Sonntag, 10. November 2019

Die Abschlussprüfung

Namaste du Liebe*r,

es ist vollbracht! Ich darf mich nun offiziell als

Yogalehrerin BDY/EYU


bezeichnen und habe sehr stolz ganze

980 Unterrichtseinheiten 


zu vermelden!!!


Die Abschlussprüfung war schöner, emotionaler, anstrengender, aufwühlender, liebevoller, aufregender, wohltuender, tränenreicher und lehrreicher als ich angenommen habe.


Verbracht haben wir die wundertolle und absolut einmalige Woche im Seminarhof Schleglberg. Untergebracht war ich genauer gesagt im Haus Nostalgie. Ich hab dort bewusst keine Fotos gemacht, mein Telefon erst nach der bestandenen Prüfung mal kurz angemacht und bin dann wieder im Flugmodus versackt - um so richtig da zu sein. Das war eine sehr sehr sehr sehr gute Entscheidung. Auf den verlinkten Seiten gibt es aber genug Bilder zum anschauen für dich.

Nur kurz bevor ich am Vormittag des 07. November 2019 begonnen habe zu unterrichten, habe ich zwei Fotos gemacht um den Moment für mich zu sammeln.




Die Prüfung besteht aus einer Yogastunde, welche für die anderen Prüflinge abgehalten wird. Wir waren in Dreiergruppen (Vormittag) und Zweiergruppen (Nachmittag) eingeteilt. Mit dieser kleinen Gruppe findet dann, anschließend an den praktischen Teil der Prüfung, die mündliche Prüfung statt.

Sprich: eine mündliche Prüfung am Vormittag, eine mündliche Prüfung am Nachmittag. Nach dieser erfährt man gleich, ob man bestanden hat oder nicht. Und so kann dann endlich der Druck und Stress der letzten Wochen von einem abfallen.


Geprüft wurden wir von unserer Schulleitung (Karin Kapros) und einer Vertretung für den BDY (Antje Bischoff).


Ich habe also meine Yogafamily + Karin + Antje unterrichtet. Eingebettet in die Stunden meiner beiden Kolleginnen. Anschließend sind wir drei mit Karin und Antje in unsere mündliche Prüfung gegangen, um den Rest der Gruppe zum Mittagessen wieder zu sehen.



Der Regenbogen aus Yogamatten im Prüfungsraum schaute so aus - und so unterschiedlich wie die Farben, waren auch die Stunden die wir diese Woche gemeinsam üben durften!


Es war eine wirklich schöne Erfahrung und ein gelungener Abschluss für mich, die ganze Gruppe vor mir zu haben.

Eingebettet von einigen wundertollen Zauberfrauen, die ich mittlerweile meine Freundinnen nennen darf, war es besonders schön die bisher wohltuenste Prüfung meines Lebens zu beschreiten.


Nun haben wir Ladies also offiziell den Beruf "Yogalehrerin BDY/EYU" - aber für jede Einzelne von uns ist es auch eine Berufung. Denn es steht sooooo viel mehr dahinter!

Wir haben uns im dritten Quartal 2015 kennengelernt und ich werde das Gefühl nicht los, dass es sich mit unseren vier Jahren lediglich um den Anfang des (gemeinsamen) Weges handelt. Vielleicht ist es aber auch eine Hoffnung?

Ich für meinen Teil bin nun jedenfalls stolz wie Oskar. Mir wurde in dieser Woche (mit Blick auf die Zeugnisse und auf das Gutachten meiner Abschlussarbeit) erst bewusst WAS ich da WIRKLICH geleistet habe. 

 

Bereits jetzt habe ich Schwerpunkte für mich gefunden, die noch vertieft oder von einer anderen Seite her betrachtet werden wollen. Die "Schatztruhe Yoga" ist zum Glück bunt genug ;-)

 

Aber jetzt lasse ich mal sacken und singe voller Freude: 

Ein Hoch auf uns!!!





Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
deine Claudi

Donnerstag, 31. Oktober 2019

Yoga üben mit Claudi - immer mittwochs im mandiram München

Namaste du Liebe*r,

es freut mich unsagbar sehr, dass ich hiermit offiziell und öffentlich bekannt geben darf, was ich schon seit Wochen weiß. Endlich kann es raus in die Welt!

Ab dem 08.01.2020 unterrichte ich immer mittwochs in meiner Ausbildungsschule:

VISION yoga mandiram
Westendstr. 80
(Eingang Ecke Fäustlestr.)
80339 München


Wenn du mich kennst (und sei es "nur" online), kannst du dir vorstellen WIE aufgeregt und hibbelig ich war, als ich davon erfahren habe. Ehrlich gesagt bin ich seit dem auf "Dauersendung", freu mich wie ein Sellerieschnitzel und grinse wie ein Dattelsiruppferd.

Aber nun kommen wir mal zu den Fakten :-)

Es gibt zwei Yogaklassen mit mir, die ich dir hiermit vorstelle:




Mittwochs von 12:30 Uhr bis 13:15 Uhr:

„Yoga statt Fast Food - Deine wohltuende Mittagspause“.

 
Im Westend sind ja ganz schön viele Firmen. Da ich mir selbst bei mir im Teilzeitjob sehr oft wünsche Yoga üben zu können, kam mir die Idee genau das anzubieten.

Mit einer Dauer von 45 Minuten kann der Yoga ja gut in die Pause integriert werden!

Details über den Yogastil den wir gemeinsam üben, findest du am besten über meine Website. Zur Ausbildung gibt es eine Folge "Friede Freude Süßkartoffel". Und auf diesem Blog hier habe ich vor einiger Zeit alles was mir relevant erschien über unsere Tradition erklärt.


Der Preis beträgt 10 € pro Yogi*ni. Zur Anmeldung schickst du mir bitte bis Dienstagnachmittag eine verbindliche Email. Ich freu mich sehr auf dich!



 

Mittwochs von 14:30 Uhr bis 15:30 Uhr:

„Yoga für Mädels ab 10“.


Es freut mich so unsagbar sehr, dass ich endlich "Yoga für Kinder" unterrichten darf!!! Nachdem ich in einer separaten Fortbildung war und in zwei (der insgesamt acht) Zwischenprüfungen meiner Ausbildung zur Yogalehrerin BDY/EYU das Thema "Yoga für Kinder" umgesetzt habe, schreit alles in mir danach ;-) Wobei ich ja finde, dass Mädels ab 10 schon eher Ladies sind!

Was machen wir im "Yoga für Mädels ab 10"?

Wir finden einen wohltuenden Ausgleich zum stressigen (Schul)Alltag. Die Yogamatte wird zur Insel auf der alles sein darf. Alles kann. Nichts muss. Wir spielen mit den Sinnen und jede Yogini soll ihren Platz finden und nach und nach eigene Ideen einbringen.

Es geht hier um Selbstbewusstsein, Empathie und Emotionen. Die Yogastunde erlaubt ein lösungsorientiertes Denken und Lernen.


Nach einem Austausch in der Gruppe werden die klassischen Teile einer Yogastunde gemeinsam geübt, wobei der Fokus auf den s. g. āsanas - den Körperhaltungen liegt. Dennoch werden Meditation und auch die Atembeobachtung nicht zu kurz kommen. 


Keine Yogini „muss“ etwas tun, Pausen sind jederzeit erlaubt. "Yoga für Mädels ab 10" gibt ihnen die Möglichkeit, ihre Sichtweise zu verändern. Es geht mir als Lehrerin vor allem darum, ihnen ein gutes Gefühl zu geben.



Der Preis beträgt 10 € pro Yogi*ni. Zur Anmeldung schickst du mir bitte bis Dienstagnachmittag eine verbindliche Email. Ich freu mich sehr auf dich bzw. deine junge Yogini! :-)


Bewusst fange ich mit der Altersgruppe an, weil ich selbst keine Mama bin und mich erstmal langsam vortasten will. Prinzipiell habe ich die Ausbildung Kinder ab 4 Jahren zu unterrichten. Solltest du hier drüber stolpern und daran Interesse haben, schreib mich gerne an. Eine gute Idee ist es auch immer die monatlichen Claudi-News zu abonnieren :-)




Weiterhin gibt es selbstverständlich die Möglichkeit mit mir eine Yoga-Privatstunde zu erleben.

Was macht eine Privatstunde so außergewöhnlich? 

Ich kann ganz gezielt auf deine Bedürfnisse eingehen!


Es freut mich ganz besonders, dass wir auch hierfür nun mittwochs bis 12:00 Uhr den für mich schönsten Raum der Welt zur Verfügung haben.

Der Preis beträgt 70 € für 60 Minuten. Kontaktiere mich zur Terminvereinbarung (selbstverständlich auch unabhängig von mittwochs im mandiram möglich) gerne per E-Mail


 
Falls du selbst leider nicht mit mir Yoga üben kannst:
Ich freue über deine Unterstützung! Bitte teile diesen Link gerne mit all deinen Freunden/ Bekannten/ Kollegen und Verwandten für die er interessant sein könnte! Vielleicht arbeitet ja die beste Freundin der Stiefschwester des Großcousins ums Eck? :-) Oder eine Kollegin hat eine Bekannte deren Tochter unbedingt Yoga üben will und im Westen von München wohnt? :-) 
1.000 Dank für deine Unterstützung!!!


Und für alle Yogin*is die bald mit mir üben:
ICH FREU MICH UNSAGBAR SEHR AUF EUCH!!!


Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Samstag, 26. Oktober 2019

Mein tägliches Yoga gib mir heute

Namaste du Liebe*r,

per Instagram habe ich folgende Fragen von einer Yogini gestellt bekommen:

- Geändert hat sich durch den Yoga an "all dem" noch nichts für mich?
- Was mache ich falsch?
- Mache ich Yoga nicht richtig?
- Mache ich zu wenig oder zu kurz?
- Ist es besser immer die gleiche Routine zu machen?
- Oder Abwechslung?
- Wie war dein Weg?
- Hast du Tipps? 

Hier meine Antworten:




Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Donnerstag, 24. Oktober 2019

Das Karma im Schwimmbad, Auto und überhaupt

Namaste du Liebe*r,

2017 ist "Das Karma, meine Familie und ich" von meiner Lehrerin Stephanie Schönberger erschienen.

Gestern wurde mir im Schwimmbad und beim Auto fahren erneut ganz bewusst im Alltag klar, wie sehr ich an das Karma glaube.

Und zwar nicht im Sinne von "Vor drei Leben habe ich dies getan und deswegen passiert mir heute das". Oh nein. Für mich ist es ganz einfach so:

Alles was wir tun hat eine Wirkung. Und zwar JETZT und HIER in DIESEM Leben. 


Mittwochs bin ich immer schwimmen. Immer meint immer. Ich hab das im Mai oder Juni angefangen und lediglich drei mal ausgesetzt seit dem. Einmal war ich krank (offene Haut am Zeh zwecks Blase), einmal hatte ich Perioden-Schmerzen (ich betone das so sehr weil die Periode keine Hinternis darstellen sollte irgendwas zu tun - doch an dem Tag hatte ich Aua), und einmal habe ich mich bewusst für arbeiten statt schwimmen entschieden.

(Es gibt hier im November nämlich viele Neuigkeiten und die zu verkünden wollte vorbereitet werden!)

Doch zurück zu gestern im Schwimmbad.
Da ich eben immer ;-) am gleichen Tag und sogar zur gleichen Uhrzeit gehe, "kenne" ich die anderen anwesenden Herrschaften nun schon.

Beispielsweise gibt es zwei Damen die immer wieder rücksichtslos kraulen oder auf dem Rücken schwimmen. Da wird nicht groß geschaut sondern drauf los gestrampelt. Auf das das Wasser nur so spritze!


Und was passiert? In der Schnellschwimmerbahn (mittlerweile sind die beiden Damen wenigestens auf der unterwegs) gesellt sich ein Herr mit Handflossen zu ihnen. Und zieht ab. Es war wirklich nicht charmant nicht rücksichtsvoll hässlich und arrogant von ihm. Die beiden sagen ihm das (nach einer lautstarken Beschwerde die mich ganz aus meinem Entspannungskonzept gebracht hat) direkt - was ich wirklich gut fand. Doch er? Ignoriert das und plantscht sie sogar extra an. Zuerst mit den Flossen, dann mit den Füßen. Es hat sich dann die Bademeisterin eingeschalten und dann war Ruhe. Nochmal: nicht okay von dem Herrn.


Aber: Ich hab dann kurz überlegt und dachte mir "Irgendwie schon ein lustiger "Zufall", dass es ausgerechnet die beiden trifft, die sonst immer wild drauf los machen, oder?". :-)


Im Auto auf dem Hinweg hat was ähnliches und doch ganz anderes statt gefunden.
Direkt bei mir sind zwei Kreuzungen deren Ampelanlage man wirklich nur dann 100%ig verstehen kann, wenn man mit der Fahrschule mal da lang ist. Ich gebe zu: Echt nicht leicht. Und vor allem die damit verbundene Verkehrsschilderchaotik ist alles andere als einfach zu durchschauen.

Für was es allerdings keine Ausrede gibt, sind knallrote Ampeln. Ich meine damit nicht welche, die 0,06 Sekunden rot sind. Nein, ich rede von "schon lange und noch lange rot". Zwei Kastenwägen sind nacheinander an mir vorbei gezogen (ich bleibe so stehen, dass man von der Hauptverkehrsstraße in die Anlieger einbiegen kann).

Anstatt bei der Ampel zu warten, wird bewusst trotz dunkeldunkelroter Ampel raus gefahren. Zuerst der eine, dann der andere. DAS GIBT ES DOCH NICHT?!?


Anschließend liefern sich eine kleines Rennen. Sie sind nicht mit 100 km/h durch die Stadt - aber ich find 80 ja durchaus auch schon unverschämt gefährlich.

Meine Freude war groß, als ich sie drei Ampeln später wieder getroffen hab.
Ich dachte kurz an die Worte meines Fahrlehrers: "In der Stadt bringt dir Hetzen gar nix - du triffst die eh alle an einer der nächsten Ampeln wieder!". Recht hat er.

Und wieso schreibe ich das hier auf?

Für mich ist das Karma. Ich will mir meinen Glauben daran behalten, dass es sich auszahlt gut zu sein. An das Gute in anderen Menschen zu glauben und sie so zu behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte.


Meine Hausaufgabe ist dennoch:
Weiterhin auf mich und meine Bedürfnisse zu achten. Noch mehr zu lernen meine eigenen Grenzen zu ziehen - und sie auch zu halten plus ggf. zu verteidigen!

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Sonntag, 20. Oktober 2019

Stephan Mader - Live CD Produktion

Werbung ohne Aufforderung, Zusammenarbeit oder Bezahlung.
Allerdings mit viel Herz, Überzeugung und Begeisterung.

Namaste du Liebe*r,

den Stephan Mader habe ich auf dem Wasserfest 2017 persönlich kennen und schätzen gelernt. Er hat dort eine einstündige Meditation im Oshostyle angeleitet und begleitet.

In regelmäßigen Abständen denke ich daran. Weil es zum einen irre wohltuend war und mich zum anderen sehr berührt hat. Und zwar mitten rein ins Herzerl. Das hat mit Kopfarbeit rein gar nix zu tun.


Copyright: www.stephanmader.at
 
Die Musik von Stephan Mader kann ich nämlich schlecht mit Worten beschreiben. Vermutlich kann das niemand. Hier handelt es sich um einen Künstler, den man mit Ruhe erfühlen sollte. Es geht hier nicht um "Ich hör mal schnell ein Stück auf YouTube an" sondern vielmehr um ein Einlassen. Davon abgesehen weiß ich nicht, wie seine Musik wirkt wenn man ihn eben nicht in echt erlebt hat.

Stephan selbst beschreibt es so:

<<Es fällt mir nicht leicht, meine Musik einem bestimmten Genre zuzuteilen, vielmehr ist sie eine Mischung aus vielen Zutaten, inspiriert von Weltmusik & Meditationsmusik, all meinen Erfahrungen und den verschiedenen Facetten des Lebens. Musik, die an Klangreisen und klassische Songwriting Elemente erinnert.
Ich liebe es, unterschiedliche Instrumente zu entdecken. So wirst du auf meiner CD u.A. Hang, Gitarre, Didgeridoo, Shruti, RAV, Mundharmonika, Hulusi und verschiedene Flöten hören.>> (Quelle: Startnext Kampagne)


Nun möchte junge Künstler seine Musik mit der Welt teilen und daher eine Live-CD produzieren. Aufgenommen wird diese am 03.November 2019 im wunderschönen Innsbruck


Um die Kosten zu decken und dann entsprechend der gesammelten Summe alles umzusetzen, gibt es eine Startnext-Crowdfunding-Kampagne.

Mit viel Herz, Überzeugung und Begeisterung mache ich hiermit darauf aufmerksam!

Denn wenn mich "Die unendliche Geschichte" an eins erinnert hat, dann das:

Träume sind wichtig - und ich träumte in letzter Zeit viel zu wenig. Zum Glück hab ich nun ein Bolster und bald Stephans Live CD - um mir wieder mehr Träume zu schenken.


Ich finde es superduperklasse, wenn Menschen mutig sind, zu ihrer Leidenschaft stehen und voller Hingabe die Dinge umsetzen, die ihr Herz tanzen lassen. Daher hab ich Stephan und seinem Projekt gerne einen Blogeintrag geschenkt.

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
deine Claudi

Samstag, 19. Oktober 2019

Die unendliche Geschichte

Namaste du Liebe*r,

was bin ich froh!

Ich hab wirklich tagelang darüber nachgedacht, ob ich ihn mir anschauen soll - oder besser nicht. Die unendliche Geschichte war einer meiner Kinderfilme.

In den Bavaria Filmstudios durfte ich auf und mit Fuchur fliegen!!! Mehrmals :-)
Die Musik zum Film (und Flug) haben hier vermutlich alle 50er-80er Jahre Kinder im Ohr!




Beim Anschauen damals hatte ich allerdings größtenteils die Augen zu - oder die Videokassette wurde vorgespult - wobei ich auch die Augen zu hatte :-)

Ganz schön unheimlich, dunkel und so. Der ganze Film. 
Viel Schlimmer als das Nichts war allerdings, dass Artax, das Pferd von Atréju stirbt!!!!! Was habe ich geweint. Immer und immer und immer wieder.

Das die Mama von Sebastian tot ist, hab ich allerdings erst letzte Woche erfahren. Keine Idee habe ich, ob mir der Anfang des Film vorenthalten wurde, oder ob das ClaudiHirn das ausgeblendet hat? Oder ob der Tod vom Pferd einfach viel schlimmerer für mich war? :-)

Jedenfalls...
Ich hab mich rangetraut. Mein Trauma von Nichts und untergehenden Pferden überwunden. Und ganz ehrlich: Was bin ich froh über diese Entscheidung. Der Film ist ja ein Traum!!! Und ich hab ihn schlichtweg nicht verstanden als Kind!


"Man kann sich ruhig auf die große Suche machen, wenn man einen Glücksdrachen hat! Es wird alles gut werden, Atréju. Gib nur nicht auf! Dann bleibt dir das Glück treu!" (sagt Fuchur)



Noch mehr berührt hat mich das Gespräch zwischen dem tapferen Helden und dem Böswicht der Geschichte, Gmork:

Gmork:
"Phantásien hat keine Grenzen. Es ist die Welt der menschlichen Phantasie. Jeder Teil, jedes Wesen von Phantásien ist ein Stück der Träume und Hoffnungen der Menschheit. Das ist der GRund ,warum Phantásien keine Grenzen hat."

Atréju:
"Warum geht es zu Grunde?"

G.:
"Weil die Menschen anfangen, ihre Träume zu vergessen und ihre Hoffnungen zu verlieren. So wird das Nichts immer stärker!"

A.:
"Was ist das Nichts?"

G.:
"Es ist die Leere die zurückbleibt. Eine Art Verzweiflung, sie zerstört unsere Welt! Und ich habe versucht dem Nichts zu helfen."

A.:
"Weswegen?"

G.:
"Weil man Menschen die ohne Hoffnug sind, leichter unter Kontrolle halten kann. Und wer die Welt unter Kontrolle hält, der hat die Macht!"

Was soll man dazu noch sagen?!? Besser nichts :-(

Aber einen Tipp hab ich, wenn du jetzt schnell bist:
Bis heute Mitternacht ist "Die unendliche Geschichte" noch in der ARD Mediathek zu sehen.

Ganz ganz viel Freude, Tränen, Gänsehautmomente und Träume wünsche ich dir!


Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Mittwoch, 16. Oktober 2019

Einzelstunde 15/15 - Winter is coming

Namaste du Liebe*r,

meine vierjährige Ausbildung zur Yogalehrerin BDY/EYU neigt sich dem Ende. Das letzte Ausbildungswochenende ist nun schon wieder drei Wochen her und ...

... heute hatte ich die letzte Einzelstunde!


Bevor ich davon schreibe, hier zwei Eindrücke meines Vormittags. Nach meinem Üben strahlte mich die Sonne an und begleitete mich beim Spazierenstehen mit Finn. Ehrlich herrlich!





Im Mai war ich zuletzt im 8sam, Stephanie und ich haben uns dann auf ihrem Cura Sui Festival gesehen und am Sonntag war ich bei "Wisdom, Beats & Poses" - was so supercool war, dass dazu noch ein separater Blogeintrag folgen wird.

Und nun? Bin ich frei.

.


Bewusst habe ich heute keine āsana-Praxis erhalten. Die Aufgabe ist nun: üben und spüren. Ausprobieren. Was will der Körper heute? Was braucht der Geist? Wie ist der Atmen?
prāṇāyāma und Meditation werden weiterhin geübt. Doch die āsanas - die hab ich nun ja wirklich selbst im Griff.

Stephanie hat mich darin bestätigt, dass ich das Wissen in mir habe und darauf vertrauen kann. Ich bin sehr sehr sehr gespannt wie das wird. Und ich freu mich drauf.


Sie hat mich in meinem Gefühl bestätigt, dass ich die Ausbildung nun bewusst sacken lassen. Nicht gleich weiterhetze. Erstmal ankommen und reinspüren wie es nach vier Jahren ist, wenn kein lernen mehr erfolgt. Anschauen was der Platz mit mir macht. Abwarten was kommt. 

Neue Aufgaben mit Freude und Liebe entgegennehmen - und sich nicht gleich wieder zuballern mit weiteren Verpflichtungen.  


Wir haben uns miteinander gefreut über die vier gemeinsamen Jahre - die ich ja nur als Anfang sehe. Haben reflektiert was alles passiert ist. Und wie ich mich entwickelt habe. 



Zum Abschluss dieses wunderschönen, unvergesslichen Tages will ich hier für mich noch ein paar Stichpunkte festhalten: 

- Ich bin mutig!

- Ich darf vertrauen!

- Ich bin gut darin, mich einzulassen!

- Der Yoga war, ist und bleibt mein Anker!

- Die absolute Hingabe und meine Neugierde will ich beibehalten!






Ich bin dankbar. Soooooooooooooooo dankbar. 

Für meine Lehrerin. Die Entscheidung diesen Weg zu gehen. Die Entscheidung ihr zu vertrauen. Ihre Ideen und Ratschläge anzunehmen. Mich ihr gegenüber zu öffenen. Sie an meiner Seite zu haben. Zu ihr aufschauen zu können - wohlwissentlich, dass sie sich auf einer Ebene mit mir sieht. Für den Yoga. Der uns zueinander gebracht hat. Und für jeden km den ich bisher 15x ins Allgäu gereist bin. Jeder Meter war und ist es wert.


Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Freitag, 11. Oktober 2019

Bolster oder Polster - das ist hier die Frage :-)

Namaste du Liebe*r,

wir schreiben den Winter 2016/2017.

Zwei mehr als Yogafreundinnen besuchen einen Workshop.

Die eine sagt zur anderen:

"Wieso sagt sie (die Dozentin) eigentlich immer Bolster mit B? Das ist doch ein Polster! Ich find das komisch?!"


Die andere (bricht ab vor lachen):

"Weil das ein Bolster ist und kein Polster!"


Ich finde das sollte Teil jeder Ausbildung werden: Die korrekte Aussprache und Bezeichnung diverser Utensilien :-)

Warum mir das grad einfällt? Weil ich mir auf dem Cura Sui Festival vorletztes Wochenende ein Bolster (jetzt weiß ich: das weiche B stimmt) in meiner Farbe bestellt habe. Die Herstellerin war etwas... verwirrt... und wollte nochmal ganz sicher gehen, ob ich es wirklich so wollen würde und hat auf ein Shirt das rumlag gezeigt.

