Donnerstag, 30. Juli 2020

Wenn eine Schildkröte mich aus einem Loch rausholt...

Namaste du Liebe*r,

manchmal tut man Dinge im richtigen Moment. So habe ich mich am Sonntagnacht, gegen 22 Uhr, nach einer halben Stunde des Einschlafversuchens, wieder aus dem Bett geschält. Bin in meine Bibliothek gewatschelt und hab "Das Café am Rande der Welt" aus dem Regal genommen.

Ein Kapitel lese ich nun täglich morgens und abends. Das Buch ist ja viel zu kurz und daher bin ich vermutlich spätestens morgen leider schon wieder fertig.

Eine Geschichte hat mich aus meinem Loch (siehe hier) rausgeholt: Die der grünen Meeresschildkröte. Die so viel schneller ist als die Schnorchlerin. Weil sie MIT der Strömung schwimmt statt gegen sie. Weil sie sich treiben lässt wann immer es möglich ist. Sich lediglich dann anstrengend, wenn es notwendig ist. Auf diese Weise ihre Kraft spart. Und sich dem Wasser/ dem Leben so hingibt wie es kommt.

Dann hat es Klick gemacht. Auf eine verrückte Art und Weise. Der Montag war noch holprig. Der Dienstag viel besser. Und gestern? Oh gestern!

Da hatte ich einen Traumtag. Hab mir einfach den verkackten Urlaub zurück geholt.

Ausschlafen
Yoga (volles Programm)
Duschen
Spazieren stehen
Liebe
München
Liebe
Spazieren gehen
Liebe
Kettenkarussell
Liebe
Zuckerwatte
Liebe
Sonne
Liebe
Blauer Himmel
Liebe
Lieblingsbiergarten
Liebe
Brezen
Liebe
Selbstgemachte Kräuterbutter
Liebe

Hach. Toll. Punkt.

Und heute ist auch fein.

Bruderherz im Beeren Café besucht, im Lieblingsbiomarkt eingekauft. Später mit Mama im Lieblingsklamottenladen Seife kaufen. Hach. Toll. Punkt.

Was so eine Schildkröte doch alles bewirken kann. Und Schlaf! Auch. Halt so. :-)

Danke für dich, Sonnengrüße von Herzen und BLEIB GESUND!
Deine Claudi

Sonntag, 26. Juli 2020

Scheißtag. Punkt.

Namaste du Liebe*r,

ich mag es gar nicht morgens aufzuwachen und mir "Scheißtag" zu denken.
Das war heute zugegebenermaßen genau so.

Was hilft? Die persönliche Werkzeugkiste auspacken. Bestehend aus:

* Bewusst atmen
* āsana üben
* Meditation üben
* Spazierenstehen mit Finn (10 Minuten im Hinterhof - aus aktuellem Anlass)
* Duschen
* Frühstücken
* Mit Freundinnen in Kontakt treten
* E-Mails beantworten
* Lesen
* YouTube Videos schauen

Hat alles nichts geholfen. Zwischenzeitlich wurde der Himmel blau statt grau. Die Wolken sind der Sonne gewichen. Es wurde wärmer. Also: Raus! Weiter geht es mit der Werkzeugkiste:

* Wanderschuhe anziehen um das Schachen-Gefühl zurück zu holen
* Bewegung (richtiges Spazierengehen)
* Menschen beobachten
* Gänse und Enten schauen
* Sich an mindestens 15 verschiedenen Grüntönen erfreuen
* Spaßige Kinder im frühren Abenteuerland (das gab's schon in den 80ern!) wahrnehmen
* Schnelleres gehen
* Sich selbst zum Lächeln zwingen

Nach ca. 30 Minuten stellte ich resigniert fest, dass auch all das heute offensichtlich nicht wirkt. Nun wende ich also das letzte Werkzeug an:
* Den Frust von der Seele schreiben

Auf der Heimfahrt hat sich das linke Auge mit Quellwasser gefüllt.
An den Weg kann ich mich nicht erinnern. Ich weiß nur noch, dass ich vor dem knapp einstündigen Spaziergang überlegt hatte, noch eine Runde im anderen Kraftort anzuschließen. Mich aber offensichtlich dagegen entschieden habe, da ich am Bahnhof wie ferngesteuert links abgebogen statt geradeaus gefahren bin.

Zuvor hatte ich noch überlegt gehabt, zur Tankstelle zu fahren. Waffeln und Eis kaufen. Bin nun aber froh, es nicht getan zu haben. Denn beides würde zwar meine miesen Gefühle kurzfristig wegmachen. Mir dauerthaft aber nicht weiterhelfen.

Miese Gefühle? Was ist eigentlich überhaupt los?

Heute ist der letzte meiner 19 Urlaubstage. Ich habe sie mir meiner Meinung nach mehr als verdient. Seit Ende März ist der Teilzeitjob mehr als beschissen. Mehr oder weniger arbeite ich seit April allein den Job von zuvor drei. Keine Dankbarkeit, keine Wertschätzung. Seit April freute ich mich auf den Urlaub vor. Ich wollte Freundinnen treffen, Yoga üben, viel lesen, Meditation ausbauen, raus in die Natur, gehen, radln. Zeit dafür haben mich endlich zu erholen. Es sollte der erste richtige Urlaub seit neun Jahren werden. Denn gefühlt bin ich seit 2011 mit dem ersten Blogeintrag von "Claudi goes vegan" im dauerhaften Zugzwang gewesen. Ich wollte mir in meinen 19 Tagen klar darüber werden, wie es bzgl. des Teilzeitjobs weiter gehen soll. Kraft tanken für den folgenden Monat in dem ich schon wieder allein bin. Einen Fahrplan wollte ich mir erstellen, für das nächste halbe Jahr. Die Liebe endlich so feiern, wie sie es verdient hat. Als gut erholte Claudi zurück an den eiskalten und knallharten Arbeitsplatz kehren. Fest vorgenommen hatte ich mir, die miese Laune der Wochen vor meinen "Urlaub" nicht mehr an den Kolleg*innen auszulassen - die eigentlich nichts für all das können. Ich wollte mein Strahlen wieder erhalten, ich wollte wieder glücklich sein, auch in den nervigen 24 Stunden der Woche. Keine*r kann was dafür, dass ich mich seit 2008 so sehr verändert habe, dass es einfach nicht mehr passt. So gar nicht mehr passt. Noch weniger, da die mir wichtigen Aufgaben und Menschen (eine Person konkret. Viele andere wegen ihrer nun nicht mehr mit meiner übereinstimmenden Meinung sinnbildlich. Nicht mal eine Hand voll wirklich Vertrauter ist noch da.) weggenommen wurden.
ICH KANN NICHT MEHR!!!

Was ist dann passiert?
Ich wurde zur Fulltime-Hunde-Pflegerin. Finnibär hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen. Der kam schleichend, Altersschwäche. Wir waren in den letzten drei Wochen viermal in der Tierklinik. Ich habe über vier Stunden mit Tierarztpraxen, Kliniken, Freunden telefoniert. Es ist gar nicht so einfach in der Covid-19-Zeit eine Praxis zu finden, die den Mitbewohner des Tiers mit in den Behandlungsraum lässt. Es sollte also verglichen und abgewägt und möglichst schnell eine Lösung gefunden werden. Die gute Nachricht: Mit dem heutigen Tag kann ich vermelden, dass es Finn wieder "gut" geht. Die Narbe ist tipptopp verheilt, die Kruste abgefallen, er braucht keinen Trichter mehr. Und ich wünsche mir SEHR, dass die heutige Nacht die erste seit drei Wochen wird, in der ich wieder gut schlafen kann. Ausnahme waren zwei Nächte letzte Woche. Von DO auf FR und FR auf SA.
ICH KANN NICHT MEHR!!!

Doch das ist noch nicht alles.
Ich hatte Sorgen um Oma, Sorgen um Mama und Sorgen weil sich Mama um Oma Sorgen macht.
ICH KANN NICHT MEHR!!!

Eigentlich sind alle gesund. Eigentlich geht es mir gut. Eigentlich kann ich dankbar sein einen Job zu haben. Eigentlich steht es mir frei zu gehen. Eigentlich sollte ich mich freuen, die letzten drei Wochen den Hundeopa, in der für ihn schwierigen Zeit, so gut begleitet haben zu können. Eigentlich sollte ich dankbar sein Freundinnen zu haben, die für als das Verständnis aufbringen. Eigentlich sollte ich Corona dankbar sein, dass es mir so klar zeigt, was schief läuft bei mir. Eigentlich sollte ich mich einfach nur an der neu entdeckten Liebe erfreuen, nicht "nur" zu den Bergen. Eigentlich sollte ich doch himmelhochjauchzend durch die gegend hüpfen wie ein Flummi. Eigentlich ist alles in Ordnung. Eigentlich ist ein doofes Wort.

So beschließe ich heute, hier und jetzt. Voller Selbstmitgefühl. Mit einer Umarmung für meine kleine Seele, der heute einfach nur nach weinen und traurigsein ist.

"So ist es jetzt!"

Scheißtag. Punkt.

Danke für dich, Sonnengrüße von Herzen und bleib gesund,
deine Claudi

Mittwoch, 22. Juli 2020

Das zweite erste Mal

Namaste du Liebe*r,

wenn von 19 mehr als wohlverdienten Urlaubstagen nur zwei so sind, dass sie der eigenen Definition von Erholung entsprechen, ist das schlichtweg scheiße.

Umso mehr versuche ich von der Wanderung zum Schachenschloss (ich bin noch immer sehr stolz und glücklich!) und vom Ausflug an den Bodensee zu zehren. Obwohl der nur zwei Stunden Fahrzeit von meiner Wohnung entfernt liegt, war ich noch nicht da. Irre.

Dafür habe ich letzte Woche das volle Programm erleben dürfen. Zumindest was den Teil des Sees betrifft der in Deutschland und Schweden liegt :-)

- Fährfahrt von Meersburg nach Konstanz
- Tagsüber auf der Insel Mainau
- Rückfahrt von Konstanz nach Meersburg
- Den späten Nachmittag und frühen Abend dort in der Unter- und Oberstadt verbringen
- Abends die Insel Lindau erkunden
- Dort im Hafen Abendessen

Es war ein wunderschöner und unvergesslicher Tag. Ich hab gleich wieder ein breites Lächeln im Gesicht, wenn ich die Fotos anschaue:

























Hach.

Danke für dich, Sonnengrüße von Herzen und bleib gesund,
deine Claudi

Montag, 20. Juli 2020

Wenn nach 15 Jahren ein Traum wahr wird...

Namaste du Liebe*r,

meine Oma hat mir vor 15 Jahren erstmals davon vorgeschwärmt:

Die allerschönste Wanderung vor unserer Haustüre, sei die über den Königsweg hoch zum Schachenschloss.




Sie sei wahnsinnig anstrengend, aber die Belohung in Form der einmaligen Aussicht sei jeden Schritt wert. Sie wüsste aber nicht, ob ich das schaffen kann. Man geht vier Stunden, es ist teilweise wirklich steil und im Mittelstück folgt eine Serpentine der nächsten. Außerdem ist es total gemein, denn man sieht schon sehr früh das Schloss von Ludwig II, würde dann aber noch Ewigkeiten weiter wandern müssen. Sie habe damals über vier Stunden gebraucht, aber sie sei ja fit, im Gegensatz zu mir, die (welch Schande als geborenes Münchner Kindl) noch nie auf dem Berg war.

Sehr motivierend. Nicht.

Der Reiz hat aber nicht nachgelassen, nachdem meine Freundin Doris sich 2013 sogar in Begleitung von Kindern aufgemacht hat zu meinem Traumschloss. Ihren Blogeintrag kann man auf "Meine Sicht der Welt" nachlesen.

Da ich nun einen wundertollen Menschen in meinem Leben habe, der das Wandern liebt - aber bisher immer bergab ging oder auf Klettersteigen unterwegs war und meine bisher nicht vorhanden Bergliebe so gar nicht nachvollziehen kann, war es gestern soweit. 


Ich erklärte nämlich schon vor Wochen:
Wenn ich jemals EINE Wanderung mache, dann DIE! Punkt. Halt so :-)

Ich wollte einfach ein Motivations-Ziel haben. Wissen, dass ich das schaffen kann, was meine Oma mir nicht zutraut. Wo Freunde meinten, dass ich erst mal noch einen kleineren Berg ausprobieren sollte. Etwas das nicht ganz so anstrengend ist wie 900 Höhenmeter zu gehen und 11 Kilometer einfach hinzulegen.

Aber der Sturkopf in mir hat gewonnen - zum Glück muss ich sagen.

Und so hat gestern um 05 Uhr der Wecker geklingelt, um ca. Viertel nach sieben sind wir auf P4 in Elmau angekommen und kurz vor halb acht munter losgestapft.


Der Weg ist so breit, dass sogar Autos und Motorräder hochfahren. Wir haben Bundeswehrler getroffen und sind von irrsinnig vielen E-Bikes überholt worden. Besonderes süß: Ein Papa und eine Mama haben mit einem Seil um den Sattel jeweils einen Sohn hochgezogen. Einige Wenige tapfere Radler sind ohne E-Bikes hoch. Merkt man gleich an der Geschwindkeit :-)

Jedenfalls war ganz schön was los und ich hab mich ständig über Trachtenhüte, Holzstöcke und die vielen GAP Kennzeichen gewundert. 

Es war zwar anstrengend aber ich topfit, das Wetter war mit 13 Grad genau richtig für den Start und es ging entlang an einer Felswand und einem Fluss. Grün überall, blauer Himmel, Schäfchenwolken. Magisch!



Bis zum ungefähren/ gefühlten/ psychologisch guten Mittelpunkt, der Wettersteinalm, waren wir 1 1/2 Stunden unterwegs. Da hat man dann schon knapp sechs von den elf Kilometern geschafft! 


Ich will nochmal betonen: Meine erste bergauf Wanderung!!! Ich find mich echt gut!!!

An der Wettersteinalm trennt sich der Weg: Die Mutigen die auf Steine abfahren, gehen über das s. g. Schachentor weiter (links weg). Die, die lieber a bissi länger (dafür aber sicher) unterwegs sind, nicht noch mehr/höheren Ausblick brauchen und gern im Wald laufen, bleiben auf dem Königsweg (rechts weg). 

Aber erstmal: Pause. Wow. Was für ein Ausblick!!! Ich hab noch nie so nah einen Berg gesehen! Dazu Cookies und Banane. Wasser. Atmen. Staunen. Genießen. Weiter geht's.

Dann kam das, wovor Oma mich bzgl. des Königswegs gewarnt hatte: Ungefähr eine Stunde lang Kurven gehen, wirklich steil und schon wesentlich enger als vorher. Aber gleichzeitig so was von gscheid schee! Die Bäume, die Wiesen, die Blumen, diese Luft! WAHNSINN!!!


Und dann wird es flach, der Weg führt gefühlt um den Berg rum und ich flipp aus! Zuerst der Blick von ganz weit oben nach unten auf Garmisch Partenkirchen. Miniklein. Die Häuschen popeliger als Legosteinchen. Ich bin so weit oben! Meine Füße haben mich hochgetragen, Herz und Lunge haben mitgemacht. Das Gesicht knallrot, das T-Shirt durchgeschwitzt. Aber nicht kaputt, sondern voller Vorfreude und Stolz!

Kurz nach dieser Feststellung, nach 2 1/2 Stunden bergauf gehen und nach einem Schloss Ausschau halten, ist es endlich soweit!



DAS SCHACHENSCHLOSS!!!

Ich hab nur noch geschrien und fast geweint, mich gefreut wie ein Sellerieschnitzel und gegrinst wie ein Dattelsiruppferd! Glück pur! Hormonausschüttung bis zum geht nicht mehr.


Dann folgte eine weitere Belohnung in Form von grasenden Baby-Kühen (ich vermute der einizge Sommer im Grünen, wenn sie noch nicht künstlich geschwängert werden und ab da für vier Jahre im Stall stehen) mit (zum Glück kleinen!) Glocken um den Hals. Oh wie süß. Ich liebe Kühe!!!





 

Zurück zum Weg: Das Schachenschloss sieht man dann immer wieder - und wieder nicht - und wieder - und nicht mehr. So geht das die restliche Stunde. Total egal. Ich weiß ja nun: Ich bin oben! Ich hab es gepackt. Mich trennen nur noch ein paar Kilometer mehr oder weniger geradeaus gehen. Hach.




In der letzten Kurve ertönt plötzlich Musik vom Gipfel. Der ist ab dem Schachen noch 1 1/2 Stunden weiter oben. Wie sich später herausstellt, handelt es sich um zwei Tenorhörner. Es war nämlich Bergmesse - was die vielen Einheimischen erklärt, die uns motorisiert überholt haben.

Wegen Covid-19 ist es geschlossen. Was ich verstehen kann. Das wusste ich auch schon vorher. Macht nix. Wie auch bei Kirchen, sehe ich Schlösser eh lieber von außen. Und darum ging es nicht. Ich wollte ja nur eine Motivation haben, die mich 900 Höhenmeter und 11 Kilometer in 3 1/2 Stunden Gehzeit den Berg hoch bringt.

Brotzeit war eingepackt: Brot, Tofu, Aufstriche, Gurke, Karotten. 



Das Staunen hat auch einige Zeit in Anspruch genommen, ungefähr eineinhalb Stunden waren wir oben, beim Schloss und Schachenhaus.

In der Hütte gibt es maximal Vegetarisch - war mir aber klar. Interessant finde ich, dass das die Versorgungshütte vom König war - also zeitgleich mit dem Schloss gebaut wurde!

Bei dem Panorama verstehe ich übrigens sehr gut, warum sich der Ludwig diesen Ort für seine "Berghütte" ausgesucht hat:









Ich hatte also alles:
Kühe, Tenorhörner, Schloss, Brotzeit, Sonne, Schäfchenwolken, blauen Himmel, Berge! Und fühle mich glücklich, dankbar - und so was von geliebt!


Der Abstieg hat dann drei Stunden dauert, kurze Pause an der Wettersteinalm (Walnüsse) inklusive. Für mich faszinierend: Den gleichen Weg gehen - aber ihn ganz anders sehen!





Somit waren wir also ab/ bis Parkplatz neun Stunden unterwegs! 

Von diesem Tag werde ich noch sehr sehr sehr lange was haben. Die Fotos habe ich allesamt machen lassen, mein iPhone kein einziges Mal in die Hand genommen. Einfach nur aufsaugen und genießen und staunen und lächeln. Glück pur!

Ja, jetzt hab ich sie auch... nach 37 Jahren in München... die BERGLIEBE!


Danke für dich, Sonnengrüße von Herzen und bleib gesund,
Claudi

Samstag, 4. Juli 2020

Circus Krone in München auf der Theresienwiese

Namaste du Liebe*r,

meine E-Mail an drei Politikerinnen der Grünen, stelle ich hiermit gerne öffentlich zur weiteren Verwendung zur Verfügung.

In CC habe ich Animals United, die PETA, den Tierschutzbund, Vier Pfoten genommen. In der Hoffnung, dass hier auch aktiv gegen diese sinnlose und unnötige Qual vorgegangen wird!

Danke für deine Unterstützung, Sonnengrüße von Herzen und bleib gesund,
deine Claudi



Sehr geehrte Claudia Roth,
sehr geehrte Katharina Schulze,
sehr geehrte Katrin Habenschaden.

Ich wende mich hiermit voller Entsetzen an die Vertreterinnen der Partei, der ich in sehr vielen (aber nicht allen) Bereichen positiv zugewandt bin.

Bewusst wähle ich Sie als Ansprechpartnerinnen für München, Bayern und Deutschland aus.
Denn meiner Meinung nach kann das so nicht weitergehen!!! Hier muss deutschlandweit eine Lösung her. Ausgehend von München - als dem Ort des Grauens!

Es kann doch nicht wahr sein, dass hier offensichtliche Steuereinnahmen und das Prestigedenken der Stadt ÜBER die Umwelt und vor allem das Leid der Tiere gestellt wird???????

Nun haben wir eine Grüne als zweite Bürgermeisterin, im Landtag ist die Partei ebenfalls gut vertreten und dennoch werden hier Entscheidungen getroffen, die (hoffentlich) nicht der Denke der Partei entsprechen, die sich angeblich für Menschen-, Tierrechte und die Umwelt einsetzt.

Wie kann man denn im Hochsommer auf der Theresienwiese, in der prallen Sonne, ein hochklimatierten Zelt mitsamt Unterbringung aufbauen lassen?
Wie kann man die miesen Arbeitsbedingungen der Zirkusmitarbeiter*innen tragen?
Wie kann man aktiv dafür sorgen, dass nun gleich mehrmals im Jahr Wildtiere aus Spanien angekarrt werden?
Wie kann man das Leid unterstützen, dem die Wildtiere während und außerhalb der Vorstellungen ausgesetzt sind?
Wie kann man diese absolut sinnlose Veranstaltung voller Qual aktiv unterstützen?


Und all das mit anschauen, ohne sich zu wehren und ohne aktiv gegen diese Ungerechtigkeit vorzugehen?
Was ist hier der Hintergrund?

Ich hoffe, Frau Roth, Sie haben mittlerweile wenigstens keine Patenschaft eines Circus-Krone-Tieres mehr!

Ich plädiere dafür dem Leid endlich ein Ende zu setzen - FÜR EINEN ZIRKUS OHNE TIERE!
Die Familie Roncalli macht es prima vor!


Von Herzen bitte ich Sie alle drei um eine Stellungnahme und - noch viel wichtiger!!! - darum, ENDLICH aktiv zu werden und dieses elendige Tierleid
mitsamt der damit verbundenen Umweltbelastung ein für alle Mal zu untersagen.


Vielen Dank im voraus, herzliche Grüße und bleiben Sie gesund,
Claudia Renner




Mittwoch, 1. Juli 2020

Juni Impressionen

Namaste du Liebe*r,

mein Ritual mit den Monatsimpressionen, will ich hier unbedingt beibehalten. Das macht mir so viel Freude!!!

Dies als kurze Einleitung - auch wenn mir heute absolut die Worte fehlen!!!

Aus einem ganz anderen Lebensbereich heraus, der NULL mit den folgenden, wundertollen Erinnerungen zu tun hat. Die Aussage ist übrigens tatsächlich und total negativ gemeint!!!

Danke für dich, Sonnengrüße von Herzen und bleib gesund,
deine Claudi

(die hofft ihre selbstkreierte Wochenmitte nun gebührend zu feiern und genießen zu können!)