Donnerstag, 24. Oktober 2019

Das Karma im Schwimmbad, Auto und überhaupt

Namaste du Liebe*r,

2017 ist "Das Karma, meine Familie und ich" von meiner Lehrerin Stephanie Schönberger erschienen.

Gestern wurde mir im Schwimmbad und beim Auto fahren erneut ganz bewusst im Alltag klar, wie sehr ich an das Karma glaube.

Und zwar nicht im Sinne von "Vor drei Leben habe ich dies getan und deswegen passiert mir heute das". Oh nein. Für mich ist es ganz einfach so:

Alles was wir tun hat eine Wirkung. Und zwar JETZT und HIER in DIESEM Leben. 


Mittwochs bin ich immer schwimmen. Immer meint immer. Ich hab das im Mai oder Juni angefangen und lediglich drei mal ausgesetzt seit dem. Einmal war ich krank (offene Haut am Zeh zwecks Blase), einmal hatte ich Perioden-Schmerzen (ich betone das so sehr weil die Periode keine Hinternis darstellen sollte irgendwas zu tun - doch an dem Tag hatte ich Aua), und einmal habe ich mich bewusst für arbeiten statt schwimmen entschieden.

(Es gibt hier im November nämlich viele Neuigkeiten und die zu verkünden wollte vorbereitet werden!)

Doch zurück zu gestern im Schwimmbad.
Da ich eben immer ;-) am gleichen Tag und sogar zur gleichen Uhrzeit gehe, "kenne" ich die anderen anwesenden Herrschaften nun schon.

Beispielsweise gibt es zwei Damen die immer wieder rücksichtslos kraulen oder auf dem Rücken schwimmen. Da wird nicht groß geschaut sondern drauf los gestrampelt. Auf das das Wasser nur so spritze!


Und was passiert? In der Schnellschwimmerbahn (mittlerweile sind die beiden Damen wenigestens auf der unterwegs) gesellt sich ein Herr mit Handflossen zu ihnen. Und zieht ab. Es war wirklich nicht charmant nicht rücksichtsvoll hässlich und arrogant von ihm. Die beiden sagen ihm das (nach einer lautstarken Beschwerde die mich ganz aus meinem Entspannungskonzept gebracht hat) direkt - was ich wirklich gut fand. Doch er? Ignoriert das und plantscht sie sogar extra an. Zuerst mit den Flossen, dann mit den Füßen. Es hat sich dann die Bademeisterin eingeschalten und dann war Ruhe. Nochmal: nicht okay von dem Herrn.


Aber: Ich hab dann kurz überlegt und dachte mir "Irgendwie schon ein lustiger "Zufall", dass es ausgerechnet die beiden trifft, die sonst immer wild drauf los machen, oder?". :-)


Im Auto auf dem Hinweg hat was ähnliches und doch ganz anderes statt gefunden.
Direkt bei mir sind zwei Kreuzungen deren Ampelanlage man wirklich nur dann 100%ig verstehen kann, wenn man mit der Fahrschule mal da lang ist. Ich gebe zu: Echt nicht leicht. Und vor allem die damit verbundene Verkehrsschilderchaotik ist alles andere als einfach zu durchschauen.

Für was es allerdings keine Ausrede gibt, sind knallrote Ampeln. Ich meine damit nicht welche, die 0,06 Sekunden rot sind. Nein, ich rede von "schon lange und noch lange rot". Zwei Kastenwägen sind nacheinander an mir vorbei gezogen (ich bleibe so stehen, dass man von der Hauptverkehrsstraße in die Anlieger einbiegen kann).

Anstatt bei der Ampel zu warten, wird bewusst trotz dunkeldunkelroter Ampel raus gefahren. Zuerst der eine, dann der andere. DAS GIBT ES DOCH NICHT?!?


Anschließend liefern sich eine kleines Rennen. Sie sind nicht mit 100 km/h durch die Stadt - aber ich find 80 ja durchaus auch schon unverschämt gefährlich.

Meine Freude war groß, als ich sie drei Ampeln später wieder getroffen hab.
Ich dachte kurz an die Worte meines Fahrlehrers: "In der Stadt bringt dir Hetzen gar nix - du triffst die eh alle an einer der nächsten Ampeln wieder!". Recht hat er.

Und wieso schreibe ich das hier auf?

Für mich ist das Karma. Ich will mir meinen Glauben daran behalten, dass es sich auszahlt gut zu sein. An das Gute in anderen Menschen zu glauben und sie so zu behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte.


Meine Hausaufgabe ist dennoch:
Weiterhin auf mich und meine Bedürfnisse zu achten. Noch mehr zu lernen meine eigenen Grenzen zu ziehen - und sie auch zu halten plus ggf. zu verteidigen!

Danke für dich und Sonnengrüße von Herzen,
Claudi

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