Freitag, 13. September 2019

Menstruation - Periode - Tasse - Cup - Update - TSS

Verlinkungen ohne Aufforderung, Zusammenarbeit oder Bezahlung. Genannte Produkte habe ich auf eigene Kosten erworben! Mir geht es hierbei ums gegenseitige Aufklären und Unterstützen.
 
 
 
Namaste du Liebe,
 
heute mal ein Blogeintrag der ganz anderen Art. Aber halt Herzthema. Daher nicht "nur" an meine Besten, sondern auch ganz öffentlich hier.
 
Vielleicht gehörst du auch zu denjenigen die eine Menstruationstasse verwenden.  Bereits 2013 habe ich darüber geschrieben: 
https://claudigoesvegan.blogspot.com/2013/10/ein-gesprach-uber-monatliche-mullberge.html
 
Jahrelang habe ich die Lunette verwendet und mich erst letzte Woche nun neu eingedeckt. Ich mag die Firma und das Design und find es echt witzig - auch wenn ich mit meinen 36 vielleicht nicht ganz der alterstechnischen Zielgruppe angehöre :) :) :) 
 
 






 
 
Im Podcast der Zeit habe ich gehört, dass es eine ganz neue Studie gibt. TSS kann demnach auch bei Tassen/ Cups auftreten:
https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2019-08/tampons-toxisches-schocksyndrom-tss-infektionskrankheit

Ich hab meine jahrelang immer nur mit Wasser gut abgeschwaschen und nach der Periode einmal 10 Minuten lang ausgekocht. Ist nix passiert. Alles fein. Und so empfiehlt es beispielsweise Einhorn:  
https://einhorn.my/papperlacup/
(FAQ: Schützt mich die Benutzung der einhorn Papperlacup auch vor TSS?)

Nun reinige ich sie nach jeder Benutzung mit einer Seife. Lediglich Lunette rät hierzu: 
https://de.lunette.com/blogs/news/wie-reinigt-man-die-menstruationstasse-am-besten

Da mir deren Produkt aber zu teuer ist (und weil ich nicht online bestellen mag) habe ich mich für die Version von dm entscheiden: 
https://www.dm.de/balea-med-waschlotion-ph-5-5-hautneutral-seifenfrei-p4058172051463.html

Ich übernehme allerdings keinerlei Gewähr, dass die wirklich gut geeignet ist dafür. Es ist z. B. Parfüm enthalten? Aber mir is vegan und tierversuchsfrei wichtig und meine Tasse und ich haben bisher keinen Schaden genommen davon.

Leite diesen Beitrag hier gerne an deine Freundinnen weiter. Kann ja nicht schaden? Und kann vor allem ja sowieso jede für sich selbst entscheiden.

Ich find es nur wichtig, dass wir Ladies uns über solche Themen gegenseitig informieren und auf dem Laufenden halten. 

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi


Samstag, 31. August 2019

Einfach sein

Namaste du Liebe*r,

mir wurde erst gestern bewusst was für eine tolle Freundinnen-Woche ich hatte/ habe.

Es wurde geratscht, gegessen, gefreut, gedrückt, geräuchert, gebusselt, geweint, geschenkt, geübt, gelacht, gesungen und: rezitiert.

Ehrlich herrlich! Es kann so einfach so. Und wir können einfach sein.

Während die letzten beiden Wochen irgendwie so hart und anstrengend waren, ist seit Mittwoch/ Donnerstag wieder neuer Wind in meinem Leben. Das freut mich sehr und bestätigt die Theorie (die wir aus der Yogafamily schon längst bestätigen können!):

Alles kommt - bleibt - geht. 


Mein Soundtrack dazu war diese Woche der - Empfehlung sei Dank! - neu entdeckte Sam Garrett:




Wuschelhaare, Bart, Gitarre - dieses Englisch! - und dann auch noch Veganer! Hach. Mein Herz geht auf!

Alles zu upāsana findest du im Yogawiki

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Mittwoch, 28. August 2019

Die Veganerin geht grad mit mir durch

Namaste du Liebe*r,

ich hab grad meinen monatlichen Newsletter verschickt und noch nie so viele Links eingefügt. Offensichtlich geht grad die Veganerin mit mir durch? ;-)

Jedenfalls will ich hier auch zwei Videos teilen. Weil ich sie sooo gut finde und mich wie ein Sellerieschnitzel aufs Kino freue!

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi




Freitag, 23. August 2019

How you do anything is how you do everything!

Hallo du Liebe*r,

meine Erlebnisse im Schwimmbad nehmen kein Ende - siehe hier und hier.

Gestern hatte ich es wieder mit einem Gockel zu tun. Rein ins Becken und drauf los. Hier ich bin, alle(s) aus dem Weg! Da werden sich gleich mal 1 1/2 Bahnen genommen und ohne Rücksicht drauf los gekrault, rückwärts geschwommen, gepustet, geplantscht und und und.

Ich war dann echt froh, dass nur 10 Minuten später meine wöchentliche Schwimmstunde rum war - hab den Herrn aber leider auf dem Parkplatz wieder gesehen. Wohlwissentlich hab ich ihn voraus fahren lassen ... und mich 15 Meter später gleich königlich amüsiert.

Denn seine Attitüde aus dem Schwimmbad wurde 1:1 auf die Straße übernommen.
Blinken? Fahrradfahrer? Fußgänger? Spurwechseln? Unerwartet bremsen. Alles egal. Hallo Welt! Hier bin ich! Aus dem Weg!

Ehrlich gesagt war ich froh, als er sehr bald einen anderen Weg eingeschlagen hat als meinen Heimweg :-)

Circa fünf Minuten später, noch im Auto, sagt Rich Roll in seiner Podcast Folge mit Humble the Poet:






Das halte ich durchaus für einen interessanten Ansatz und hab mir vorgenommen das in nächster Zeit mal zu beobachten. Ein lebendiges Beispiel hat es mir gestern gleich mal gezeigt. Ich vermute also: Recht hat er, der Rich.

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Sonntag, 18. August 2019

Aktualisierung meiner Morgen Rituale

Namaste du Liebe*r,

auf mehrfachen Wunsch hab ich eine Folge "Freude Friede Süßkartoffel" zur Aktualisierungm meiner Morgen Rituale aufgenommen.




Viel Freude :-)




Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

VEGAN VS. FLEISCH auf dem CSD

Namaste du Liebe*r,

teilen! Teilen! Teilen! Mach ich hiermit ;-)




Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Donnerstag, 15. August 2019

Körper, Geist und Seele

Namaste du Liebe*r,

unsagbar dankbar bin ich für eine Erfahrung, die ich heute im Schwimmbad machen durfte.

Zum ersten Mal habe ich die Vereinigung von Körper, Geist und Seele gespürt und gefühlt. 


Dazu ein Auszug aus meiner Abschlussarbeit der Ausbildung zur Yogalehrerin BDY/EYU.


<<Gesundheit steht m.E. für Harmonie von Körper, Geist und Seele.
Die yogischen Werkzeuge werden so angewandt, dass sie dem Menschen dazu
dienen, diese Harmonie wiederherzustellen. Der Yoga ist also für den
Menschen da, nicht andersrum. Es kommen Fragen auf wie beispielsweise
„Was braucht dieser Mensch?“ - entsprechend wird der Yoga angepasst.
Die Bedürfnisse des einzelnen Menschen hängen u.a. mit dessen Wohnort,
sozialen Kontakten und der Ernährung ab. Sind die Schüler*innen gestresste,
berufstätige Stadtmenschen oder beispielsweise Senioren, die auf dem Land
leben?

Die āsanas sind wichtig für die Körperarbeit, doch die Weisheitstexte stellen für
mich einen mindestens ebenso wichtigen Faktor dar - für Geist und Seele.
Ich mag das Bild, dass die äußere Haltung des Menschen, der Ausdruck der
inneren Haltung ist. Ein Körper spiegelt letzten Endes dessen Innenleben
wieder, wie ich bereits mehrfach an mir selbst beobachtet habe.
Yoga kann bei der Vorbeugung und Heilung von Krankheiten einen Beitrag
leisten. Im Zuge unserer bisherigen Ausbildungen wurden immer wieder
Themen wie Asthma, Bluthochdruck, Diabetes, Gelenkschmerzen, geistige und
körperliche Behinderungen oder das Minimieren bzw. Reduzieren von Stress
angesprochen. Ich selbst würde (da ich keine Heilpraktikerin oder Ärztin bin und
mangels einer Sondernausbildung in Yoga- bzw. Physiotherapie) allerdings
lieber präventiv handeln.
(...)
 
Ich bin bereit für die Harmonie von diversen Lebensbereichen und für die
Harmonie von Körper, Geist und Seele. Ich kenne meine Baustellen und weiß,
an welchen Schrauben ich noch drehen kann. Mir ist bewusst, dass viele
schöne Puzzleteile zu meinem großen Bild gehören. Stück für Stück werde ich
sie aneinandersetzen, mit dem für mich wichtigsten Wert des Yoga – der Einheit. Ich bin bereit für Freude, Weite, Licht und Glück und weiß, dass dies
einen Großteil meiner Gesundheit ausmacht.>>

Verfasst habe ich meine Arbeit zwischen November 2018 und Januar 2019. Wie schön, dass es noch im gleichen Jahr soweit war und ich einen "Aha-Moment" (oder sagen wir lieber "AUM-Moment") erleben durfte.


Gestern habe ich mich von einer sehr lieben Nachbarin verabschiedet. Seit 2005 wohne ich in diesem Hauseingang, kenne sie aber schon viel länger. Sie war ein wahres Herzstück. Leider hat der prāṇa letzte Woche ihren Körper verlassen :-(

Ich durfte Teil eines letzten Festes für sie werden. Voller Liebe, Licht, Farben und noch mehr Liebe wurde ein Abschied von Familie, Freunden und Nachbarn gefeiert. Dankbar bin ich dafür, diese herzliche Seele so in Erinnerung behalten zu dürfen, wie sie mich über ein Jahrzehnt lang täglich durch mein Leben begleitet hat. 


Wenn sie schon bei mir (und Finn, ihrem "Hundefreund") so eine Lücke hinterlässt: Wie mag das erst für ihren so geliebten Enkel und den Rest der Familie und des Freundeskreises sein???


Zum Glück hatte ich heute beim Schwimmen genug Zeit mit mir allein um alles sacken zu lassen. Mich daran zu erinnern, dass ich eins ihrer Seelenkinder war, bin, bleibe. Sie fehlt.


Aber da bin ich vor mich hin geschwimmen. In Ruhe, nur das Plätschern vom Wasser. Ein gut gefülltes Becken - voller Stille. Meine ständigen Körperbewegungen, mein ruhig fließender Atem, meine liebevollen Gedanken, die bei diesem schönen Fest gestern hingen, und meine Seele, die diesen tiefen Frieden in sich spüren durfte.


Danke für all das.

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Samstag, 10. August 2019

Inspiration am Samstagvormittag

Namaste du Liebe*r,

heute Morgen hab ich angefangen die aktuelle Folge meines Lieblingspodcasts zu hören. Schnell wurde mir klar, dass ich diese sehen will. Somit hab ich beim Spazieren stehen mit Finn auf Pause gedrückt und bin daheim auf YouTube gewechselt.

Das Gespräch von Rich Roll und Amanda Palmer will ich mit dir teilen. Und ihren darin erwähnten TED Talk der mir dann Gänsehaut und Quellwasser geschenkt hat.

Viel Freude wünsche ich nun dir damit.






Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Sonntag, 4. August 2019

Praktische Prüfung üben

Namaste du Liebe*r,

ich geh seit Ende Mai voll im Yoga und Ayurveda auf.

Dazu gehören für mich ein geregelter Tagesablauf und das Üben von āsana, prāṇāyāma und Meditation.

Ich merke klar und deutlich und mehr denn je WIE gut mir das tut. Den Spruch "Ich bin in meiner Mitte" kann ich nun nachvollziehen. Gedanklich und körperlich. Viel verändert sich dadurch. Veränderung ist gut. Alles kommt, bleibt, geht. 

Irgendwann im Juni kam der Gedanke auf wie beruhigend es für mich wäre, schon rechtzeitig die praktische Prüfung (unsere Prüfungswoche findet im November statt) zu üben. Zum einen will danach das Konzept noch ausgearbeitet werden, was mehrere Stunden in Anspruch nimmt. Zum anderen sind vielleicht Korrekturen notwendig. Abgeben möchte ich meine Prüfung außerdem persönlich - an unserem letzten Yogafamily-Wochenende in der Schule Ende September. 

Weil ich einen kleinen Knall in Sache Zahlen habe, fand ich den 04.08. um 12:00 Uhr ganz großartig. Leider haben von drei eingeladenen Freundinnen zwei abgesagt. So kam die dritte im Bunde in den Genuss einer Einzelstunde. 

Erneut wurde mir bewusst, wie sehr ich es liebe Einzelunterricht zu geben. Und so war das von Krishnamacharya himself ja auch gedacht gewesen.

Lange Rede kurzer Sinn:

Es wurde heute in meinem Yogaraum rezitiert, geübt, korrigiert, gelauscht, gezeigt, geatmet.  

Zutiefst berührt bin ich auch jetzt, Stunden später, von der herzigen Rückmeldung meiner Schülerin. 

Dankbar aus ganzem Herzen für meine Entwicklung in den letzten vier Jahren. 

Offensichtlich habe ich den für mich richtigen Weg gewählt. 


 


Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Hallo und Namaste. Kresse selber züchten. Mache ich seit meiner rohveganen Zeit ano 2012. Hier zum ersten Mal als om 🕉. Schaut soooo sch🤩n aus!!! Wie ist das bei dir? Züchtest du deine Kresse selbst? Schon mal ausprobiert? 💚 Was ich daran mag: Es spart viel Geld. Erfordert Aufmerksamkeit (teilweise 2x täglich mit Wasser versorgen). Geduld ist absolut notwendig. Und dann ein entspanntes Grinsen, falls das Ergebnis nicht ganz so eindeutig wird, wie man es sich vorgestellt hat 😉 Ein bisschen erinnert mich das außerdem an meine 4-jährige Ausbildung zur Yogalehrerin BDY/EYU. Da bin ich ja auch ganz langsam reingewachsen - wie die Kresse in der Küche auch nicht über Nacht zu ernten ist. Und bin schon auf das Ergebnis gespannt 🧘🏼‍♀️Wir ernten was wir sähen... 😻🌟🔆
Ein Beitrag geteilt von Claudia Renner (@claudia.renner) am


Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Mittwoch, 24. Juli 2019

Kuhmilch-Alternativen selber machen

Namaste du Liebe*r,

ich hab mich vorhin wie ein Sellerieschnitzel über die neue PULS Reportage gefreut!




Ich selbst hab schon viel über das Thema geschrieben und gesprochen. Die wichtigsten Links zu meinen Gedanken findest du im Blogeintrag zur fünften Folge von Friede Freude Süßkartoffel.

Weil es nie schaden kann, hier nochmal alle Beiträge:

Blogeintrag zur Herstellung von Milch
Was ich am Sonntag, 07.05.2017, erlebt habe (türkisch und vegan in München)
Gedanken über die "Emotionen" dieser Folge auf meinem Yogablog
Ist Käse vegetarisch?


Danke fürs Nachdenken bei deinem nächsten Einkauf und für deine Entscheidung für Mensch, Tier und Umwelt. 

 

Vielleicht nimmst du dir meine kuhle Oma als Beispiel? Die ist mit 81 Vegetarierin geworden und hat heute mit mir zum ersten mal Mandeldrink gekauft - zwecks Bluthochdruck und ihrer Cholesterinwerte.


Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Samstag, 20. Juli 2019

Bewegungsdrang

Namaste du Liebe*r,

absolut neu in meinem Leben ist ein akuter Bewegungsdrang. Den habe ich seit Anfang Juni und weiß gar nicht mehr wohin mit meiner Energie. Kennst du das?

Ich will ständig spazieren, Rad fahren, schwimmen oder āsanas üben. Und wenn ich daheim sitze kommt fast ein schlechtes Gewissen - aber vor allem ein komisches Gefühl hoch. So als würde ich Zeit "sinnlos" verstreichen lassen, die meinem Körper in Bezug auf Aktivitäten gut tun würde. Als würde was fehlen? Das ist total neu. Alles.


Heute habe ich beschlossen einen mir selbst verordneten körperlichen Pause-Tag einzulegen. Den verbringe ich mit mir allein (und Finn). Ich will am Balkon sitzen, ein Buch lesen, Videos schauenderweise lernen und eine E-Mail an Karin steht noch an für das Supervisions-Seminar im September.

Warum der Pause-Tag? Weil ich meine, dass zu viel nicht gut ist. Sobald eine gewisse Art von Abhängigkeit entsteht werde ich gleich aufmerksam und skeptisch. Außerdem war ich gestern erst um 02:30 Uhr im Bett und hänge in den Seilen. Und so ganz Pause is eh nicht weil ohne Yoga am Morgen starte ich eh nicht in den Tag und spazieren stehen mit Finn war ich ja auch schon.

Jedenfalls gibt es heute Sport am Bildschirm :-) *roar*




Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Sonntag, 14. Juli 2019

Das 36. Ausbildungswochenende - "Yoga ist Menschlichkeit und nicht Kopfstand" mit Sriram

Namaste du Liebe*r,

über Sriram gibt es hier schon einige Beiträge.

Im September 2015 durfte ich ihn - einen Monat vor Beginn meiner Ausbildung - bei Jivamukti erleben. Hier findest du den kurzen Blogeintrag zu seinem Vortrag "Der Schlaf, der Tod, das Selbst".

Zwei Stündchen in einer Schule die fernab unserer Tradition unterrichtet sind allerdings nichts gegen drei Tage im Kreise von Krishnamacharya Yogi*nis.

Und so freue ich mich am meisten darüber, dass ich vier Jahre später einen ganz anderen Sriram gesehen, gehört und ins Herzerl geschlossen habe.

Voller Weisheit, Liebe, Geduld und mit viel Charme hat er uns in seine Gedanken zur vier Slokas der Bhagavadgītā wissen lassen.

Wir haben II.47, II.48, II.57 und II.58 besprochen. Es war Zeit und Raum für Fragen. Es wurde oft Rezitation und auch Meditation geübt. Trotz vieler Menschen (Jahrestreffen = alle drei aktuellen Gruppen sind anwesend und "freiwillig" Ehemalige Schüler*innen) war Platz im wirklich schönen Bürgersaal Gräfelfing für einige āsanas. 



Mein persönlicher Höhepunkt war das immer wiederkehrende Rezitieren der vier Slokas. Eins meiner drei Lieblingsmantras (das "asato ma") wurde ebenfalls ständig angestimmt. Und wenn man so häufig gemeinsam mit der begnadeten Stimme von Sriram das OM tönen darf... dann sind Gänsehaut und Herzklopfen garantiert.

 

Nach den Seminaren schreibe ich mir das Allerwichtigste aus meinen Notizen immer auf PostIts und klebe die in meinen Yogaraum. Es handelt sich also hier komplett um Zitate von Sriram.

 

Inhaltlich nehme ich mir vor allem mit, dass ich kein Recht auf das Ergebnis habe... aber auf das Handeln. Versuchen will ich aufzuhören mich auf Ergebnisse zu fixieren. Meine Ausrichtung auf das Ziel soll dabei bestehen bleiben... aber ich beharre nicht mehr auf das Ergebnis. 

 

Vielmehr will ich in meiner inneren Stabilität wohnen und einen gewissen Gleichmut gegenüber Erfolg oder Misserfolg erreichen. Motivation und Verbundenheit sollen mich auf meinem Weg begleiten. Ich möchte mein eigenes Leben weiterhin mit Sinn und Aufgaben bereichern.


Außerdem hoffe ich dieses "Liebe, Liebe, Liebe"-Gefühl noch weiterhin bei mir zu tragen. Und freue mich wie ein Sellerieschnitzel über die supergute Entscheidung zwei Urlaubstage genommen zu haben und somit erst am Freitag wieder in Sache Teilzeitjob unterwegs zu sein.

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi


P.S.: Hier noch eine Folge "Friede Freude Süßkartoffel" dazu


Donnerstag, 4. Juli 2019

kleśa-Party im Schwimmbad

Namaste du Liebe*r,

ich war heute schwimmen im Hallenbad. Und habe mit einigen älteren Herrschaften eine kleśa-Party gefeiert.

Dazu eine Vorgeschichte:
Ich find Hallenbäder doof, Freibäder noch schlimmer. Am liebsten würde ich in den See hüpfen. Aber: Zum einen find ich das allein komisch (man weiß ja nie beim Rausschwimmen... plötzlich dann vielleicht ein Wadelkrampf, Schwindel oder was auch immer) zum anderen habe ich schon immer ein persönliches Problem mit Fischen. Und anderen komischen, nicht identifizierbaren Dingen die da so im Wasser sind.

Am liebsten war mir der private Pool des Ferienhauses in Spanien. Leider habe ich hier keinen Pool und deswegen hilft es nix. Wenn ich schwimmen will, muss ich in einen sauren Apfel beißen.

Warum ich allein schwimmen mag:
Keine Ablenkung möglich, alle Sinne auf mich selbst zurück gezogen, keine Unterhaltung, viel Bewegung, gutes Training, dennoch nicht so anstrengend wie beispielsweise Joggen oder Radln.



Schon am letzten Sonntag war ich im Hallenbad. Und danach fix und fertig. In München haben Kinder grad kostenlosen Eintritt. Demenstprechend gehen gefühlt nun ALLE Eltern mit ALLEN Kindern in ALLE Schwimmbäder. Also nix mit meinem Plan: Ich bin bestimmt ganz allein im Hallenbad weil niemand kommt auf die irre Idee bei 36 Grad Außentemperatur ins Hallenbad zu gehen. Noch dazu in eins das so gar nichts draußen zu bieten hat. Denkste! Es war die HÖLLE los! Drei Kindergeburtstage. Zig Teenies die irgendwelche seltsamen Machtkämpfe austragen, eine Kinder die grad schwimmen lernen im Nichtschwimmer-Bereich, Kleinkinder im Kinderschwimmbecken (die stören mich nicht weil in einem separaten Raum). Der Geräuschpegel war eine Zumutung und vor allem: Ich konnte meinen Bahnen nicht ausschwimmen sondern bin immer an der Grenze zum Nichtschwimmerbereich umgedreht. Doch auch im Schimmerbereich war ständiges Ausweichen und Aufpassen angesagt weil die einen Kids getaucht sind, die anderen wild rumgeplantscht haben, oder oder oder. Meine Lerneinheit: Nie mehr wieder am Sonntag ins Hallenbad!


Also hab ich mich heute (freier Tag vom Teilzeitjob) aufgemacht. Und siehe da: Schon am Parkplatz war mir klar: heute ist es ruhiger. Hurra!



Noch daheim habe ich festgestellt, dass bis 10:30 Uhr der das gesamte Becken gesperrt ist. Ich weiß, dass dort Schulklassen Schimmunterricht haben und bin somit erst um 10:20 Uhr angekommen.

Doch da waren keine Schüler! Ein Becken voller Renter*innen die Wassergymnastik geübt haben! So lieb, so cool, so sportlich, so fleißig, so begeistert und voller Freude. Die Stimmung war super, Musik ist auch gelaufen und ich hab mich königlich amüsiert. Ehrlich herrlich!!!

