Mittwoch, 7. Oktober 2020

Mein tägliches Auftanken

Namaste du Liebe*r,

von einer Freundin wurde ich gebeten "endlich mal wieder" einen gscheiden Blogeintrag zu schreiben. Das würde fehlen. Ich in der Welt. Und so.

Meinem Ego hat dies sehr geschmeichelt. Weil ich mir ja ständig denke: Mein Wissen und meine Werte sind grandios - aber nach sieben Jahren Veganblog und nun über fünf Jahren Yogablog habe ich nichts mehr zu sagen. Außerdem würde das was ich denke bestimmt niemand interessieren. 

Wenn ich ganz ehrlich bin ist das auch einer der Gründe, warum auf "Friede Freude Süßkartoffel" schon länger nix mehr passiert ist. Weil in mir immer wieder hochkommt: Juckt doch niemand.

Umso mehr hat es mich dann gefreut, dass der Wunsch nach meinen Gedanken da ist. So werde ich mich morgen erneut melden und einfach mal drauf los schreiben. 

Für den Moment habe ich aber noch eine Info, die mehr aus dem Kopf als aus dem Herzerl kommt.

Mein tägliches Auftanken ist Gold wert. Es ist für mich das wichtigste Werkzeug in meinem riesengroßen Koffer an (yogischen) Stützen im Alltag. Es gibt zwei Podcast-Folgen zum Thema aber hier gerne auch noch schriftlich und vor allem ganz auf dem aktuellen Stand:

- Noch im Bett die Hände auf den Bauch legen und mich für meine Gesundheit bedanken.
- Mit Hilfe der Arme über die Seite zum Sitzen kommen, die Füße spüren, aufstehen.
- Ab ins Bad, Trockenbrüsten, waschen, Yogakleidung anziehen, Zunge mit einem Löffel schaben, Öl ziehen.
- Während dessen alles für die Arbeit einpacken (3 Tage/ Woche) oder fürs Frühstück vorbereiten (4 Tage/ Woche) und Tee kochen.
- Nach dem Öl ziehen erneut Zunge abschaben und dann Zähne putzen.
- Anschließend Nase spülen.
- āsana (nach täglichem Gusto), prāṇāyāma (10 Minuten) und Meditation (24 Minuten) üben.
- Tee trinken.
- Danach (eine bis 1 1/2 Stunden später) erst das Telefon anmachen.
- Frühstücken (dafür plane ich mir mind. 20 Minuten ein).
- Mit Finn spazieren stehen.

Heute wurde ich in der Meditation von der Wärme der Sonne überrascht. Das Foto ist nach dem rausholen (per Körper wachstreichen, strecken und om rezitieren) entstanden.


Vielleicht ist das ein oder andere für dich dabei?
Stress dich nicht - es hat über fünf Jahre gedauert bei mir, bis das so entstanden war, wie es heute ist. Und: alles ist Veränderung und stetiger Wandel. Das Auftanken also eine Momentaufnahme :-)

Danke für dich, Sonnengrüße von Herzen und bleib gesund!

Deine Claudi

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