Mittwoch, 29. Mai 2019

Das 34. Ausbildungswochenende - Schweigeseminar mit Helga Simon-Wagenbach

Namaste du Liebe*r,

zum zweiten Mal sind wir ins Schulandheim gefahren. Dieses Mal wurde aber - im Gegensatz zum Seminar "Persönlichkeitserfahrung" im Juli 2017 - nicht miteinander gesprochen.

Denn: Wir waren von Donnerstag bis Sonntag auf der Riederalp (oberhalb von Immenstadt im Allgäu gelegen) beim Schweigen.





Da ich mich noch immer nicht in der Lage fühle diese wunderschöne Erfahrung in schriftliche Worte zu packen, habe ich heute Morgen die 70. Podcastfolge Friede Freude Süßkartoffel aufgenommen.

Damit du es so einfach wie möglich hast mir zu lauschen kannst du gerne hier auf Play drücken:





Viel Freude damit und schreib mir bei Fragen gerne eine E-Mail.

Ich werde nun weiter atmen ;-)
Mit Helga, Karin und der Yogafamily im Herzen.





Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Freitag, 10. Mai 2019

Einzelstunde 14/15 - Angst!

Namaste du Liebe*r,

am Mittwoch war ich bei "meiner" Stephanie im Allgäu. Zum vorletzten Mal im Zuge der Ausbildung zur Yogalehrerin.

Leider kann ich erst heute den Blogeintrag dazu verfassen. Der Grund dafür ist identisch zum Thema der 14. Einzelstunde, zu meiner neuen Yogapraxis und zu meinem derzeitig sehr unruhigen Geist.

ANGST!


Stephanie hat mit mir über Veränderungen im Leben gesprochen. Darüber, dass man dem doch "einfach" nachgeben sollte. Mitschwimmen im Strom. Sie hat mir versucht zu erklären, dass Angst ja auch ein Zeichen für eine positive Neuerung sein kann. Ich wolle ja nicht von einer Klippe springen sondern es ginge "nur" um Gedanken und nicht um reale Situationen.

Geholfen hat das kurzfristig. Am Mittwoch ging es mir echt besser.

Doch seit gestern tanzen sie wieder - die Affen in meinem Kopf. Und zwar Pogo!


Sriram erläutert in seiner Interpretation des Yogsutra (erschienen bei Theseus) den Vers 2.9 wie folgt:

<<Angst kann ohne konkrete Grundlage gedeihen, sie bewegt sogar Menschen,. die zahlreiche Erkenntnisse über das Leben gewonnen haben.>>

Das Sanskrit-Wort von Angst (abhiniveśa) übersetzt er mit "Das Festhalten an etwas (am Leben)/ Angst/ Todesangst".

Ja - ich halte an etwas fest. Das stimmt.  

Aber hilft mir das weiter? Nein!

"Zufällig" hat Curse dann am Donnerstagvormittag eine Podcast Episode (Folge 80) zum Thema veröffentlicht. Er erzählt, dass die Angst "ein tragischer Ausdruck eines unerfüllten Bedürnisses" sei.

Und wie komm ich jetzt an dieses Bedürfnis ran? Wie erfahre ich, ob die Grundlage (die übrigens durchaus konkret ist!) nun gehört werden will oder nicht? Was ist die wahre Angst hinter der Angst?


Wenn ich es weiß, dann teile ich das mit euch.

Bis dahin versuche ich damit umgehen zu lernen und mich an der neuen Praxis von Stephanie zu erfreuen. Die haben bisher noch immer geholfen! Darauf vertraue ich nun.


Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi