Sonntag, 20. Oktober 2019

Stephan Mader - Live CD Produktion

Werbung ohne Aufforderung, Zusammenarbeit oder Bezahlung.
Allerdings mit viel Herz, Überzeugung und Begeisterung.

Namaste du Liebe*r,

den Stephan Mader habe ich auf dem Wasserfest 2017 persönlich kennen und schätzen gelernt. Er hat dort eine einstündige Meditation im Oshostyle angeleitet und begleitet.

In regelmäßigen Abständen denke ich daran. Weil es zum einen irre wohltuend war und mich zum anderen sehr berührt hat. Und zwar mitten rein ins Herzerl. Das hat mit Kopfarbeit rein gar nix zu tun.


Copyright: www.stephanmader.at
 
Die Musik von Stephan Mader kann ich nämlich schlecht mit Worten beschreiben. Vermutlich kann das niemand. Hier handelt es sich um einen Künstler, den man mit Ruhe erfühlen sollte. Es geht hier nicht um "Ich hör mal schnell ein Stück auf YouTube an" sondern vielmehr um ein Einlassen. Davon abgesehen weiß ich nicht, wie seine Musik wirkt wenn man ihn eben nicht in echt erlebt hat.

Stephan selbst beschreibt es so:

<<Es fällt mir nicht leicht, meine Musik einem bestimmten Genre zuzuteilen, vielmehr ist sie eine Mischung aus vielen Zutaten, inspiriert von Weltmusik & Meditationsmusik, all meinen Erfahrungen und den verschiedenen Facetten des Lebens. Musik, die an Klangreisen und klassische Songwriting Elemente erinnert.
Ich liebe es, unterschiedliche Instrumente zu entdecken. So wirst du auf meiner CD u.A. Hang, Gitarre, Didgeridoo, Shruti, RAV, Mundharmonika, Hulusi und verschiedene Flöten hören.>> (Quelle: Startnext Kampagne)


Nun möchte junge Künstler seine Musik mit der Welt teilen und daher eine Live-CD produzieren. Aufgenommen wird diese am 03.November 2019 im wunderschönen Innsbruck


Um die Kosten zu decken und dann entsprechend der gesammelten Summe alles umzusetzen, gibt es eine Startnext-Crowdfunding-Kampagne.

Mit viel Herz, Überzeugung und Begeisterung mache ich hiermit darauf aufmerksam!

Denn wenn mich "Die unendliche Geschichte" an eins erinnert hat, dann das:

Träume sind wichtig - und ich träumte in letzter Zeit viel zu wenig. Zum Glück hab ich nun ein Bolster und bald Stephans Live CD - um mir wieder mehr Träume zu schenken.


Ich finde es superduperklasse, wenn Menschen mutig sind, zu ihrer Leidenschaft stehen und voller Hingabe die Dinge umsetzen, die ihr Herz tanzen lassen. Daher hab ich Stephan und seinem Projekt gerne einen Blogeintrag geschenkt.

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
deine Claudi

Samstag, 19. Oktober 2019

Die unendliche Geschichte

Namaste du Liebe*r,

was bin ich froh!

Ich hab wirklich tagelang darüber nachgedacht, ob ich ihn mir anschauen soll - oder besser nicht. Die unendliche Geschichte war einer meiner Kinderfilme.

In den Bavaria Filmstudios durfte ich auf und mit Fuchur fliegen!!! Mehrmals :-)
Die Musik zum Film (und Flug) haben hier vermutlich alle 50er-80er Jahre Kinder im Ohr!




Beim Anschauen damals hatte ich allerdings größtenteils die Augen zu - oder die Videokassette wurde vorgespult - wobei ich auch die Augen zu hatte :-)

Ganz schön unheimlich, dunkel und so. Der ganze Film. 
Viel Schlimmer als das Nichts war allerdings, dass Artax, das Pferd von Atréju stirbt!!!!! Was habe ich geweint. Immer und immer und immer wieder.

Das die Mama von Sebastian tot ist, hab ich allerdings erst letzte Woche erfahren. Keine Idee habe ich, ob mir der Anfang des Film vorenthalten wurde, oder ob das ClaudiHirn das ausgeblendet hat? Oder ob der Tod vom Pferd einfach viel schlimmerer für mich war? :-)

Jedenfalls...
Ich hab mich rangetraut. Mein Trauma von Nichts und untergehenden Pferden überwunden. Und ganz ehrlich: Was bin ich froh über diese Entscheidung. Der Film ist ja ein Traum!!! Und ich hab ihn schlichtweg nicht verstanden als Kind!


"Man kann sich ruhig auf die große Suche machen, wenn man einen Glücksdrachen hat! Es wird alles gut werden, Atréju. Gib nur nicht auf! Dann bleibt dir das Glück treu!" (sagt Fuchur)



Noch mehr berührt hat mich das Gespräch zwischen dem tapferen Helden und dem Böswicht der Geschichte, Gmork:

Gmork:
"Phantásien hat keine Grenzen. Es ist die Welt der menschlichen Phantasie. Jeder Teil, jedes Wesen von Phantásien ist ein Stück der Träume und Hoffnungen der Menschheit. Das ist der GRund ,warum Phantásien keine Grenzen hat."

Atréju:
"Warum geht es zu Grunde?"

G.:
"Weil die Menschen anfangen, ihre Träume zu vergessen und ihre Hoffnungen zu verlieren. So wird das Nichts immer stärker!"

A.:
"Was ist das Nichts?"

G.:
"Es ist die Leere die zurückbleibt. Eine Art Verzweiflung, sie zerstört unsere Welt! Und ich habe versucht dem Nichts zu helfen."

A.:
"Weswegen?"

G.:
"Weil man Menschen die ohne Hoffnug sind, leichter unter Kontrolle halten kann. Und wer die Welt unter Kontrolle hält, der hat die Macht!"

Was soll man dazu noch sagen?!? Besser nichts :-(

Aber einen Tipp hab ich, wenn du jetzt schnell bist:
Bis heute Mitternacht ist "Die unendliche Geschichte" noch in der ARD Mediathek zu sehen.

Ganz ganz viel Freude, Tränen, Gänsehautmomente und Träume wünsche ich dir!


Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Mittwoch, 16. Oktober 2019

Einzelstunde 15/15 - Winter is coming

Namaste du Liebe*r,

meine vierjährige Ausbildung zur Yogalehrerin BDY/EYU neigt sich dem Ende. Das letzte Ausbildungswochenende ist nun schon wieder drei Wochen her und ...

... heute hatte ich die letzte Einzelstunde!


Bevor ich davon schreibe, hier zwei Eindrücke meines Vormittags. Nach meinem Üben strahlte mich die Sonne an und begleitete mich beim Spazierenstehen mit Finn. Ehrlich herrlich!





Im Mai war ich zuletzt im 8sam, Stephanie und ich haben uns dann auf ihrem Cura Sui Festival gesehen und am Sonntag war ich bei "Wisdom, Beats & Poses" - was so supercool war, dass dazu noch ein separater Blogeintrag folgen wird.

Und nun? Bin ich frei.

.


Bewusst habe ich heute keine āsana-Praxis erhalten. Die Aufgabe ist nun: üben und spüren. Ausprobieren. Was will der Körper heute? Was braucht der Geist? Wie ist der Atmen?
prāṇāyāma und Meditation werden weiterhin geübt. Doch die āsanas - die hab ich nun ja wirklich selbst im Griff.

Stephanie hat mich darin bestätigt, dass ich das Wissen in mir habe und darauf vertrauen kann. Ich bin sehr sehr sehr gespannt wie das wird. Und ich freu mich drauf.


Sie hat mich in meinem Gefühl bestätigt, dass ich die Ausbildung nun bewusst sacken lassen. Nicht gleich weiterhetze. Erstmal ankommen und reinspüren wie es nach vier Jahren ist, wenn kein lernen mehr erfolgt. Anschauen was der Platz mit mir macht. Abwarten was kommt. 

Neue Aufgaben mit Freude und Liebe entgegennehmen - und sich nicht gleich wieder zuballern mit weiteren Verpflichtungen.  


Wir haben uns miteinander gefreut über die vier gemeinsamen Jahre - die ich ja nur als Anfang sehe. Haben reflektiert was alles passiert ist. Und wie ich mich entwickelt habe. 



Zum Abschluss dieses wunderschönen, unvergesslichen Tages will ich hier für mich noch ein paar Stichpunkte festhalten: 

- Ich bin mutig!

- Ich darf vertrauen!

- Ich bin gut darin, mich einzulassen!

- Der Yoga war, ist und bleibt mein Anker!

- Die absolute Hingabe und meine Neugierde will ich beibehalten!






Ich bin dankbar. Soooooooooooooooo dankbar. 

Für meine Lehrerin. Die Entscheidung diesen Weg zu gehen. Die Entscheidung ihr zu vertrauen. Ihre Ideen und Ratschläge anzunehmen. Mich ihr gegenüber zu öffenen. Sie an meiner Seite zu haben. Zu ihr aufschauen zu können - wohlwissentlich, dass sie sich auf einer Ebene mit mir sieht. Für den Yoga. Der uns zueinander gebracht hat. Und für jeden km den ich bisher 15x ins Allgäu gereist bin. Jeder Meter war und ist es wert.


Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Freitag, 11. Oktober 2019

Bolster oder Polster - das ist hier die Frage :-)

Namaste du Liebe*r,

wir schreiben den Winter 2016/2017.

Zwei mehr als Yogafreundinnen besuchen einen Workshop.

Die eine sagt zur anderen:

"Wieso sagt sie (die Dozentin) eigentlich immer Bolster mit B? Das ist doch ein Polster! Ich find das komisch?!"


Die andere (bricht ab vor lachen):

"Weil das ein Bolster ist und kein Polster!"


Ich finde das sollte Teil jeder Ausbildung werden: Die korrekte Aussprache und Bezeichnung diverser Utensilien :-)

Warum mir das grad einfällt? Weil ich mir auf dem Cura Sui Festival vorletztes Wochenende ein Bolster (jetzt weiß ich: das weiche B stimmt) in meiner Farbe bestellt habe. Die Herstellerin war etwas... verwirrt... und wollte nochmal ganz sicher gehen, ob ich es wirklich so wollen würde und hat auf ein Shirt das rumlag gezeigt.

Ja, ich will!


Heute wurde mir vorab ein Foto aus dem Allgäu zugestellt. Ich finde es ganz fantastisch. Mal schauen, ob es in echt auch so tippeditopp ausschaut. Da ich davon ausgehe, werde ich hier bald ein Foto von mir mit meinem Bolster - nicht mit Polster - teilen :-)

In diesem Sinne:
Einen guten Start ins sicherlich wohlverdiente Wochenende.

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Mittwoch, 9. Oktober 2019

Anna Trökes erklärt "mein" prāṇāyāma

Namaste du Liebe*r,

zufällig hab ich gerade was entdeckt und will das hier kurz festhalten.

Anna Trökes erklärt "mein"prāṇāyāma: pratiloma ujjāyī! 


Viel Freude dabei :-)

https://www.yogaeasy.de/videos/tutorial-pratiloma-ujjayi-hatha


Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Dienstag, 8. Oktober 2019

Guten Morgen Musik

Namaste du Liebe*r,

es gibt Mantras, die gehen direkt ins Herz. Auch wenn sie ohne instrumentalische Untermalung (die manchmal leider zu sehr in den Vordergrund rückt) (sagt  das Gitarrenmädchen!) schon direkt ins Herz gehen, so gibt es manche (!) Versionen die es noch viel schönererererer machen. So wie diese.

Da stört auch das Nicht-Sanskrit nicht. Was auch selten ist wenn es nach mir geht.
Ich denk mir halt immer öfter: Will ich rezitieren oder ein Pop-Konzert?
Aber vielleicht werde ich komisch?

Jedenfalls hab ich hier was Feines:

Ein Auszug aus dem von mir sehr geschätzten gāyatrī von Sam Garrett.
Mein Herz geht auf. Applaus Applaus.

Oder vielmehr:

namste, sat nam, Hari om - oder so... :-)




Viel Freude wünsch ich dir damit.


Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

Samstag, 5. Oktober 2019

Tanzen und singen mit Gurmukh statt auf der Wiesn

Namaste du Liebe*r,

ich hab gestern einen außergewöhnlichen und wirklich wundertollen Abend mit Gurmukh und ihrem Mann im Kundalini Yoga Zentrum München erleben dürfen.




Die 76-jährige strotzt vor Lebensfreude und steckt die vielen Yogi*nis umgehend damit an. Wir lachen über BMWs und Steiff-Tiere, singen gemeinsam, begrüßen uns und dann geht die wirklich anstrengende Praxis los.

Es wird geschüttelt, gehalten, gedreht, getanzt, geklopft, gebeugt, gestreckt. Schwitzyoga!


Das innere Kind wird angeschaut und altes aus dem Körper rausgehauen - im wahrsten Sinne des Wortes. Nachdem ein Fokus auf die Nasenspitze gesetzt wurde, legen sich alle im jeweils eigenen Tempo ab. Eins meiner Lieblingsmantren wird aufgelegt (wer mehr über das mahāmṛtyuñjayamantra lesen will sucht es sich gerne selbst raus, ich mach nicht immer alles auf die gleiche Seite verlinken ;-) Vor allem weil ich mit denen tatsächlich ned viel bis gar nix zu tun hab!) und ich trifte weg.

Plötzlich sitzt da Gurmukhs Mann - Gurushabd - und erklärt uns, dass nun noch zwei Meditationen und einige kriyā (Reinigungstechniken) folgen werden. Ich freu mich schon "Yeah - endlich ausruhen!" und werde eines besseren belehrt. Weiter wird geschüttelt und gewackelt - aber vor allem ganz still gehalten.

Sat nam Deltamuskel - nice to meet you!


Und er gongt. Und wie er gongt!!! Ich steh da ja total drauf. Vibration im ganzen Körper. Minutenlang. Irre laut. Wow!

Ich konnte leider später kein Foto von diesem wundertollen Raum im Keller der Kaiserstr. machen - zu viele Menschen überall und ich in ganz anderen Gedankenreichen als bei meinem Smartphone - aber es ist der perfekte Ort für solche abgedrehten Geschichten.

Manchmal bin ich froh, dass mir beim Üben und Wachsen und Verändern niemand zuschaut ;-) 


Zwei Teilnehmerinnen sind übrigens tatsächlich gegangen. Versteh ich auch. Es war mein drittes Mal Kundalini Yoga und ich weiß mittlerweile was mich erwartet.

Was bleibt sind folgende Gedanken Gefühle:

  • Neben Helga Simon-Wagenbach (in den 80ern) und Ursula Lyon (in den 90ern) habe ich nun auch noch ein Vorbild in den 70ern. 
  • Lachen ist wichtig und Kind bleiben auch. Ich freu mich also, dass ich bereit bin Yoga für Kinder zu unterrichten (dicken Dank an Eddy Gonzales auf dem Cura Sui Festival!).
  • Mal wieder fühle ich mich in meiner Tradition bestätigt und irre gut aufgehoben. Meine Beine und Füße sind gestern nämlich arg vernachlässigt worden. Die haben heute Morgen richtig gefreut wieder bewegt zu werden und ich werde später mit ihnen Spazieren gehen ;-) 
  • Gurushabd  sagte zum Abschluss WIE wichtig es sei, die tägliche Praxis zu haben und zu üben. Man kann ja jederzeit in Stunden gehen oder auch mal einen Workshop besuchen. Aber Wachstum entsteht durch das tägliche Üben!
  • Musik ist so ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Ich suche noch immer nach einer Form sie in meinen Unterricht einzubinden - auch wenn man das bei Sriram/ Desikachar/ Krishnamacharya nicht macht. 
  • Never ever will ich aufhören Yogaschülerin zu sein.
  • Schon wieder stelle ich fest, dass manche Menschen online ganz anders wirken als in echt. Ich hoffe ich kann weiterhin der Idee widerstehen mich wieder in irgendwelchen komischen Datingapps anzumelden!
  • Fest vorgenommen habe ich mir die Szene in München besser im Auge zu haben um solche tollen Erlebnisse wahrzunehmen und dann auch teilnehmen zu können. 
  • Ich sehen mich nach meiner letzten Einzelstunde. Zum Glück ist es bald soweit.



Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi