Freitag, 16. Oktober 2020

Ein Tag in Regensburg und warum ich keine Ernährungsberaterin mehr sein mag

Namaste du Liebe*r,

gestern durfte ich einen ganzen Tag mit der wundertollen Zauberfrau Evi aus meiner Yogafamily verbringen. Ich habe sie in ihrem Regensburg besucht und eine persönliche Stadtführung erhalten. 

Regensburg kannte ich zwar schon, hab aber festgestellt, dass es mal wieder abhängig ist von der Sicht der Dinge dieser einen Person, mit der man unterwegs ist! Evi hat mir ihre Ecken und Straßen gezeigt, wir sind über vier Stunden gemeinsam durch in und durch die Altstadt gebummelt. 

Die Steinerne und Eiserne habe ich kennengelernt, von der Höhe der süßen Häuschen erfahren und wann so welches kulturelle Ereignes stattfindet. Bis auf 2020. 

Was mich am meisten berührt hat, war das Wiedersehen nach ziemlich genau 11 Monaten. Wie viel sich verändert hat - und wie wir dennoch noch so sind wie wir waren. Einfach weitergeschwatzt haben, als wäre keine Pandemie dazwischen gekommen. Eigentlich wollten wir ja im Sommer als Freundinnen-Truppe anreisen. Satz mit X...

 


Weil ich derzeit so sehr hadere mit meinen Rollen als zertifizierte vegane Ernährungsberaterin und als Yogalehrerin BDY/EYU, hat mir Evi DEN TIPP schlechthin gegeben:

"Sei im Jetzt und erfinde dich neu! Was möchtest du sein, wenn du die Ausbildungen nicht hättest?"

Zum Glück hatte ich 1 1/2 Stunden Rückfahrt um das sacken zu lassen. Heute Morgen kam dann die Erkenntnis: "Ich glaub ich mag keine Ernährungsberaterin mehr sein!"

So, jetzt ist es raus.
Es sind nämlich weder die Nährstoffe, noch die Blutwerte oder perfekt abgestimmte Mahlzeiten, die mir Freude bringen.

Was mein Herz tanzen lässt ist es, Menschen zu unterstützen, die vegan(er) werden wollen! Meinen Freunden den Tieren auf diese Weise zu helfen. Außerdem somit die Umwelt zu schätzen. Mir geht es nicht en detail darum, welches Supplement wann und wie viel und warum eingenommen werden sollte. 

Mir geht es darum Werte zu vermitteln. Mitgefühl zu zeigen. Die neue Nachhaltigkeit WIRKLICH (vor) zu leben.

Gründe darzustellen, weswegen "ohne Tier" der für mich der beste Lebensweg ist. 

Nach Evi hat mir meine Freundin Verena Franke heute Morgen den nächsten Popotritt verpasst:

"Das sichtbar machen, mit was du anderen helfen kannst!"

Lautet der Ratschlag, den Verenchen in ihrer aktuellen Podcast-Folge ("Herz auf der Zunge" ist eh SEHR hörenwert!) gibt.  

Gut. So. Dann mal schauen. Mir scheint es, als würde da grad mal wieder eine Schicht abfallen... Immer wieder lande ich bei den Worten, die mich seit Beginn meiner vierjährigen Ausbildung zur Yogalehrerin, im Oktober 2015, begleiten:

Abwarten. Geduld. Loslassen. Vertrauen.

In diesem Sinne:

Danke für dich, Sonnengrüße von Herzen und bleib gesund!

Deine Claudi

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