Bei der Gymnastik habe ich nicht mitgemacht - aber sehr gefreut, dass nicht das komplette Becken gesperrt war sondern nur der linke Teil des Beckens und das auch nur im Nichtschwimmerbereicht. Es folgen dann zwei Bahnen für Sportschwimmer (Himmel sind die schnell!) und im rechtne Bereicht des Beckens konnte man Bahnen durchschwimmen. Das haben zwei Herren gemacht als ich ankam. Ich hab mich einfach eingefädelt und bin ganz brav mit den beiden im Uhrzeigersinn auf und ab geschwommen. Irgendwie schon cool, wenn die Verständigung so ganz ohne Worte klappt. Fast wie auf unserem Schweigeseminar.

 

Nach gut 20 Minuten war die Stunde vorbei und alle Teilnehmer*innen haben zu schwimmen begonnen. Und dann ging sie los - die kleśa-Party im Schwimmbad!


Was sind kleśas?

avidyā            Die flasche Erkenntnis
asmitā            Die Selbstbezogenheit
rāga                Die Sucht
dveṣa              Die Abneigung
abhiniveśa       Die Angst


Alle zu finden im Yogasutra 2.3 - falls jemand tieftauchen möchte.

Gockel1 verschiebt die o. g. Schnellschwimmerbahn nach Rücksprache mit dem Bademeister. Betritt das (Zwei-Meter?)Sprungbrett und platscht ins Wasser. Dies erfreut drei anwesende Teenies (was machen die am Donnerstag gegen 11:00 Uhr im Schwimmbad???) und sie reihen sich ein und hüpfen ebenfalls ins Wasser. Gockel1 scheint hiervon nicht begeisert zu sein. Davon abgesehen sprich: Vier Springer.

Hier war m. E. schon mal asmitā vorhanden. Denn Gockel1 ist schon sehr von sich selbst überzeugt auf das Sprungbrett gestapft. Mal davon abgesehen mit welcher Elegeanz und Köperbeherrschung die Sprünge ausgeführt wurden. Vielleicht um eine der anwesenden Damen zu beeindrucken? Wer weiß? Mich jedenfalls hat das nicht beeindruckt, sondern einfach nur genervt.

Das ist der Zeitpunkt an dem ich das Weite suche und von der rechten Seite des Beckens durch den Schnellschwimmerbereich auf die linke Seite des Beckens umziehe.

Thema für mich somit erledigt.

Nicht jedoch für Gockel2. Der möchte hier ja schließlich Sport machen. Und was das denn solle? Man könne doch nicht einfach so das Brett nutzen! Hier würden Menschen schwimmen wollen! (Ich denk mir nur: Hahahaha! Komm du mal bitte am Sonntag!)

Vielleicht hat sich damit also rāga gezeigt. Die Sucht danach die Bahnen so richtig durchziehen zu wollen. Ohne Störung. Kein springender Gockel1! Sondern genug Platz und Ruhe für Gockel2.

Gockel2 holt dann den Bademeister zu Hilfe. Den juckt das allerdings scheinbar nicht sonderlich. Details bekomme ich auf die Entfernung nicht mit.

Nachdem Gockel1 nicht aufhört zu springen, wechselt Gockel2 nun auf die linke Seite des Beckens. Ich bin mir sicher, dass die absolute Abneigung (dveṣa) gegenüber Gockel1 vorhanden ist. 

Witzigerweise ist es dann so, dass Gockel2 nun meint er müsse das Becken für sich haben. Ohne Rücksicht auf irgendwen, werden die Bahnen durchgezogen. Zu Beginn waren er, der nette Herr und ich ja nur zu dritt und konnten uns wie oben beschrieben aufeinander abstimmen. Doch nun sind die Hähne freigelassen worden, ncoh dazu stinkesauer und echt aggresiv. Rette sich wer kann!

Problem hierbei: Das Becken ist voller Damen, die nach der Wassergymnastik mit witzigen "Schuhen" und "Handschuhen" und Haltebretten immer noch Gymnastik machen. Allerdings funktioniert das (hab ich noch nie gesehen) irgendwie so als würde man gehen? Das sogar im Schwimmerbereich? Und so Schaumstoffschwimmbretter sind hinten in die Badeanzüge geklemmt? Neu für mich. Aber cool! Ich mag ältere Damen sehr gerne. Da fühle ich mich wohl. Da wir gelacht und gescherzt und sich ausgetauscht. Ganz gemütlich. Ich schwimme wahlweise links oder rechts an den Ladies vorbei und freu mich, dass sie ihren Spaß haben.

Gockel2 sieht das aber anders und zieht somit nun die Missstimmung auf sich. Er fühlt sich offensichtlich noch immer missverstanden und krault und rückenschwimmt und stößt andere Schwimmer*innen an.

"Wir" werfen uns entsprechende Blicke zu und ich verfolge mehrere Gespräche in welchen sich über Gockel2 gewundert wird.

Ein Shantishantishanti singe ich, als er endlich das Becken verlässt. Außen schnappt er sich den armen Bademeister. Und sagt ihm nochmal so richtig seine Meinung. Gockel1 (mittlerweile im Schnellschwimmerbereich) mischt sich dann ein!
Bei mir kommt dann mal kurz abhiniveśa auf. Ich dachte echt, ich seh jetzt gleich wie sich Gockel1 und Gockel2 gegenseitig verprügeln. Es bleib beim Anschreien. Auch nicht schön.

Von wegen also "Ich freu mich in Ruhe mit älteren Herrschaften schwimmen zu können.". Puh. Das war eine Aufregung. Als eine falsche Erkenntnis - avidyā- würde ich das aber nicht bezeichnen.

Im Gegnteil: 

Erneut freue ich mich darüber, dass der wahre Yoga nicht nur auf der Matte, sondern vor allem im echten Leben statt findet. Heute im Schwimmbad ;-) 


Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi



Sonntag, 16. Juni 2019

Das 35. Ausbildungswochenende - Ayurveda mit Isolde Hestermann

Namaste du Liebe*r,

unsere Isolde (ich schreibe "unsere" da sie vom ersten Wochenende an jedes unserer Seminare mit ihrer Anwesenheit begleitet und unterstützt) ist neben den Hatha-Yoga-Seminaren auch eine Ayurveda-Fachfrau.

Zu bisherigen Seminaren mit Isolde hab ich beispielsweise hier schon was geschrieben. Dort sind noch weitere Links versteckt.

Jedenfalls liegt es nahe, dass wir von unserer Isolde in diese jahrtausende alte Wissenschaft entführt werden. So passiert dieses Wochenende. Am vorletzten in unserer Schule. Ich kann es noch immer nicht glauben, dass ich nur noch ein Wochenende (im September) dort verbringen werde. Mich stimmt das durchaus melancholisch. Weil es halt immer gar so schee is.

Es war besonders schön, da wegen der Pfingstferien keine Schüler*innen aus anderen Gruppen da waren und auch von unserer viele gefehlt haben. Am Freitag und Samstag waren wir 13, heute sogar nur 10. Ich fand es toll mal ganz nah beieinander zu sitzen. Es konnten detailliert Einzelthematiken besprochen werden und wir haben ganz flink aufgeräumt gehabt.

Die Zeit während Isoldes Vorträgen ist nur so dahin geflogen. Mir ist noch kein einziges Seminar so kurz vorgekommen wie dieses. Vielleicht auch weil das so spannende ist? Denn Ayurveda ist ja so viel mehr als "nur" Ernährung. Besonders gut haben mir die Einblicke bezüglich der Rituale gefallen. Isolde hat das alles sehr praktisch gestaltet und uns alle sechs Geschmacksrichtungen probieren lassen. Ach es war einfach toll!!!

Vor allem weil ich das Gefühl habe nun viel mehr Hintergründe verstanden zu haben, als bei meinem Termin mit unserem Ayurveda-Arzt vor ganze genau drei Jahren.

Es ist ein wirklich spannendes Thema und gerade die psychologischen Hintergründe und die Kraft die in Kräutern steckt interessieren mich sehr. Vielleicht steige ich da zu einem späteren Zeitpunkt mal noch tiefer ein.

Und sonst?

Gestern Abend waren wir noch im kleinen Kreis unterwegs. Das genieße ich auch immer sehr. Ganz fest wünsch ich mir, dass der Kontakt zu meinen Lieben aus der Yogafamily bestehen bleibt!

Im Juli kommt dann der große Sriram für das große Seminar (alle Gruppen) und im September steht noch Supervision mit Karin an. Im August und Oktober ist Pause. Und im November dann Prüfungswoche. Puh.

Aber jetzt ist erstmal Wochenende ;-)

Mein Soundtrack - voller Vorfreude:




Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi




Donnerstag, 13. Juni 2019

Was bedeutet Yoga für mich ganz persönlich?

Namaste du Liebe*r,

sehr gefreut hat es mich, als die Frage einer Zuhörerin eingetrudelt ist.

Daher hier mal wieder die aktuelle Friede Freude Süßkartoffel Folge :-)




Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Mittwoch, 29. Mai 2019

Das 34. Ausbildungswochenende - Schweigeseminar mit Helga Simon-Wagenbach

Namaste du Liebe*r,

zum zweiten Mal sind wir ins Schulandheim gefahren. Dieses Mal wurde aber - im Gegensatz zum Seminar "Persönlichkeitserfahrung" im Juli 2017 - nicht miteinander gesprochen.

Denn: Wir waren von Donnerstag bis Sonntag auf der Riederalp (oberhalb von Immenstadt im Allgäu gelegen) beim Schweigen.





Da ich mich noch immer nicht in der Lage fühle diese wunderschöne Erfahrung in schriftliche Worte zu packen, habe ich heute Morgen die 70. Podcastfolge Friede Freude Süßkartoffel aufgenommen.

Damit du es so einfach wie möglich hast mir zu lauschen kannst du gerne hier auf Play drücken:





Viel Freude damit und schreib mir bei Fragen gerne eine E-Mail.

Ich werde nun weiter atmen ;-)
Mit Helga, Karin und der Yogafamily im Herzen.





Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Freitag, 10. Mai 2019

Einzelstunde 14/15 - Angst!

Namaste du Liebe*r,

am Mittwoch war ich bei "meiner" Stephanie im Allgäu. Zum vorletzten Mal im Zuge der Ausbildung zur Yogalehrerin.

Leider kann ich erst heute den Blogeintrag dazu verfassen. Der Grund dafür ist identisch zum Thema der 14. Einzelstunde, zu meiner neuen Yogapraxis und zu meinem derzeitig sehr unruhigen Geist.

ANGST!


Stephanie hat mit mir über Veränderungen im Leben gesprochen. Darüber, dass man dem doch "einfach" nachgeben sollte. Mitschwimmen im Strom. Sie hat mir versucht zu erklären, dass Angst ja auch ein Zeichen für eine positive Neuerung sein kann. Ich wolle ja nicht von einer Klippe springen sondern es ginge "nur" um Gedanken und nicht um reale Situationen.

Geholfen hat das kurzfristig. Am Mittwoch ging es mir echt besser.

Doch seit gestern tanzen sie wieder - die Affen in meinem Kopf. Und zwar Pogo!


Sriram erläutert in seiner Interpretation des Yogsutra (erschienen bei Theseus) den Vers 2.9 wie folgt:

<<Angst kann ohne konkrete Grundlage gedeihen, sie bewegt sogar Menschen,. die zahlreiche Erkenntnisse über das Leben gewonnen haben.>>

Das Sanskrit-Wort von Angst (abhiniveśa) übersetzt er mit "Das Festhalten an etwas (am Leben)/ Angst/ Todesangst".

Ja - ich halte an etwas fest. Das stimmt.  

Aber hilft mir das weiter? Nein!

"Zufällig" hat Curse dann am Donnerstagvormittag eine Podcast Episode (Folge 80) zum Thema veröffentlicht. Er erzählt, dass die Angst "ein tragischer Ausdruck eines unerfüllten Bedürnisses" sei.

Und wie komm ich jetzt an dieses Bedürfnis ran? Wie erfahre ich, ob die Grundlage (die übrigens durchaus konkret ist!) nun gehört werden will oder nicht? Was ist die wahre Angst hinter der Angst?


Wenn ich es weiß, dann teile ich das mit euch.

Bis dahin versuche ich damit umgehen zu lernen und mich an der neuen Praxis von Stephanie zu erfreuen. Die haben bisher noch immer geholfen! Darauf vertraue ich nun.


Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi


Donnerstag, 25. April 2019

Und ich schau doch wieder...

Namaste du Liebe*r,

ich hatte ja ECHT überlegt gehabt, ob es noch Sinn macht GoT zu schauen.

Hintergrund:
Ich dapack so Sachen wie Tatort, Sci-Fi oder Actionfilme nicht mehr wirklich. Das hat oft einen tagelangen Nachgang.

Vermutlich bin ich (durch den Yoga?) weicher geworden oder hab halt nun gelernt, dass ich auf meine Gefühle achte gebe bzw. sie überhaupt erst einmal wahr nehme.

Aber eine Mischung aus Spannung, Neugierde und mitschwatzen wollen können haben gewonnen. Nun schau ich also doch wieder. Die achte und finale Staffel.

Und was soll ich sagen? Nach nur zwei Takten der Titelmelodie bin ich seit letztem Dienstag wieder voll dabei. So was von!!!




Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Montag, 22. April 2019

Erneut eintauchen/ Abschlussarbeit zur Prüfung Yogalehrerin BDY/EYU

Namaste du Liebe*r,

eine menier engsten Freundinnen aus der Yogafamily hat mir ihre Yogaarbeit geschickt. Wir hatten ausgemacht, dass wir uns während des Schreibens nicht groß austauschen. Außer eine hat einen Hänger. Unsere Arbeiten wollten wir uns dann zeigen, wenn wir beide fertig sind. Um uns nicht gegenseitig zu beeinflussen und damit jede von uns bei sich bleibt.

Meine Arbeit ist ja sehr persönlich geworden aber ich weiß, dass sie bei dieser  Freundin absolut sicher und gut aufgehoben ist. Zum einen weiß sie eh fast alles über das ich geschrieben habe und zum anderen ist es so, dass ich ganz sicher bin nicht verurteilt zu werden.
Was außerdem dazu kommt: Ich weiß, dass sich Zeit genommen wird für das Lesen. Und das gegenseitige Wertschätzung über den Austausch vorhanden ist.

Jedenfalls habe ich diesen Tausch unserer Arbeiten zum Anlass genommen meine erneut zu lesen. Ich hab mich sehr darüber gefreut, dass wir einige Wahlfragen gleich gewählt haben und ich somit eine andere Sicht der Dinge erhalten konnte. Es war wirklich interessant meine 82 Seiten wieder hervorzuholen und einzutauchen. In meine Gedanken vom Ende des Jahres 2018. In meine Gefühle von "damals". Mit Freude konnte ich feststellen, dass sich seit dem viel getan und verändert hat.

Ich mag Veränderungen! Vor allem schöne/ postive ;-)

Soundtrack des Tages:




Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Samstag, 6. April 2019

Vorstellstunde 8/8 - Raum

Namaste du Liebe*r,

ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Vielleicht mit den "harten Fakten"? Um reinzukommen in das Schreiben und in den Versuch diesen wahnsinnig schönen Tag schriftlich und fotografisch einzufangen.

Heute habe ich meine letzte Vorstellstunde im Zuge der Ausbildung zur Yogalehrerin BDY/EYU gehalten. 



Moderiert wurde der Tag von Christina Loy-Birzer, die ich hier schon mehrfach erwähnt habe.
Beispielsweise weil meine fünfte Vorstellstunde vor ziemlich genau einem Jahr bei Christina statt gefunden hat und weil ich schon mit ihr ein Wochenende im Allgäu verbracht habe.

Die heutige Vorstellstunde fand in den Räumlichkeiten des wundertollen Albert Dennenwaldt statt. Ich wollte darin nicht wild rum fotografieren. Obwohl sie soooooo hübsch sind!!!

Aber im Hausgang - da konnte ich einfach nicht widerstehen. Schau mal! Münchner Altbau par excellence.








Am Morgen war es noch ganz grau und ich hab echt gefroren auf meinem Radl.






Aber in der Mittagspause war die Sonne schon fleißig und ich hab mich entschieden allein mit meinem Pausenbrot am Kaiser-Ludwig-Platz zu sein.



Ich war gleich als Erste dran, hab in der zweiten Stunde die gehalten wurde das Protokoll geschrieben und konnte so die Pause richtig genießen.

Ja und nun?


Ist es rum. Die Aufregung, die Angst, das "ich hab keinen Bock heute"-Gefühl, die Sorge wie die Morderatorin ist, die (Fach)Gespräche über abgehaltene Stunden, die Gedanken wie die Mitschüler*innen reagieren und von Kolleg*innen geprüft zu werden ebenso.

Außerdem... Das ist immer soooo inspirierend (gewesen?) die Stunden von Kolleg*innen zu erleben. Diese komplett andere Herangehensweise die jede*r hat. Und doch sind wir verbunden - über die eigene Tradition (in internen Vorstellstunden) oder den Yoga (in den beiden externen Vorstellstunden).

Wir, die Gruppe 15, sind sowieso 💙 💚 💛 💜 - wie ein Herz und eine Seele!



Derzeit besonders beieinander wegen unseren Wünsche-Armbändern von Ursula.


Es gibt viele Dinge die bleiben in meinem Kopf. Die brauchen hier auch nicht geteilt werden, weil sie in dem Moment magisch sind - aber auf einem Blog vermutlich eher nicht so. Beispielsweise wurde heute eins meiner Lieblingsgedichte zitiert. Das ist mir a bisserl unheimlich da ich erst Mitte der Woche mal wieder darauf hingewiesen wurde. Es begegnet mir immer und immer und immer wieder...





Meine Zettel sind nun gefüllt. Die Unterschriften-Sammlung komplett. Es ist verrückt!


Mir wird immer bewusster, dass die vier Jahre Yoga-Ausbildung sich dem Ende neigen. Wir sind nur noch 2x in der Schule und 2x auswärts. Das ist schon irre. Vermutlich braucht es noch bis mindestens Montag um zu realisieren, dass ich nie mehr wieder eine Vorstellstunde abhalten werde. Heftig!


Aber jetzt steht mir erst einmal ein schöner Abend bevor.
Kraft und Liebe tanken für meinen Vortrag auf dem Heldenmarkt - morgen um 14:00 Uhr. 

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Montag, 1. April 2019

Yoga bei Kerzenschein

Namaste du Liebe*r,

es ist nun wieder Kerzenschein angesagt. Zumindest die drei Tage/ Woche an denen ich in den Teilzeitjob fahre.

Eh nur diese Woche wieder - zwecks der Zeitumstellung.
Denn letzte Woche war es schon hell genug.

Aber schaut mal - sooo schee.
Ich liebe meine Kerzen- und Räucher-Ecke!!!




Soundtrack im Kopf dazu: East 17 - Thunder


Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Freitag, 29. März 2019

Ultraleichte Pauken

Namaste du Liebe*r,

du weißt ja... verarbeite viel alles mit Musik. Sie ist mein Stimmungsbarometer, mein Muntermacher, mein Tränenunterstützer. Gestern Abend Wegweiser.

Denn manchmal geht es halt darum, was man nicht fühlt.

Auf dem Heimweg liefen per "Zufall" Andreas und Lotte nacheinander. So wurde ich ganz schnell daran erinnert, was ich wirklich brauche.

Nämlich: Ultraleichte Pauken!

Und da kann der Kopf noch so sehr was anderes wollen.






Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Sonntag, 24. März 2019

Das 33. Ausbildungswochenende - Füße! Füße! - Mit Ursula Lyon

Namaste du Liebe*r,

ich hab das für mich bisher berührenste und schönste Yoga Seminar Wochenende erleben dürfen. 😻🌟🔆 

Unsere Dozentin war Ursula Lyon. 91 Jahre. Fit und munter. Glücklich und zufrieden. Voller Lebensfreude, Spaß und Energie❣️❣️❣️ 


  • Ursula ist "einverstanden mit ihrem Leben und begeistert darüber". 
  • Sie hat unsere Herzen genährt. 
  • Uns daran erinnert, warum wir uns am besten erst mal um uns selbst kümmern. 
  • Wir haben viel geatmet und Meditation geübt. 
  • Üben. Üben. Üben. 🤩 
  • Wir haben uns bemüht und los gelassen. 
  • Uns vertraut und Wünsche geschenkt. 
  • Liebe überall. 
  • Denn Liebe verbindet. 
  • Und ganz viel vergeben. 

🌟🌟🌟 Ich werde die Unvollkommenheit, Vergänglichkeit und Substanzlosigkeit ab jetzt abfeiern 🌟🌟🌟 

Denn umso besser ich mit diesen „universellen Gesetzen“ umgehen kann, umso leichter kann ich leben. 🙏🏻 


Danke Ursula für dich. Du Schatz. 

Ich freue mich, eins deiner zahlreichen Seelenkinder sein zu dürfen.
Und weißt du was? 
  

Sonst schreibe ich das für mich Wichtigste aus meinen Notizen immer auf Post-Its und klebe sie an die Wand in meinem Yogaraum.

 

Doch dich, du Vorbild, dich mag ich nicht minimieren. Du sollst deinen Platz in meinem Leben und Herzen behalten. 

 

Ich werde die, mit Liebe vollgepackten, sechs Seiten kopieren und ihnen, in ihrer vollen Göße, einen Ehrenplatz geben.






Werbung (keine Zusammenarbeit, Aufforderung oder Bezahlung): ich hab das für mich bisher berührenste und schönste Yoga Seminar Wochenende erleben dürfen. 😻🌟🔆 Unsere Dozentin war Ursula Lyon. 91 Jahre. Fit und munter. Glücklich und zufrieden. Voller Lebensfreude, Spaß und Energie❣️❣️❣️ Sie ist einverstanden mit ihrem Leben und begeistert darüber. Ursula hat unsere Herzen genährt. Uns daran erinnert, warum wir uns am besten erst mal um uns selbst kümmern. Wir haben viel geatmet und Meditation geübt. Üben. Üben. Üben. 🤩 Wir haben uns bemüht und los gelassen. Uns vertraut und Wünsche geschenkt. Liebe überall. Denn Liebe verbindet. Und ganz viel vergeben. 🌟🌟🌟 Ich werde die Unvollkommenheit, Vergänglichkeit und Substanzlosigkeit ab jetzt abfeiern 🌟🌟🌟 Denn umso besser ich mit diesen „universellen Gesetzen“ umgehen kann, umso leichter kann ich leben. 🙏🏻 Danke Ursula für dich. Du Schatz. Ich freue mich, eins deiner zahlreichen Seelenkinder sein zu dürfen 🥰 #mandiram #mandiramgirl #teachertraining #yogateacher #lebenlieben #smilesparkleshine #yoga #glücklich #dankbar #liebe #zufrieden #herz #hier #jetzt
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Was mich gerade besonders glücklich macht ist das hier:




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Für die einen ist es ein kleines Stück rotes Baumwollband. Für mich bedeutet es gerade die Welt. Ich bin zutiefst berührt und habe gleich wieder Quellwasser in den Augen wenn ich an das damit verbundene Ritual denke.


Ich habe schon einige Dozent*innen gefeiert hier in diesem Blog. Aber das was Ursula uns geschenkt hat - das kann nicht beschrieben sondern sollte ERLEBT werden.

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

P.S.:
Über diese Bretter bin ich seit Freitagnachmittag geradezu geschwebt.





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