Ja, ich will!


Heute wurde mir vorab ein Foto aus dem Allgäu zugestellt. Ich finde es ganz fantastisch. Mal schauen, ob es in echt auch so tippeditopp ausschaut. Da ich davon ausgehe, werde ich hier bald ein Foto von mir mit meinem Bolster - nicht mit Polster - teilen :-)

In diesem Sinne:
Einen guten Start ins sicherlich wohlverdiente Wochenende.

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Mittwoch, 9. Oktober 2019

Anna Trökes erklärt "mein" prāṇāyāma

Namaste du Liebe*r,

zufällig hab ich gerade was entdeckt und will das hier kurz festhalten.

Anna Trökes erklärt "mein"prāṇāyāma: pratiloma ujjāyī! 


Viel Freude dabei :-)

https://www.yogaeasy.de/videos/tutorial-pratiloma-ujjayi-hatha


Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Dienstag, 8. Oktober 2019

Guten Morgen Musik

Namaste du Liebe*r,

es gibt Mantras, die gehen direkt ins Herz. Auch wenn sie ohne instrumentalische Untermalung (die manchmal leider zu sehr in den Vordergrund rückt) (sagt  das Gitarrenmädchen!) schon direkt ins Herz gehen, so gibt es manche (!) Versionen die es noch viel schönererererer machen. So wie diese.

Da stört auch das Nicht-Sanskrit nicht. Was auch selten ist wenn es nach mir geht.
Ich denk mir halt immer öfter: Will ich rezitieren oder ein Pop-Konzert?
Aber vielleicht werde ich komisch?

Jedenfalls hab ich hier was Feines:

Ein Auszug aus dem von mir sehr geschätzten gāyatrī von Sam Garrett.
Mein Herz geht auf. Applaus Applaus.

Oder vielmehr:

namste, sat nam, Hari om - oder so... :-)




Viel Freude wünsch ich dir damit.


Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Samstag, 5. Oktober 2019

Tanzen und singen mit Gurmukh statt auf der Wiesn

Namaste du Liebe*r,

ich hab gestern einen außergewöhnlichen und wirklich wundertollen Abend mit Gurmukh und ihrem Mann im Kundalini Yoga Zentrum München erleben dürfen.




Die 76-jährige strotzt vor Lebensfreude und steckt die vielen Yogi*nis umgehend damit an. Wir lachen über BMWs und Steiff-Tiere, singen gemeinsam, begrüßen uns und dann geht die wirklich anstrengende Praxis los.

Es wird geschüttelt, gehalten, gedreht, getanzt, geklopft, gebeugt, gestreckt. Schwitzyoga!


Das innere Kind wird angeschaut und altes aus dem Körper rausgehauen - im wahrsten Sinne des Wortes. Nachdem ein Fokus auf die Nasenspitze gesetzt wurde, legen sich alle im jeweils eigenen Tempo ab. Eins meiner Lieblingsmantren wird aufgelegt (wer mehr über das mahāmṛtyuñjayamantra lesen will sucht es sich gerne selbst raus, ich mach nicht immer alles auf die gleiche Seite verlinken ;-) Vor allem weil ich mit denen tatsächlich ned viel bis gar nix zu tun hab!) und ich trifte weg.

Plötzlich sitzt da Gurmukhs Mann - Gurushabd - und erklärt uns, dass nun noch zwei Meditationen und einige kriyā (Reinigungstechniken) folgen werden. Ich freu mich schon "Yeah - endlich ausruhen!" und werde eines besseren belehrt. Weiter wird geschüttelt und gewackelt - aber vor allem ganz still gehalten.

Sat nam Deltamuskel - nice to meet you!


Und er gongt. Und wie er gongt!!! Ich steh da ja total drauf. Vibration im ganzen Körper. Minutenlang. Irre laut. Wow!

Ich konnte leider später kein Foto von diesem wundertollen Raum im Keller der Kaiserstr. machen - zu viele Menschen überall und ich in ganz anderen Gedankenreichen als bei meinem Smartphone - aber es ist der perfekte Ort für solche abgedrehten Geschichten.

Manchmal bin ich froh, dass mir beim Üben und Wachsen und Verändern niemand zuschaut ;-) 


Zwei Teilnehmerinnen sind übrigens tatsächlich gegangen. Versteh ich auch. Es war mein drittes Mal Kundalini Yoga und ich weiß mittlerweile was mich erwartet.

Was bleibt sind folgende Gedanken Gefühle:

  • Neben Helga Simon-Wagenbach (in den 80ern) und Ursula Lyon (in den 90ern) habe ich nun auch noch ein Vorbild in den 70ern. 
  • Lachen ist wichtig und Kind bleiben auch. Ich freu mich also, dass ich bereit bin Yoga für Kinder zu unterrichten (dicken Dank an Eddy Gonzales auf dem Cura Sui Festival!).
  • Mal wieder fühle ich mich in meiner Tradition bestätigt und irre gut aufgehoben. Meine Beine und Füße sind gestern nämlich arg vernachlässigt worden. Die haben heute Morgen richtig gefreut wieder bewegt zu werden und ich werde später mit ihnen Spazieren gehen ;-) 
  • Gurushabd  sagte zum Abschluss WIE wichtig es sei, die tägliche Praxis zu haben und zu üben. Man kann ja jederzeit in Stunden gehen oder auch mal einen Workshop besuchen. Aber Wachstum entsteht durch das tägliche Üben!
  • Musik ist so ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Ich suche noch immer nach einer Form sie in meinen Unterricht einzubinden - auch wenn man das bei Sriram/ Desikachar/ Krishnamacharya nicht macht. 
  • Never ever will ich aufhören Yogaschülerin zu sein.
  • Schon wieder stelle ich fest, dass manche Menschen online ganz anders wirken als in echt. Ich hoffe ich kann weiterhin der Idee widerstehen mich wieder in irgendwelchen komischen Datingapps anzumelden!
  • Fest vorgenommen habe ich mir die Szene in München besser im Auge zu haben um solche tollen Erlebnisse wahrzunehmen und dann auch teilnehmen zu können. 
  • Ich sehen mich nach meiner letzten Einzelstunde. Zum Glück ist es bald soweit.



Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Mittwoch, 25. September 2019

Von GrumpyClaudi zu ShantiClaudi - an nur einem Tag ;-)

Namaste du Liebe*r,

boah hey - heute Morgen bin ich aufgewacht und dachte mir: "Was ist denn heute wieder los mit dir?!?".

Keine Ahnung - aber ich war GrumpyClaudi vom ersten Augenaufschlag. Hab mich irgendwie ins Bad geschleppt, in Küche, auf die Yogamatte. So richtig durchgeschwitzt dann unter die Dusche. Nach Matcha und Kakao ging es schon a bisserl (!) besser.

Tatsächlich hab ich einige Punkte der "To Magic List" (statt "To Do List") des Tages abgearbeitet. Das hat mich schon mal stolz gemacht.

Frühstück, spazieren stehen mit Finn - irgendwie hat mich nix so richtig auf die Spur gebracht.

Dann war ich zum Glück bei einer Freundin und ihrer Tochter eingeladen. Nach einem Zaubertee und richtig guten Kakao (ich mach den ja immer nur mit Wasser und nem Schuss aufgeschäumtem Mandeldrink - während sie so richtig auffährt) und vor allem guten Gesprächen und viel Tiereerraten war ich wieder hergestellt. Könnte am Einhorn-Hengst liegen.

Ich hatte echt Kraft getankt! So viel, dass die Texte auf meiner Website überarbeitet habe (dauert noch bis das Ergebnis online geht) und mich dann tatsächlich augeraffen konnte zum Biomarkt zu fahren. Anschließend wollte ich noch Oma besuchen, die war aber leider nicht da.

Also hab ich nun spontan beschlossen für eine meiner engsten besten Freundinnen eine Folge Friede Freude Süßkartoffel zum Thema prāṇāyāma aufzunehmen - und die ShantiClaudi rauszulassen :-) 

Nun sitze ich hier Stolz wie Oskar und strahle wie ein Dattelsiruppferd!

Falls du reinhören magst - hier bitte:






Warum ich das hier aufschreibe? Als kleine Erinnerung für mich daran, dass aus GrumpyClaudi durchaus ShantiClaudi werden kann. Das aber GrumpyClaudi auch total okay ist. Und daran, dass ich mich über diese Erkenntnis freue wie ein Sellerieschnitzel.

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Sonntag, 22. September 2019

Das letzte Ausbildungswochenende

Namaste du Liebe*r,

am Donnerstag habe ich meine Gedanken zum letzten Ausbildungswochenende veröffentlicht.

Und schwupps - ist es vorbei. Aus. Ende. Das war es.


Wir hatten wirklich schöne gemeinsame Tage. Karin und Isolde haben dieses besondere Seminarwochenende sehr liebevoll gestaltet. Alle meine Fragen wurden beantwortet (die durften wir im Vorfeld per E-Mail einschicken).

Wir haben mit dem Thema "Gleichgewichtshaltungen" noch was ganz Neues von Isolde lernen dürfen. Karin hat mit uns den Sonnengruß (sūryanamaskār) aus unserer Tradition wiederholt und noch einmal das Lieblignsthema prāṇāyāma in den Mittelpunkt gestellt.

Am Samstagabend waren wir - trotz erstem Wiesnwochenende - im Westend unterwegs. Ich war froh rechtzeitg einen  Tisch reserviert zu haben!


Viel Freude hatten wir beim Entstehen dieses Fotos:


Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von Claudia Renner (@claudia.renner) am


Da haben meine Fotografin und ich nämlich a bissi aneinder vorbei geradet. Dafür ist so auch dieses Foto geknipst worden (nein, so meinte ich das nicht) :-) Ist aber auch schön :-)




Feinen Kuchen gab es in der Mittagspause:



Und es wurde dieses Mal gefühlt extra viel geherzt und gelacht.
Krass: Das letzte Mal gemeinsam in der Schule.

Mein Soundtrack des Wochenendes stammt aus "The Game Changers":



Und nun? Sehen wir uns zur Prüfungswoche im November in der Konstellation zum letzten Mal. Das ist schon irre. VIER JAHRE! Schwupps - einfach so vorbei?


Ich zieh jetzt mal vom Schreibtisch weg und mach mir einen KFC (KakaoFinnCouch)-Abend. Das alles will erstmal sacken... Mehr folgt bestimmt die nächste Woche. Aber für heute ist kein Platz mehr im Kopf - und bevor das Herzerl jetzt zu melancholisch wird, hör ich JETZT auf zu schreiben. atha. Punkt.

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Donnerstag, 19. September 2019

Gedanken vor dem letzten Ausbildungswochenende

Namaste du Liebe*r,

ich kann es noch gar nicht glauben... vier Jahre sind rum! Vor vier Jahren, im Oktober 2015, hab ich zum ersten Mal ein Ausbildungswochenende erlebt. Das ist surreal.

Sehr gespannt bin ich, wie es dieses Wochenende wird. Supervision steht an. Fragen durften bereits im Vorfeld per E-Mail an Karin und Isolde gestellt werden. Wie ich die Yogafamily (und mich) einschätze, werden im Laufe der drei letzten gemeinsamen Tage in der Schule noch weitere aufkommen.

Es wird seltsam morgen die Gewissheit zu haben, dass ich das letzte Mal eher im Teilzeitjob aufbreche um pünktlich zu sein.
Komisch auch der Gedanke, dass wir zum letzten Mal den kompletten Samstag und auch in kleiner Runde den  Samstagabend gemeinsam verbringen. Das ist zur Tradition geworden.
Noch gar nicht dran denken mag ich, wie es am Sonntagmorgen wird den letzten Stempel für die Teilnahme am Seminar abzuholen.

Ich sehe mich jetzt schon mit einem lachendem und einem weinendem Auge die nächsten drei Tage verbringen.

Was mich tröstet ist die Gewissheit, dass Freundschaften die bleiben werden entstanden sind. Und die Möglichkeit jederzeit wieder an einem Seminar teilzunehmen oder werktags an dem Unterricht in der für mich schönsten Schule der Welt.

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Freitag, 13. September 2019

Menstruation - Periode - Tasse - Cup - Update - TSS

Verlinkungen ohne Aufforderung, Zusammenarbeit oder Bezahlung. Genannte Produkte habe ich auf eigene Kosten erworben! Mir geht es hierbei ums gegenseitige Aufklären und Unterstützen.
 
 
 
Namaste du Liebe,
 
heute mal ein Blogeintrag der ganz anderen Art. Aber halt Herzthema. Daher nicht "nur" an meine Besten, sondern auch ganz öffentlich hier.
 
Vielleicht gehörst du auch zu denjenigen die eine Menstruationstasse verwenden.  Bereits 2013 habe ich darüber geschrieben: 
https://claudigoesvegan.blogspot.com/2013/10/ein-gesprach-uber-monatliche-mullberge.html
 
Jahrelang habe ich die Lunette verwendet und mich erst letzte Woche nun neu eingedeckt. Ich mag die Firma und das Design und find es echt witzig - auch wenn ich mit meinen 36 vielleicht nicht ganz der alterstechnischen Zielgruppe angehöre :) :) :) 
 
 






 
 
Im Podcast der Zeit habe ich gehört, dass es eine ganz neue Studie gibt. TSS kann demnach auch bei Tassen/ Cups auftreten:
https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2019-08/tampons-toxisches-schocksyndrom-tss-infektionskrankheit

Ich hab meine jahrelang immer nur mit Wasser gut abgeschwaschen und nach der Periode einmal 10 Minuten lang ausgekocht. Ist nix passiert. Alles fein. Und so empfiehlt es beispielsweise Einhorn:  
https://einhorn.my/papperlacup/
(FAQ: Schützt mich die Benutzung der einhorn Papperlacup auch vor TSS?)

Nun reinige ich sie nach jeder Benutzung mit einer Seife. Lediglich Lunette rät hierzu: 
https://de.lunette.com/blogs/news/wie-reinigt-man-die-menstruationstasse-am-besten

Da mir deren Produkt aber zu teuer ist (und weil ich nicht online bestellen mag) habe ich mich für die Version von dm entscheiden: 
https://www.dm.de/balea-med-waschlotion-ph-5-5-hautneutral-seifenfrei-p4058172051463.html

Ich übernehme allerdings keinerlei Gewähr, dass die wirklich gut geeignet ist dafür. Es ist z. B. Parfüm enthalten? Aber mir is vegan und tierversuchsfrei wichtig und meine Tasse und ich haben bisher keinen Schaden genommen davon.

Leite diesen Beitrag hier gerne an deine Freundinnen weiter. Kann ja nicht schaden? Und kann vor allem ja sowieso jede für sich selbst entscheiden.

Ich find es nur wichtig, dass wir Ladies uns über solche Themen gegenseitig informieren und auf dem Laufenden halten. 

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi


Samstag, 31. August 2019

Einfach sein

Namaste du Liebe*r,

mir wurde erst gestern bewusst was für eine tolle Freundinnen-Woche ich hatte/ habe.

Es wurde geratscht, gegessen, gefreut, gedrückt, geräuchert, gebusselt, geweint, geschenkt, geübt, gelacht, gesungen und: rezitiert.

Ehrlich herrlich! Es kann so einfach so. Und wir können einfach sein.

Während die letzten beiden Wochen irgendwie so hart und anstrengend waren, ist seit Mittwoch/ Donnerstag wieder neuer Wind in meinem Leben. Das freut mich sehr und bestätigt die Theorie (die wir aus der Yogafamily schon längst bestätigen können!):

Alles kommt - bleibt - geht. 


Mein Soundtrack dazu war diese Woche der - Empfehlung sei Dank! - neu entdeckte Sam Garrett:




Wuschelhaare, Bart, Gitarre - dieses Englisch! - und dann auch noch Veganer! Hach. Mein Herz geht auf!

Alles zu upāsana findest du im Yogawiki

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Mittwoch, 28. August 2019

Die Veganerin geht grad mit mir durch

Namaste du Liebe*r,

ich hab grad meinen monatlichen Newsletter verschickt und noch nie so viele Links eingefügt. Offensichtlich geht grad die Veganerin mit mir durch? ;-)

Jedenfalls will ich hier auch zwei Videos teilen. Weil ich sie sooo gut finde und mich wie ein Sellerieschnitzel aufs Kino freue!

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi




Freitag, 23. August 2019

How you do anything is how you do everything!

Hallo du Liebe*r,

meine Erlebnisse im Schwimmbad nehmen kein Ende - siehe hier und hier.

Gestern hatte ich es wieder mit einem Gockel zu tun. Rein ins Becken und drauf los. Hier ich bin, alle(s) aus dem Weg! Da werden sich gleich mal 1 1/2 Bahnen genommen und ohne Rücksicht drauf los gekrault, rückwärts geschwommen, gepustet, geplantscht und und und.

Ich war dann echt froh, dass nur 10 Minuten später meine wöchentliche Schwimmstunde rum war - hab den Herrn aber leider auf dem Parkplatz wieder gesehen. Wohlwissentlich hab ich ihn voraus fahren lassen ... und mich 15 Meter später gleich königlich amüsiert.

Denn seine Attitüde aus dem Schwimmbad wurde 1:1 auf die Straße übernommen.
Blinken? Fahrradfahrer? Fußgänger? Spurwechseln? Unerwartet bremsen. Alles egal. Hallo Welt! Hier bin ich! Aus dem Weg!

Ehrlich gesagt war ich froh, als er sehr bald einen anderen Weg eingeschlagen hat als meinen Heimweg :-)

Circa fünf Minuten später, noch im Auto, sagt Rich Roll in seiner Podcast Folge mit Humble the Poet:






Das halte ich durchaus für einen interessanten Ansatz und hab mir vorgenommen das in nächster Zeit mal zu beobachten. Ein lebendiges Beispiel hat es mir gestern gleich mal gezeigt. Ich vermute also: Recht hat er, der Rich.

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Sonntag, 18. August 2019

Aktualisierung meiner Morgen Rituale

Namaste du Liebe*r,

auf mehrfachen Wunsch hab ich eine Folge "Freude Friede Süßkartoffel" zur Aktualisierungm meiner Morgen Rituale aufgenommen.




Viel Freude :-)




Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

VEGAN VS. FLEISCH auf dem CSD

Namaste du Liebe*r,

teilen! Teilen! Teilen! Mach ich hiermit ;-)




Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Donnerstag, 15. August 2019

Körper, Geist und Seele

Namaste du Liebe*r,

unsagbar dankbar bin ich für eine Erfahrung, die ich heute im Schwimmbad machen durfte.

Zum ersten Mal habe ich die Vereinigung von Körper, Geist und Seele gespürt und gefühlt. 


Dazu ein Auszug aus meiner Abschlussarbeit der Ausbildung zur Yogalehrerin BDY/EYU.


<<Gesundheit steht m.E. für Harmonie von Körper, Geist und Seele.
Die yogischen Werkzeuge werden so angewandt, dass sie dem Menschen dazu
dienen, diese Harmonie wiederherzustellen. Der Yoga ist also für den
Menschen da, nicht andersrum. Es kommen Fragen auf wie beispielsweise
„Was braucht dieser Mensch?“ - entsprechend wird der Yoga angepasst.
Die Bedürfnisse des einzelnen Menschen hängen u.a. mit dessen Wohnort,
sozialen Kontakten und der Ernährung ab. Sind die Schüler*innen gestresste,
berufstätige Stadtmenschen oder beispielsweise Senioren, die auf dem Land
leben?

Die āsanas sind wichtig für die Körperarbeit, doch die Weisheitstexte stellen für
mich einen mindestens ebenso wichtigen Faktor dar - für Geist und Seele.
Ich mag das Bild, dass die äußere Haltung des Menschen, der Ausdruck der
inneren Haltung ist. Ein Körper spiegelt letzten Endes dessen Innenleben
wieder, wie ich bereits mehrfach an mir selbst beobachtet habe.
Yoga kann bei der Vorbeugung und Heilung von Krankheiten einen Beitrag
leisten. Im Zuge unserer bisherigen Ausbildungen wurden immer wieder
Themen wie Asthma, Bluthochdruck, Diabetes, Gelenkschmerzen, geistige und
körperliche Behinderungen oder das Minimieren bzw. Reduzieren von Stress
angesprochen. Ich selbst würde (da ich keine Heilpraktikerin oder Ärztin bin und
mangels einer Sondernausbildung in Yoga- bzw. Physiotherapie) allerdings
lieber präventiv handeln.
(...)
 
Ich bin bereit für die Harmonie von diversen Lebensbereichen und für die
Harmonie von Körper, Geist und Seele. Ich kenne meine Baustellen und weiß,
an welchen Schrauben ich noch drehen kann. Mir ist bewusst, dass viele
schöne Puzzleteile zu meinem großen Bild gehören. Stück für Stück werde ich
sie aneinandersetzen, mit dem für mich wichtigsten Wert des Yoga – der Einheit. Ich bin bereit für Freude, Weite, Licht und Glück und weiß, dass dies
einen Großteil meiner Gesundheit ausmacht.>>

Verfasst habe ich meine Arbeit zwischen November 2018 und Januar 2019. Wie schön, dass es noch im gleichen Jahr soweit war und ich einen "Aha-Moment" (oder sagen wir lieber "AUM-Moment") erleben durfte.


Gestern habe ich mich von einer sehr lieben Nachbarin verabschiedet. Seit 2005 wohne ich in diesem Hauseingang, kenne sie aber schon viel länger. Sie war ein wahres Herzstück. Leider hat der prāṇa letzte Woche ihren Körper verlassen :-(

Ich durfte Teil eines letzten Festes für sie werden. Voller Liebe, Licht, Farben und noch mehr Liebe wurde ein Abschied von Familie, Freunden und Nachbarn gefeiert. Dankbar bin ich dafür, diese herzliche Seele so in Erinnerung behalten zu dürfen, wie sie mich über ein Jahrzehnt lang täglich durch mein Leben begleitet hat. 


Wenn sie schon bei mir (und Finn, ihrem "Hundefreund") so eine Lücke hinterlässt: Wie mag das erst für ihren so geliebten Enkel und den Rest der Familie und des Freundeskreises sein???


Zum Glück hatte ich heute beim Schwimmen genug Zeit mit mir allein um alles sacken zu lassen. Mich daran zu erinnern, dass ich eins ihrer Seelenkinder war, bin, bleibe. Sie fehlt.


Aber da bin ich vor mich hin geschwimmen. In Ruhe, nur das Plätschern vom Wasser. Ein gut gefülltes Becken - voller Stille. Meine ständigen Körperbewegungen, mein ruhig fließender Atem, meine liebevollen Gedanken, die bei diesem schönen Fest gestern hingen, und meine Seele, die diesen tiefen Frieden in sich spüren durfte.


Danke für all das.

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Samstag, 10. August 2019

Inspiration am Samstagvormittag

Namaste du Liebe*r,

heute Morgen hab ich angefangen die aktuelle Folge meines Lieblingspodcasts zu hören. Schnell wurde mir klar, dass ich diese sehen will. Somit hab ich beim Spazieren stehen mit Finn auf Pause gedrückt und bin daheim auf YouTube gewechselt.

Das Gespräch von Rich Roll und Amanda Palmer will ich mit dir teilen. Und ihren darin erwähnten TED Talk der mir dann Gänsehaut und Quellwasser geschenkt hat.

Viel Freude wünsche ich nun dir damit.






Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Sonntag, 4. August 2019

Praktische Prüfung üben

Namaste du Liebe*r,

ich geh seit Ende Mai voll im Yoga und Ayurveda auf.

Dazu gehören für mich ein geregelter Tagesablauf und das Üben von āsana, prāṇāyāma und Meditation.

Ich merke klar und deutlich und mehr denn je WIE gut mir das tut. Den Spruch "Ich bin in meiner Mitte" kann ich nun nachvollziehen. Gedanklich und körperlich. Viel verändert sich dadurch. Veränderung ist gut. Alles kommt, bleibt, geht. 

Irgendwann im Juni kam der Gedanke auf wie beruhigend es für mich wäre, schon rechtzeitig die praktische Prüfung (unsere Prüfungswoche findet im November statt) zu üben. Zum einen will danach das Konzept noch ausgearbeitet werden, was mehrere Stunden in Anspruch nimmt. Zum anderen sind vielleicht Korrekturen notwendig. Abgeben möchte ich meine Prüfung außerdem persönlich - an unserem letzten Yogafamily-Wochenende in der Schule Ende September. 

Weil ich einen kleinen Knall in Sache Zahlen habe, fand ich den 04.08. um 12:00 Uhr ganz großartig. Leider haben von drei eingeladenen Freundinnen zwei abgesagt. So kam die dritte im Bunde in den Genuss einer Einzelstunde. 

Erneut wurde mir bewusst, wie sehr ich es liebe Einzelunterricht zu geben. Und so war das von Krishnamacharya himself ja auch gedacht gewesen.

Lange Rede kurzer Sinn:

Es wurde heute in meinem Yogaraum rezitiert, geübt, korrigiert, gelauscht, gezeigt, geatmet.  

Zutiefst berührt bin ich auch jetzt, Stunden später, von der herzigen Rückmeldung meiner Schülerin. 

Dankbar aus ganzem Herzen für meine Entwicklung in den letzten vier Jahren. 

Offensichtlich habe ich den für mich richtigen Weg gewählt. 


 


Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Hallo und Namaste. Kresse selber züchten. Mache ich seit meiner rohveganen Zeit ano 2012. Hier zum ersten Mal als om 🕉. Schaut soooo sch🤩n aus!!! Wie ist das bei dir? Züchtest du deine Kresse selbst? Schon mal ausprobiert? 💚 Was ich daran mag: Es spart viel Geld. Erfordert Aufmerksamkeit (teilweise 2x täglich mit Wasser versorgen). Geduld ist absolut notwendig. Und dann ein entspanntes Grinsen, falls das Ergebnis nicht ganz so eindeutig wird, wie man es sich vorgestellt hat 😉 Ein bisschen erinnert mich das außerdem an meine 4-jährige Ausbildung zur Yogalehrerin BDY/EYU. Da bin ich ja auch ganz langsam reingewachsen - wie die Kresse in der Küche auch nicht über Nacht zu ernten ist. Und bin schon auf das Ergebnis gespannt 🧘🏼‍♀️Wir ernten was wir sähen... 😻🌟🔆
Ein Beitrag geteilt von Claudia Renner (@claudia.renner) am


Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Mittwoch, 24. Juli 2019

Kuhmilch-Alternativen selber machen

Namaste du Liebe*r,

ich hab mich vorhin wie ein Sellerieschnitzel über die neue PULS Reportage gefreut!




Ich selbst hab schon viel über das Thema geschrieben und gesprochen. Die wichtigsten Links zu meinen Gedanken findest du im Blogeintrag zur fünften Folge von Friede Freude Süßkartoffel.

Weil es nie schaden kann, hier nochmal alle Beiträge:

Blogeintrag zur Herstellung von Milch
Was ich am Sonntag, 07.05.2017, erlebt habe (türkisch und vegan in München)
Gedanken über die "Emotionen" dieser Folge auf meinem Yogablog
Ist Käse vegetarisch?


Danke fürs Nachdenken bei deinem nächsten Einkauf und für deine Entscheidung für Mensch, Tier und Umwelt. 

 

Vielleicht nimmst du dir meine kuhle Oma als Beispiel? Die ist mit 81 Vegetarierin geworden und hat heute mit mir zum ersten mal Mandeldrink gekauft - zwecks Bluthochdruck und ihrer Cholesterinwerte.


Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Samstag, 20. Juli 2019

Bewegungsdrang

Namaste du Liebe*r,

absolut neu in meinem Leben ist ein akuter Bewegungsdrang. Den habe ich seit Anfang Juni und weiß gar nicht mehr wohin mit meiner Energie. Kennst du das?

Ich will ständig spazieren, Rad fahren, schwimmen oder āsanas üben. Und wenn ich daheim sitze kommt fast ein schlechtes Gewissen - aber vor allem ein komisches Gefühl hoch. So als würde ich Zeit "sinnlos" verstreichen lassen, die meinem Körper in Bezug auf Aktivitäten gut tun würde. Als würde was fehlen? Das ist total neu. Alles.


Heute habe ich beschlossen einen mir selbst verordneten körperlichen Pause-Tag einzulegen. Den verbringe ich mit mir allein (und Finn). Ich will am Balkon sitzen, ein Buch lesen, Videos schauenderweise lernen und eine E-Mail an Karin steht noch an für das Supervisions-Seminar im September.

Warum der Pause-Tag? Weil ich meine, dass zu viel nicht gut ist. Sobald eine gewisse Art von Abhängigkeit entsteht werde ich gleich aufmerksam und skeptisch. Außerdem war ich gestern erst um 02:30 Uhr im Bett und hänge in den Seilen. Und so ganz Pause is eh nicht weil ohne Yoga am Morgen starte ich eh nicht in den Tag und spazieren stehen mit Finn war ich ja auch schon.

Jedenfalls gibt es heute Sport am Bildschirm :-) *roar*




Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Sonntag, 14. Juli 2019

Das 36. Ausbildungswochenende - "Yoga ist Menschlichkeit und nicht Kopfstand" mit Sriram

Namaste du Liebe*r,

über Sriram gibt es hier schon einige Beiträge.

Im September 2015 durfte ich ihn - einen Monat vor Beginn meiner Ausbildung - bei Jivamukti erleben. Hier findest du den kurzen Blogeintrag zu seinem Vortrag "Der Schlaf, der Tod, das Selbst".

Zwei Stündchen in einer Schule die fernab unserer Tradition unterrichtet sind allerdings nichts gegen drei Tage im Kreise von Krishnamacharya Yogi*nis.

Und so freue ich mich am meisten darüber, dass ich vier Jahre später einen ganz anderen Sriram gesehen, gehört und ins Herzerl geschlossen habe.

Voller Weisheit, Liebe, Geduld und mit viel Charme hat er uns in seine Gedanken zur vier Slokas der Bhagavadgītā wissen lassen.

Wir haben II.47, II.48, II.57 und II.58 besprochen. Es war Zeit und Raum für Fragen. Es wurde oft Rezitation und auch Meditation geübt. Trotz vieler Menschen (Jahrestreffen = alle drei aktuellen Gruppen sind anwesend und "freiwillig" Ehemalige Schüler*innen) war Platz im wirklich schönen Bürgersaal Gräfelfing für einige āsanas. 



Mein persönlicher Höhepunkt war das immer wiederkehrende Rezitieren der vier Slokas. Eins meiner drei Lieblingsmantras (das "asato ma") wurde ebenfalls ständig angestimmt. Und wenn man so häufig gemeinsam mit der begnadeten Stimme von Sriram das OM tönen darf... dann sind Gänsehaut und Herzklopfen garantiert.

 

Nach den Seminaren schreibe ich mir das Allerwichtigste aus meinen Notizen immer auf PostIts und klebe die in meinen Yogaraum. Es handelt sich also hier komplett um Zitate von Sriram.

 

Inhaltlich nehme ich mir vor allem mit, dass ich kein Recht auf das Ergebnis habe... aber auf das Handeln. Versuchen will ich aufzuhören mich auf Ergebnisse zu fixieren. Meine Ausrichtung auf das Ziel soll dabei bestehen bleiben... aber ich beharre nicht mehr auf das Ergebnis. 

 

Vielmehr will ich in meiner inneren Stabilität wohnen und einen gewissen Gleichmut gegenüber Erfolg oder Misserfolg erreichen. Motivation und Verbundenheit sollen mich auf meinem Weg begleiten. Ich möchte mein eigenes Leben weiterhin mit Sinn und Aufgaben bereichern.


Außerdem hoffe ich dieses "Liebe, Liebe, Liebe"-Gefühl noch weiterhin bei mir zu tragen. Und freue mich wie ein Sellerieschnitzel über die supergute Entscheidung zwei Urlaubstage genommen zu haben und somit erst am Freitag wieder in Sache Teilzeitjob unterwegs zu sein.

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi


P.S.: Hier noch eine Folge "Friede Freude Süßkartoffel" dazu


Donnerstag, 4. Juli 2019

kleśa-Party im Schwimmbad

Namaste du Liebe*r,

ich war heute schwimmen im Hallenbad. Und habe mit einigen älteren Herrschaften eine kleśa-Party gefeiert.

Dazu eine Vorgeschichte:
Ich find Hallenbäder doof, Freibäder noch schlimmer. Am liebsten würde ich in den See hüpfen. Aber: Zum einen find ich das allein komisch (man weiß ja nie beim Rausschwimmen... plötzlich dann vielleicht ein Wadelkrampf, Schwindel oder was auch immer) zum anderen habe ich schon immer ein persönliches Problem mit Fischen. Und anderen komischen, nicht identifizierbaren Dingen die da so im Wasser sind.

Am liebsten war mir der private Pool des Ferienhauses in Spanien. Leider habe ich hier keinen Pool und deswegen hilft es nix. Wenn ich schwimmen will, muss ich in einen sauren Apfel beißen.

Warum ich allein schwimmen mag:
Keine Ablenkung möglich, alle Sinne auf mich selbst zurück gezogen, keine Unterhaltung, viel Bewegung, gutes Training, dennoch nicht so anstrengend wie beispielsweise Joggen oder Radln.



Schon am letzten Sonntag war ich im Hallenbad. Und danach fix und fertig. In München haben Kinder grad kostenlosen Eintritt. Demenstprechend gehen gefühlt nun ALLE Eltern mit ALLEN Kindern in ALLE Schwimmbäder. Also nix mit meinem Plan: Ich bin bestimmt ganz allein im Hallenbad weil niemand kommt auf die irre Idee bei 36 Grad Außentemperatur ins Hallenbad zu gehen. Noch dazu in eins das so gar nichts draußen zu bieten hat. Denkste! Es war die HÖLLE los! Drei Kindergeburtstage. Zig Teenies die irgendwelche seltsamen Machtkämpfe austragen, eine Kinder die grad schwimmen lernen im Nichtschwimmer-Bereich, Kleinkinder im Kinderschwimmbecken (die stören mich nicht weil in einem separaten Raum). Der Geräuschpegel war eine Zumutung und vor allem: Ich konnte meinen Bahnen nicht ausschwimmen sondern bin immer an der Grenze zum Nichtschwimmerbereich umgedreht. Doch auch im Schimmerbereich war ständiges Ausweichen und Aufpassen angesagt weil die einen Kids getaucht sind, die anderen wild rumgeplantscht haben, oder oder oder. Meine Lerneinheit: Nie mehr wieder am Sonntag ins Hallenbad!


Also hab ich mich heute (freier Tag vom Teilzeitjob) aufgemacht. Und siehe da: Schon am Parkplatz war mir klar: heute ist es ruhiger. Hurra!



Noch daheim habe ich festgestellt, dass bis 10:30 Uhr der das gesamte Becken gesperrt ist. Ich weiß, dass dort Schulklassen Schimmunterricht haben und bin somit erst um 10:20 Uhr angekommen.

Doch da waren keine Schüler! Ein Becken voller Renter*innen die Wassergymnastik geübt haben! So lieb, so cool, so sportlich, so fleißig, so begeistert und voller Freude. Die Stimmung war super, Musik ist auch gelaufen und ich hab mich königlich amüsiert. Ehrlich herrlich!!!

Bei der Gymnastik habe ich nicht mitgemacht - aber sehr gefreut, dass nicht das komplette Becken gesperrt war sondern nur der linke Teil des Beckens und das auch nur im Nichtschwimmerbereicht. Es folgen dann zwei Bahnen für Sportschwimmer (Himmel sind die schnell!) und im rechtne Bereicht des Beckens konnte man Bahnen durchschwimmen. Das haben zwei Herren gemacht als ich ankam. Ich hab mich einfach eingefädelt und bin ganz brav mit den beiden im Uhrzeigersinn auf und ab geschwommen. Irgendwie schon cool, wenn die Verständigung so ganz ohne Worte klappt. Fast wie auf unserem Schweigeseminar.

 

Nach gut 20 Minuten war die Stunde vorbei und alle Teilnehmer*innen haben zu schwimmen begonnen. Und dann ging sie los - die kleśa-Party im Schwimmbad!


Was sind kleśas?

avidyā            Die flasche Erkenntnis
asmitā            Die Selbstbezogenheit
rāga                Die Sucht
dveṣa              Die Abneigung
abhiniveśa       Die Angst


Alle zu finden im Yogasutra 2.3 - falls jemand tieftauchen möchte.

Gockel1 verschiebt die o. g. Schnellschwimmerbahn nach Rücksprache mit dem Bademeister. Betritt das (Zwei-Meter?)Sprungbrett und platscht ins Wasser. Dies erfreut drei anwesende Teenies (was machen die am Donnerstag gegen 11:00 Uhr im Schwimmbad???) und sie reihen sich ein und hüpfen ebenfalls ins Wasser. Gockel1 scheint hiervon nicht begeisert zu sein. Davon abgesehen sprich: Vier Springer.

Hier war m. E. schon mal asmitā vorhanden. Denn Gockel1 ist schon sehr von sich selbst überzeugt auf das Sprungbrett gestapft. Mal davon abgesehen mit welcher Elegeanz und Köperbeherrschung die Sprünge ausgeführt wurden. Vielleicht um eine der anwesenden Damen zu beeindrucken? Wer weiß? Mich jedenfalls hat das nicht beeindruckt, sondern einfach nur genervt.

Das ist der Zeitpunkt an dem ich das Weite suche und von der rechten Seite des Beckens durch den Schnellschwimmerbereich auf die linke Seite des Beckens umziehe.

Thema für mich somit erledigt.

Nicht jedoch für Gockel2. Der möchte hier ja schließlich Sport machen. Und was das denn solle? Man könne doch nicht einfach so das Brett nutzen! Hier würden Menschen schwimmen wollen! (Ich denk mir nur: Hahahaha! Komm du mal bitte am Sonntag!)

Vielleicht hat sich damit also rāga gezeigt. Die Sucht danach die Bahnen so richtig durchziehen zu wollen. Ohne Störung. Kein springender Gockel1! Sondern genug Platz und Ruhe für Gockel2.

Gockel2 holt dann den Bademeister zu Hilfe. Den juckt das allerdings scheinbar nicht sonderlich. Details bekomme ich auf die Entfernung nicht mit.

Nachdem Gockel1 nicht aufhört zu springen, wechselt Gockel2 nun auf die linke Seite des Beckens. Ich bin mir sicher, dass die absolute Abneigung (dveṣa) gegenüber Gockel1 vorhanden ist. 

Witzigerweise ist es dann so, dass Gockel2 nun meint er müsse das Becken für sich haben. Ohne Rücksicht auf irgendwen, werden die Bahnen durchgezogen. Zu Beginn waren er, der nette Herr und ich ja nur zu dritt und konnten uns wie oben beschrieben aufeinander abstimmen. Doch nun sind die Hähne freigelassen worden, ncoh dazu stinkesauer und echt aggresiv. Rette sich wer kann!

Problem hierbei: Das Becken ist voller Damen, die nach der Wassergymnastik mit witzigen "Schuhen" und "Handschuhen" und Haltebretten immer noch Gymnastik machen. Allerdings funktioniert das (hab ich noch nie gesehen) irgendwie so als würde man gehen? Das sogar im Schwimmerbereich? Und so Schaumstoffschwimmbretter sind hinten in die Badeanzüge geklemmt? Neu für mich. Aber cool! Ich mag ältere Damen sehr gerne. Da fühle ich mich wohl. Da wir gelacht und gescherzt und sich ausgetauscht. Ganz gemütlich. Ich schwimme wahlweise links oder rechts an den Ladies vorbei und freu mich, dass sie ihren Spaß haben.

Gockel2 sieht das aber anders und zieht somit nun die Missstimmung auf sich. Er fühlt sich offensichtlich noch immer missverstanden und krault und rückenschwimmt und stößt andere Schwimmer*innen an.

"Wir" werfen uns entsprechende Blicke zu und ich verfolge mehrere Gespräche in welchen sich über Gockel2 gewundert wird.

Ein Shantishantishanti singe ich, als er endlich das Becken verlässt. Außen schnappt er sich den armen Bademeister. Und sagt ihm nochmal so richtig seine Meinung. Gockel1 (mittlerweile im Schnellschwimmerbereich) mischt sich dann ein!
Bei mir kommt dann mal kurz abhiniveśa auf. Ich dachte echt, ich seh jetzt gleich wie sich Gockel1 und Gockel2 gegenseitig verprügeln. Es bleib beim Anschreien. Auch nicht schön.

Von wegen also "Ich freu mich in Ruhe mit älteren Herrschaften schwimmen zu können.". Puh. Das war eine Aufregung. Als eine falsche Erkenntnis - avidyā- würde ich das aber nicht bezeichnen.

Im Gegnteil: 

Erneut freue ich mich darüber, dass der wahre Yoga nicht nur auf der Matte, sondern vor allem im echten Leben statt findet. Heute im Schwimmbad ;-) 


Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi