit ist ja sehr persönlich geworden aber ich weiß, dass sie bei dieser  Freundin absolut sicher und gut aufgehoben ist. Zum einen weiß sie eh fast alles über das ich geschrieben habe und zum anderen ist es so, dass ich ganz sicher bin nicht verurteilt zu werden.
Was außerdem dazu kommt: Ich weiß, dass sich Zeit genommen wird für das Lesen. Und das gegenseitige Wertschätzung über den Austausch vorhanden ist.

Jedenfalls habe ich diesen Tausch unserer Arbeiten zum Anlass genommen meine erneut zu lesen. Ich hab mich sehr darüber gefreut, dass wir einige Wahlfragen gleich gewählt haben und ich somit eine andere Sicht der Dinge erhalten konnte. Es war wirklich interessant meine 82 Seiten wieder hervorzuholen und einzutauchen. In meine Gedanken vom Ende des Jahres 2018. In meine Gefühle von "damals". Mit Freude konnte ich feststellen, dass sich seit dem viel getan und verändert hat.

Ich mag Veränderungen! Vor allem schöne/ postive ;-)

Soundtrack des Tages:




Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Samstag, 6. April 2019

Vorstellstunde 8/8 - Raum

Namaste du Liebe*r,

ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Vielleicht mit den "harten Fakten"? Um reinzukommen in das Schreiben und in den Versuch diesen wahnsinnig schönen Tag schriftlich und fotografisch einzufangen.

Heute habe ich meine letzte Vorstellstunde im Zuge der Ausbildung zur Yogalehrerin BDY/EYU gehalten. 



Moderiert wurde der Tag von Christina Loy-Birzer, die ich hier schon mehrfach erwähnt habe.
Beispielsweise weil meine fünfte Vorstellstunde vor ziemlich genau einem Jahr bei Christina statt gefunden hat und weil ich schon mit ihr ein Wochenende im Allgäu verbracht habe.

Die heutige Vorstellstunde fand in den Räumlichkeiten des wundertollen Albert Dennenwaldt statt. Ich wollte darin nicht wild rum fotografieren. Obwohl sie soooooo hübsch sind!!!

Aber im Hausgang - da konnte ich einfach nicht widerstehen. Schau mal! Münchner Altbau par excellence.








Am Morgen war es noch ganz grau und ich hab echt gefroren auf meinem Radl.






Aber in der Mittagspause war die Sonne schon fleißig und ich hab mich entschieden allein mit meinem Pausenbrot am Kaiser-Ludwig-Platz zu sein.



Ich war gleich als Erste dran, hab in der zweiten Stunde die gehalten wurde das Protokoll geschrieben und konnte so die Pause richtig genießen.

Ja und nun?


Ist es rum. Die Aufregung, die Angst, das "ich hab keinen Bock heute"-Gefühl, die Sorge wie die Morderatorin ist, die (Fach)Gespräche über abgehaltene Stunden, die Gedanken wie die Mitschüler*innen reagieren und von Kolleg*innen geprüft zu werden ebenso.

Außerdem... Das ist immer soooo inspirierend (gewesen?) die Stunden von Kolleg*innen zu erleben. Diese komplett andere Herangehensweise die jede*r hat. Und doch sind wir verbunden - über die eigene Tradition (in internen Vorstellstunden) oder den Yoga (in den beiden externen Vorstellstunden).

Wir, die Gruppe 15, sind sowieso 💙 💚 💛 💜 - wie ein Herz und eine Seele!



Derzeit besonders beieinander wegen unseren Wünsche-Armbändern von Ursula.


Es gibt viele Dinge die bleiben in meinem Kopf. Die brauchen hier auch nicht geteilt werden, weil sie in dem Moment magisch sind - aber auf einem Blog vermutlich eher nicht so. Beispielsweise wurde heute eins meiner Lieblingsgedichte zitiert. Das ist mir a bisserl unheimlich da ich erst Mitte der Woche mal wieder darauf hingewiesen wurde. Es begegnet mir immer und immer und immer wieder...





Meine Zettel sind nun gefüllt. Die Unterschriften-Sammlung komplett. Es ist verrückt!


Mir wird immer bewusster, dass die vier Jahre Yoga-Ausbildung sich dem Ende neigen. Wir sind nur noch 2x in der Schule und 2x auswärts. Das ist schon irre. Vermutlich braucht es noch bis mindestens Montag um zu realisieren, dass ich nie mehr wieder eine Vorstellstunde abhalten werde. Heftig!


Aber jetzt steht mir erst einmal ein schöner Abend bevor.
Kraft und Liebe tanken für meinen Vortrag auf dem Heldenmarkt - morgen um 14:00 Uhr. 

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Montag, 1. April 2019

Yoga bei Kerzenschein

Namaste du Liebe*r,

es ist nun wieder Kerzenschein angesagt. Zumindest die drei Tage/ Woche an denen ich in den Teilzeitjob fahre.

Eh nur diese Woche wieder - zwecks der Zeitumstellung.
Denn letzte Woche war es schon hell genug.

Aber schaut mal - sooo schee.
Ich liebe meine Kerzen- und Räucher-Ecke!!!




Soundtrack im Kopf dazu: East 17 - Thunder


Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Freitag, 29. März 2019

Ultraleichte Pauken

Namaste du Liebe*r,

du weißt ja... verarbeite viel alles mit Musik. Sie ist mein Stimmungsbarometer, mein Muntermacher, mein Tränenunterstützer. Gestern Abend Wegweiser.

Denn manchmal geht es halt darum, was man nicht fühlt.

Auf dem Heimweg liefen per "Zufall" Andreas und Lotte nacheinander. So wurde ich ganz schnell daran erinnert, was ich wirklich brauche.

Nämlich: Ultraleichte Pauken!

Und da kann der Kopf noch so sehr was anderes wollen.






Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Sonntag, 24. März 2019

Das 33. Ausbildungswochenende - Füße! Füße! - Mit Ursula Lyon

Namaste du Liebe*r,

ich hab das für mich bisher berührenste und schönste Yoga Seminar Wochenende erleben dürfen. 😻🌟🔆 

Unsere Dozentin war Ursula Lyon. 91 Jahre. Fit und munter. Glücklich und zufrieden. Voller Lebensfreude, Spaß und Energie❣️❣️❣️ 


  • Ursula ist "einverstanden mit ihrem Leben und begeistert darüber". 
  • Sie hat unsere Herzen genährt. 
  • Uns daran erinnert, warum wir uns am besten erst mal um uns selbst kümmern. 
  • Wir haben viel geatmet und Meditation geübt. 
  • Üben. Üben. Üben. 🤩 
  • Wir haben uns bemüht und los gelassen. 
  • Uns vertraut und Wünsche geschenkt. 
  • Liebe überall. 
  • Denn Liebe verbindet. 
  • Und ganz viel vergeben. 

🌟🌟🌟 Ich werde die Unvollkommenheit, Vergänglichkeit und Substanzlosigkeit ab jetzt abfeiern 🌟🌟🌟 

Denn umso besser ich mit diesen „universellen Gesetzen“ umgehen kann, umso leichter kann ich leben. 🙏🏻 


Danke Ursula für dich. Du Schatz. 

Ich freue mich, eins deiner zahlreichen Seelenkinder sein zu dürfen.
Und weißt du was? 
  

Sonst schreibe ich das für mich Wichtigste aus meinen Notizen immer auf Post-Its und klebe sie an die Wand in meinem Yogaraum.

 

Doch dich, du Vorbild, dich mag ich nicht minimieren. Du sollst deinen Platz in meinem Leben und Herzen behalten. 

 

Ich werde die, mit Liebe vollgepackten, sechs Seiten kopieren und ihnen, in ihrer vollen Göße, einen Ehrenplatz geben.






Werbung (keine Zusammenarbeit, Aufforderung oder Bezahlung): ich hab das für mich bisher berührenste und schönste Yoga Seminar Wochenende erleben dürfen. 😻🌟🔆 Unsere Dozentin war Ursula Lyon. 91 Jahre. Fit und munter. Glücklich und zufrieden. Voller Lebensfreude, Spaß und Energie❣️❣️❣️ Sie ist einverstanden mit ihrem Leben und begeistert darüber. Ursula hat unsere Herzen genährt. Uns daran erinnert, warum wir uns am besten erst mal um uns selbst kümmern. Wir haben viel geatmet und Meditation geübt. Üben. Üben. Üben. 🤩 Wir haben uns bemüht und los gelassen. Uns vertraut und Wünsche geschenkt. Liebe überall. Denn Liebe verbindet. Und ganz viel vergeben. 🌟🌟🌟 Ich werde die Unvollkommenheit, Vergänglichkeit und Substanzlosigkeit ab jetzt abfeiern 🌟🌟🌟 Denn umso besser ich mit diesen „universellen Gesetzen“ umgehen kann, umso leichter kann ich leben. 🙏🏻 Danke Ursula für dich. Du Schatz. Ich freue mich, eins deiner zahlreichen Seelenkinder sein zu dürfen 🥰 #mandiram #mandiramgirl #teachertraining #yogateacher #lebenlieben #smilesparkleshine #yoga #glücklich #dankbar #liebe #zufrieden #herz #hier #jetzt
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Was mich gerade besonders glücklich macht ist das hier:




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Für die einen ist es ein kleines Stück rotes Baumwollband. Für mich bedeutet es gerade die Welt. Ich bin zutiefst berührt und habe gleich wieder Quellwasser in den Augen wenn ich an das damit verbundene Ritual denke.


Ich habe schon einige Dozent*innen gefeiert hier in diesem Blog. Aber das was Ursula uns geschenkt hat - das kann nicht beschrieben sondern sollte ERLEBT werden.

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

P.S.:
Über diese Bretter bin ich seit Freitagnachmittag geradezu geschwebt.





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Sonntag, 17. März 2019

Brand new day - Brand new way

Namaste du Liebe*r,

morgen soll zwar noch einmal der Schnee vorbeischauen. Aber ich denke das war es dann.

Der Frühling klopft laut an die Tür, die Knospen sprießen...




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... und die Vögel schmeißen mich am Sonntag schon vor 07:00 Uhr aus dem Bett. Wie erwünscht scheint heute die Sonne und ich hab schon meine Yogapraxis geübt.

Die war heut ganz besonders gscheid schee - weil während des Übens die Sonne hinter dem gegenüberliegenden Haus aufgegangen ist. Sie hat mich dann durch vīrabhadrāsana, apanāsana und ūrdhva prasṛta pādāsana begleitet - und ich fühl mich jetzt absolut nach "Brand new day" und "Brand new way"!!!





Also:
Hab einen wundertollen Sonntag und wünsche mir gerne auch einen ;-) 

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Mittwoch, 13. März 2019

Wir werden immer mehr, immer immer mehr!

Namaste du Liebe*r,

er so:

"Hier sind alle eingeladen - nur die Nazis nicht."

Ich so:

Henning Wehland Liebe. Unendlich große Henning Wehland Liebe. Punkt.




Danke für dich und Sonnnegrüße von Herzen,
Claudi

Freitag, 8. März 2019

Danke zum Frauentag

Namaste du Liebe*r,

es gibt eine neue Folge von "Friede Freude Süßkartoffel". Sie ist mir sehr wichtig und ich hoffe, dass das bei dir auch so ankommt.





Ich danke alle den wundertollen Zauberfrauen die mit mir durch mein Leben gehen. In guten wie in schlechten Zeiten.


Gestern bin ich aufgrund von "Tonio und Julia" (hab ich in der ZDF Mediathek auf Empfehlung meiner Oma (!!!) angeschaut) auf das folgende Lied geschubst worden. Ich find es wunderschön.

Katie Melua vereint das Frausein für mich so sehr wie sonst kaum eine Künstlerin. Daher:
"Wonderful life" - in einer Version die für mich so viel wundertoller ist als das Original.






Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Dienstag, 5. März 2019

Konzertbesuch aus Yoga-Sicht

Namaste du Liebe*r,

es war so lustig. Ich wurde mit allen Möglichen ... ja was eigentlich ... sind das dann die ach so bekannten kleśas??? ... konfrontiert.

Aber eigentlich egal was es war. Ich formuliere das mal so wie es mir einfällt und in Stichpunkten. Es is ja schon nach Mitternacht und obwohl ich die Woche Urlaub vom Teilzeitjob habe und gerade mein After-Konzert-Hoch feiere arbeitet der Kopf nicht mehr ganz so mit.

Dazu kommt - das is dann schon der erste Yoga-Sicht-Gedanke: 
Ich hatte halt NULL Bock heute auf das Konzert zu gehen. 
Abendkasse. Parken. Kalt. Wind. Regen. Pfui.
Dennoch hab ich mich aufgerafft und bin total happy. Denn da hätte ich halt echt was verpasst!

Die größte Überraschung war die Vorband bzw. Vorfrau - weil ich so gar nicht damit gerechnet hab. Weder damit, dass es überhaupt eine Vorband gibt. Noch weniger mit einer, die mich musikalisch und zwischenmenschlich überzeugt? Voll toll! Denn: Boah die hat das Haus gerockt! 

Vor "Bonnie" (wie das Lied heißt hab ich später bei einem absoluten Fangirl erfragt) hat die Frontfrau Laura Hayden (ich musste den Namen googeln) alle Mädels die Lust haben auf die Bühne gebeten. Dazu sagte sie, dass sie keinen Bock mehr habe, dass Frauen irgendwelchen Idealen in Bezug auf ihre Körper folgen. Jede soll so sein wie sie sich wohl fühlt - unabhängig der Gedanken der Gesellschaft. Das wirkt jetzt nach oberflächlichem Blabla wenn ich es hier so niedertippe. War es aber nicht! 

Denn eins hat sich in mein Gedächtnis eingebrannt und mich sogar dazu gebracht, dass ich nach dem Konzert zu Laura hin bin und ihr gesagt habe wie großartig ich es finde, dass sie diese Werte den jungen Ladies vermittelt.


Wenn sich alle Frauen vereinen, dann gibt es ein buntes Bild ab. Nämlich das der durchschnittlichen Frau. Denn im Endeffekt sind wir alle gemeinsam diese eine Frau. Wir sollen uns einfach darauf konzentieren, wie wunderbar wir alle in der Gemeinschaft sind und quasi vergessen das Individuum zu betrachten.


 
Ich mag das. Yoga. Einheit. Bäm!





Doch zwei persönlichen Höhepunkte des Abends fanden vor dem ersten Ton statt :-) :-) :-)


Der Security Mann überprüft meinen Personalausweis (!!!) und sagt „Oh. 82? Ok! Haha. Viel Spaß!“ und zwinkert mich an!!!

Kurz darauf werde ich von einer Konzertbesucherin gesiezt. 


Ich fühlte mich halt echt wie ne Mutti im Hühnerhaufen.

Dann pogen die noch alle ab. Ständig!!! Also: alle! Hilfe!!!!!

Zum Glück stand ich auf der zweiten von drei Stufen vor dem Merch Stand. Das hab ich von Revolverheld letzten April gelernt. So voll war es zum Glück heute eh nicht und der hintere Teil (an welchem wir damals das After-Show-Privat-Konzert genießen durften) wurde als Garderobe genutzt.

Was ich gar nicht gut finde:
Der Sänger pfeift sich ernsthaft nen Joint rein! Auf der Bühne!!! Das geht halt gar nicht! Sutzbesoffen (Weißbier) ist er eh. Sein Bruder "darf" dann auch ziehen. Und ich frag mich ernstfhaft ob sie sich ihrer Vorbildfunktion bewusst sind?!? Ich mein... da sind KINDER im Publikum.
Ich hab mittlerweile genug Biografien gelesen und schon viel an Glamour meiner musikalischen Helden ad acta gelegt. Aber DAS hab ich noch nicht erlebt. Find ich echt voll daneben.

Ganz anders ist das zweite Brüderpaar. Die Söhne von Mr. Green Day Billy Armstrong. Da wird Wasser getrunken und sich danach mit den Fans fotografiert. Da wird nüchtern gedrumt und egitarrisiert was das Zeug hält. Absolut charmant und echt irre gut. So mag ich das. Und das war ja auch der Grund wieso ich da war. 


Ist es vielleicht wirklich so, dass Kinder sich dann total anti der eigenen Eltern verhalten? Wenn da viel Alk konsumiert wurde, lehnt man es ab? Ich glaube nicht, dass dies pauschalisiert werden kann. Jedenfalls bin ich irgendwie happy, dass aus den beiden offensichtlich echt was wird.

Weil mir das stellenweise zu viel Bier und Gras war bin ich dann jedenfalls mal kurz auf die Tö verschwunden und hab mich wieder gesammelt. Mich hat das echt geärgert. Ging dann aber wieder schnell vorbei weil ich die feiernde Menge sooo genossen habe.

Stagediving, aufpassende Eltern, kreischende Mädels, knutschende Teenie-Pärchen - ich fühlte mich an meine EAST17 Konzerte in den 90ern erinnert.


Ich glaub SWMRS (auch das habe ich dann erst auf dem Konzert erfahren- wird Swimmers ausgesprochen) wird noch richtig groß. Und die Laura sowieso! Da würde ich tatsächlich auch mal echt gern auf ein Konzert mit ihr als Hauptact gehen.





Wieso tippe ich das alles hier auf? Weil ich mir sicher bin, dass ich dieses Konzert 2014 noch ganz anders wahrgenommen und erlebt hätte. Konzertbesuche aus Yoga-Sicht sind halt einfach was ganz anderes.

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Samstag, 2. März 2019

Don't go for second best, baby!

Namaste du Liebe*r,

Madonna hat es in "Express yourself" schon in den 80ern gesungen und ich hab es nun auch langsam verstanden ;-)

<<What you need is a big strong hand to
Lift you to your higher ground
Make you feel like a queen on a throne
Make him love you till you can't come down
...
You deserve the best in life
So if the time isn't right then move on
Second best is never enough
You'll do much better baby on your own
...
Don't go for second best baby
Put your love to the test you know, you know you've got to
Make him express how he feels and maybe
Then you'll know your love is real>>




Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Sonntag, 24. Februar 2019

om ins Herz

Namaste du Liebe*r,

am Mittwoch habe ich die wunderschönste Praxis die ich mir vorstellen kann in meiner 13. von 15 Einzelstunden erhalten. 




Nun habe ich sie heute Morgen zum vierten Mal geübt und bin total hin und weg. Das ist dermaßen kraftvoll, berührend und wunderschön zugleich, dass ich es gar nicht beschreiben kann. Vielleicht muss man das einfach erleben.

Die Atmung ist der Hammer, die Herzöffnung dazu!!! Es entsteht ein om das sich so dermaßen schön anfühlt wie ich es noch nie erlebt habe. Und glaub mit, ich hab schon viel und oft geomt. 


Ich bin Stephanie wahnsinnig dankbar für unsere Zusammenarbeit beim Erstellen der Praxis die mich durch eine aufregende und intensive Zeit begleiten wird.




Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Mittwoch, 20. Februar 2019

Einzelstunde 13/15 - Der Wunsch hinter dem Wunsch

Namaste du Liebe*r,

nach meiner letzten Einzelstunde war ich ja sehr verschwiegen. Erstmals.

Heute ist das Gegenteil der Fall. Am liebsten würde ich in die Welt rausschreien, was ich heute erfahrne und erleben durfte.

Bereits während und nach Stephanies Weihnachtsstunde hatte ich mehrere Aha-Momente. Das wurde heute allerdings getoppt!!!



SEX Gerade habe ich den neuen Post der ganz fantastischen @sandra_von_zabiensky (folgt ihr, wenn ihr es nicht schon macht💛) gelesen und da fiel mir wieder ein, dass ich mal Ressortleiterin einer großen deutschen Frauenzeitschrift war. Sex war ein großes Thema, in jeder Ausgabe wurde seitenweise über die neuesten Techniken und Spielgeräte geschrieben, die must haves und sexuellen to does, um alleine erstmal IHN glücklich zu machen - und wenn SIE sich glücklich machen durfte, dann nur um ihn noch mehr anzuregen. Eine der Journalistinnen, die regelmäßig über die teils absurden Sextoys schrieb die frau verwenden sollte, erzählte, dass sie, wenn ihr nichts einfiel, einen Blick in die Küchenschublade warf, und sich dann Geschichten dazu ausdachte. Ernst habe sie das weder gemeint noch genommen. Aber die Chefs waren happy. Die Leserinnen nicht, wie die regelmäßigen Befragungen ergaben. Sie fanden alles zu viel, zu krass, zu wenig liebevoll, sie fühlten sich unter Druck gesetzt, auch durch die oft pornoeske Bekleidung, die eine echte Sex-Göttin (das sollten die Leserinnen nämlich alle werden) tragen sollte. Der Chefredaktion war das egal. Genauso wie Proteste von uns Redakteurinnen. Sie sagte: „Die Frauen lügen doch. Heimlich lesen sie es dann doch.“ Und veröffentlichten die Artikel weiter. Ich möchte gar nicht wissen, welche Glaubensmuster und Bilder diese Artikel bei vielen Leserinnen bewusst und unbewusst kreiert haben. Heute habe ich außerdem einen Artikel gelesen, wie Lesestoff unser Gehirn schädigen kann. Junk fürs Hirn ist wie Junkfood für den Körper. Darum ist es enorm wichtig, klug zu wählen, was wir lesen. Das wir hinfühlen, was unsere innere, weise Stimme sagt - und dass wir ihr folgen, statt sie zu ignorieren. Um unser (Sex)-Leben so zu leben, wie es zu uns ganz individuell passt und uns glücklich macht - ganz egal, was von Zeitschriften und anderen Experten als normal und gesund vorgegeben wird. Trust your Self and take care of your soul🙏 #sex #yoga #zeitschriften #trustyourself #selbstliebe #selfcare #waswirtunhateinewirkung #frauenbilder #womenpower #womenofwisdom #vertrauen #journalismus #brainfood #yogawoman #yogamom #writer #beyourself #om
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So krass. Als ob wir beide immer noch mehr zusammenwachsen würden.

Das ist echt verrückt und ich hab mir das Lehrerinnen-Schülerinnen-Verhältnis nicht so eng und vertraut vorgestellt. Mir war im ersten Ausbildungsjahr gar nicht bewusst, wie wundertoll das werden würde.


Groß mag ich hier nun nix ausplappern, denn das gesprochenene ist für beide Seiten (also Stephanie und meine) sehr sehr sehr persönlich. Das hat Platz in meinem Tagebuch - aber nicht öffentlich hier.

Was ich aber festhalten will ist:
Im Endeffekt geht es darum, dass ich lerne meinen Herzenswunsch zu hinterfragen.

  • Ist es das wirklich?
  • Gehe ich damit tatsächlich an die Essenz?
  • Oder wünsche ich um den Wunsch herum?
  • Hinterfrage ich meine Fragen?
  • Oder halte ich mich bei Oberflächlichkeiten auf?
  • Beobachte, reflektiere und hinterfrage ich ausreichend?
  • Oder mache ich es mir einfach?
  • Kommt vielleicht ein "Nein" raus, weil es schlichtweg leichter ist? 
  • Oder will ich tief in mir drin ein "Ja", blockiere mich jedoch selbst? 
  • Wie denke und handle ich?
  • Bin ich bei mir und achte meine Bedürfnisse und Gefühle?

Den Begriff svādhyāya kannte ich freilich schon. Aber heute habe ich endlich verstehen dürfen, was wirklich damit gemeint ist.


Ein kleiner Insider bzw. einfach nur als Gedanenstütze für später für mich:
SKK vs. Wachstum!

Stephanie hat mir heute die Augen geöffnet. Wir haben vom Tantrismus über Kundalini-Yoga, von Chakren und Granthis bis hin zu Ashtanga über diverse Ansichten und Philosophien oder Ideen gesprochen.

Dann wurde noch eine schöne neue Übungspraxis entwickelt und gemeinsam rezitiert.

Zwei Stunden vergehen auf diese Weise wie im Flug.


Und weil das wirklich "deep shit" ist, gab es im Auto dazu passend keine Musik - sondern meinen Lieblingspodcast mit dem faszinierensten Tierrechtsaktivisten den ich kenne. Rich Roll hatte James Aspey zu Gast. Das fetzt!




Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Samstag, 16. Februar 2019

Was ist eigentlich Liebe?

Namaste du Liebe*r,

"mein" Jason Mraz hat eine wundertolle Antwort auf die Frage der Fragen veröffentlicht.

Bilder, Lyrics, Sound - ein Traum! Das will freilich hier festgehalten werden.




Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Donnerstag, 14. Februar 2019

Gitarre lernen und jetzt: üben üben üben!

Namaste du Liebe*r,

gestern hatte ich meine erste Gitarrenstunde.

Der Freund einer Freundin hat mir ein ganz besonderes Geburtstagsgschenk gemacht:
Ich durfte mir einen Song aussuchen und er bringt ihn mir auf meinem Lieblingsinstrument bei. Vielleicht kannst du dir vorstellen WIE groß meine Freude war.

Falls nicht: sooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo groß!

Es war dann gar nicht so einfach "mein" Lied zu finden. Ich wollte eins zu dem ich einen Bezug hab. Das mich daran hindert ständig mit einem oder beiden Beinen zu wippen. Also was ruhiges. Dazu singen will ich später auch noch. Also darf es nicht schwer und nicht zu lang sein. Und n Rock Song bitte danke.

Wochen (wirklich Wochen) später war die Qual der Wahl erledigt und I'M ON FIRE von the one and only Bruce THE BOSS Springsteen hat sich durchgesetzt.

Ich kann nun schon mit der rechten Hand rauf und runter spielen. Das hab ich heut bereits geübt. Jeden Tag 10 Minuten hab ich mir vorgenommn. Sobald das sitzt widme ich mich dem ersten der beiden Akkorde die mir gestern gezeigt wurden.

Das neue Hobby kommt genau richtig - wie so viel im Leben. :-)

Denn nun ist Zeit - die Yogaarbeit ist abgegeben und nur noch eine Vorstellstunde steht an. Es ist also Platz gschaffen für noch mehr Musik in der fabelhaften Welt der Claudi <3




Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Sonntag, 10. Februar 2019

Das 32. Ausbildungswochenende - Meditations-Theorie

Namaste du Liebe*r,

ich bin zutiefst berührt, dankbar und sehr glücklich. Das war ein wunderschönes - wenn auch nicht einfaches - Seminarwochenende mit dem Thema Meditations-Theorie.

Als Dozentin wurde Doris Karner-Klett für uns eingeladen. Wie immer habe ich schöne Zitate "gesammelt" und bin vor allem von den beiden hier rechts im Bild sehr angetan. 





Doris hat uns liebevoll auf das Schweigeseminar im Mai vorbereitet. Nun habe ich keine Angst mehr davor, sondern bin einfach neugierig auf die Erfahrung. Ich fühle mich nun sicherer in Sache Meditation und habe verstanden, dass ich auf einem guten Weg bin.


Noch mehr will ich darauf achten im Hier und Jetzt zu sein und meinen Gedanken auf die Sonnenseiten meines Lebens zu lenken.


Die hat mich heute in der Meditation besucht und ich habe mein Herz zum ersten Mal so richtig gespürt und gefühlt. Das war beides wunderwunderschön und ich bin sehr dankbar für diese Erfahrungen.



Davon abgesehen ist noch was Großartiges passiert:

Ich hab am Freitag meine Abschlussarbeit abgegeben! 


Hier und hier und hier habe ich bereits darüber geschrieben, aber will sie nun auch bildlich auf meinem Blog festhalten:




Es fühlt sich so großartig an. Alles. Ich genieße dies sehr. Meine Wahrnehmung und auch den Zustand als solchen. Aber allein schon hier am Notebook zu sitzen und mir dessen bewusst zu werden ist wahrlich ein Geschenk!


Auch unser neues Ritual - der gemeinsame Samstagabend in kleiner Yogafamily-Runde. Wir ziehen das nun durch - es sind eh nur noch eine Hand voll gemeinsamer Wochenenden. Und die wollen gebührend gefeiert weden! Hier und Jetzt.



Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi